Vollmond- und Neumond-Geborene

Die Astrologische Psychologie der Huber-Lehre beinhaltet einen aussagekräftigen, tiefenpsychologischen Einblick in die unbewussten Verhaltensweisen; auch was die für uns nicht fassbare, jedoch zum Teil auch irritierende Kind-Eltern-Beziehung anbelangt. Dieses spezifische Deutungsmodell des Kosmogramms wird in der Huber-Astrologie als Familienmodell bezeichnet.
Der Mond im Kosmogramm steht für das Kind, die Sonne für den Vater und der Saturn für die Mutter. Aus dieser astrologischen Betrachtungsweise kann die Frage beantwortet werden, wie das Kind in der frühen Prägung (Schwangerschaft und 1.Lebensjahr) die Eltern wahrgenommen hat und wie es sich in der Familie positioniert. Aus der Konstellation dieser drei Planeten, also wo im Kosmogramm sie stehen und wie sie untereinander verbunden sind, ergibt sich ein präziser tiefenpsychologischer Deutungsansatz des Eltern/Kind-Verhältnisses.
Zwei Konstellationen zwischen Sonne und Mond, also Vater und Kind, möchte ich näher beleuchten, ohne die Tierkreiszeichen, astrologischen Häuser und Hausbereiche zu berücksichtigen: Die Sonne/Mond Opposition, also die bei Vollmond geborenen Kinder, und die Konjunktion, die Neumond-Geborenen.
Die nun folgenden Ausführungen betreffen also die Wahrnehmung des Kindes aus tiefster Schwingungsebene. Je nachdem, wie die Erziehungszeit dann tatsächlich erlebt wird, ob die Prägung verstärkt, aufgelöst oder ins Erwachsenenleben mitgenommen wurde, ist nur aus dem Gespräch zu eruieren. Nicht selten aber haben wir als Erwachsene einen „blinden Fleck“ diesbezüglich und nehmen unbewusste Verhaltensmuster mit in die Beziehung.
Es sind also Aufzeichnungen, wie die Verhaltensweisen sein können. Es spielt selbstverständlich eine grosse Rolle, wie der erzieherische Hintergrund, das Umfeld und die gesellschaftlichen Normen der Eltern war; wie offen, fähig und bereit sie selber sind, die Psyche ihres Kindes möglichst ganzheitlich kennen zu lernen; wie sie in der Kinderbegleitung die Gratwanderung von Führung und Freiraum bewältigen können.

Sonne/Mond Opposition (Vollmond):
Bei der Opposition stehen sich Sonne und Mond gegenüber, Vater und Kind erleben dieses einander Gegenüberstehen in ihrem tiefsten Gefühl. Das Kind lernt die Gegensätzlichkeit kennen und will besser sein als der Vater, was oft Konflikte heraufbeschwört. Es ist ein starkes, aber distanziertes oder gespanntes Verhältnis zum Vater, dennoch besteht eine innere Abhängigkeit. Das Kind fühlt sich beobachtet und kontrolliert, auch wenn der Vater nicht physisch anwesend ist. Es spürt die Andersartigkeit, will aber den Vater nicht enttäuschen. Eine Diskrepanz, welche das Kind alleine zu bewältigen nicht im Stande ist. Auch als erwachsene Person kann das zwiespältige Gefühl zwischen der Abhängigkeit und der erarbeiteten Eigenständigkeit gut spürbar sein. Es ist ein Gefühl zwischen Verpflichtung und Eigensinn, zwischen Anpassung und Individuation, zwischen Gehorsam und Lösen.
Für den Vater ist diese Gegensätzlichkeit schwierig zu akzeptieren. Sie löst ihn ihm die Befürchtung aus, das Kind „gerate nicht gut“, es wähle den falschen Weg. Er interpretiert die Andersartigkeit des Kindes als Ablehnung, Frust oder Trotz. Er möchte das Beste für sein Kind, dieses jedoch hat andere Bedürfnisse und Gefühle als die, welche er glaubt zu kennen, und später oft auch andere Meinungen und Ansichten als die, die er als richtig einstuft. Diese ihm eher unvertraute Persönlichkeitsstruktur dem Kind zuzugestehen, die eigenen Vorstellungen und familiären, oder auch gesellschaftlichen Erwartungen loszulassen und voll und ganz auf das Kind einzugehen, ist für diesen Vater eine besonders schwierige Aufgabe.
Vollmond-Geborene ringen immer wieder um Akzeptanz, möchten sich verstanden und unterstützt fühlen. Spüren sie dies zuwenig, so gehen sie im Kindes- und Jugendalter oft weg zu Kameradinnen oder Kameraden, denn sie suchen „im Aussen“ als Kompensation die dringend benötigte Anerkennung und Akzeptanz. Damit laden sie sich aber unbewusst Schuldgefühle auf, denn sie können sich nicht mühelos abnabeln. Tief in ihrem Innern schlummert der Satz: „Der Vater hat doch recht, er weiss es und ich bin falsch“. Ein Dilemma, aus dem sie den Weg hinaus finden müssen wie aus einem Labyrinth.
Nicht selten steht die Mutter in der Sandwich-Position und gerät arg unter Druck.

Sonne/Mond Konjunktion (Neumond):
Ganz anders verhält es sich bei Neumond-Geborenen. Sonne und Mond stehen bei der Geburt also in Konjunktion. In der Symbolsprache der Sterne bedeutet dies, dass Vater und Kind energetisch eng zusammen sind. Dieses Kind nutzt geschickt die Deckung des Vaters. Es übernimmt vieles von ihm, ahmt ihn nach oder übt die Rolle des Vaters aus. Es idealisiert den Vater und möchte sein wie er. Das Kind ist dem Vater ähnlich und dies gefällt ihm. Er kann nicht wissen, dass dies nur Nachahmung ist und nicht wirklich dem eigenen Naturell des Kindes entspricht. Das Kind ist dadurch zwar früh erwachsen, jedoch fehlt ihm durch die Idealisierung des Vaters die gefühlsmässige Eigenständigkeit und es ist nicht einfach, diese im Erwachsenenleben zu erlangen. Im Erwachsenenalter ist es mitunter gar schwierig, die eigene Identität zu finden, besonders für Söhne. Beide –Töchter wie Söhne- können sich aber auch „hinter dem Vater versteckt“ fühlen, dadurch sich selbst überfordern, zuviel von sich verlangen, um selbst zu strahlen, dann aber frustriert sein, weil sie das Ideal des Vaters nie erlangen. Sie messen sich dauernd an ihm. Auch für die Mutter ist es kaum möglich, das Naturell des Kindes so kennen zu lernen, als dass sie dieses von Nachahmung unterscheiden könnte. So ist es auch ihr erschwert, das Kind auf dem Weg in seine Eigenständigkeit und zum eigenen Potenzial optimal zu unterstützen.

Diese obigen beiden Beispiel-Interpretationen betreffen also nur die Sonne/Mond Opposition und Konjunktion, ohne Berücksichtigung der Tierkreiszeichen, der Häuser und Hausbereiche, der Stellung des Saturns (Mutter), sowie der Gesamtheit des Kosmogramms.
Und so wie sich Sonne und Mond in verschiedenen Graden zueinander verhalten, so ergeben sich auch im Kosmogramm verschiedene Verbindungen zwischen diesen beiden Himmelskörpern und somit andere psychologische Ausführungen der Vater-Kind-Thematik.
Im Kosmos ist alles ständig in Bewegung, jedes Neugeborene trägt sein eigenes kosmisches Gefüge und damit seine einzigartige Persönlichkeitsstruktur inklusive den vor- und nachgeburtlichen Prägungen in sich. Den (tiefen-)psychologischen Analysen sind somit keine Grenzen gesetzt. Trotzdem bietet die Astrologische Psychologie keine absolute Einsicht in die Psyche und Struktur eines Menschen. Wahrhaftig wird diese erst im Zusammenhang mit einem Gespräch mit der betreffenden Person, beziehungsweise der Eltern.
Des Weiteren ist in Besprechungen des Kindes der Beizug der Kosmogramme der Eltern sehr aufschlussreich für eine umfassende Familienanalyse (diesbezügliche weiterführende Informationen im folgenden Beitrag „Astrologie und Elternberatung“

Vielleicht finden Sie ein paar ruhige Minuten und spüren in sich hinein, wie Ihre Beziehung zum Vater war und ob Sie allenfalls heute ähnliche Verhaltensweisen gegenüber anderen, Ihnen wichtigen Personen, vor allem Partner oder Partnerin, feststellen können. Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Eintauchen in Ihr Innerstes!

Gerne möchte ich noch einen Gedanken zu Gunsten junger Erwachsener anfügen. Das Pluto/Uranus Quadrat habe ich schon mehrfach in Newslettern erwähnt. Es handelt sich hierbei kurz gesagt um Zusammenbruch, Neuorientierung und Aufbruch; Ende und Neuanfang. Es betrifft die Tierkreiszeichen Widder, Waage, Krebs und Steinbock. Junge Erwachsene, welche Planeten in diesen oder einem dieser Zeichen aufweisen und es jetzt in dieser energetisch kraftvollen Zeit schaffen, sich aus festgefahrenen Schienen zu befreien oder sich aus einengenden, blockierenden familiären Strukturen zu lösen, sollten unterstützt werden. Sie brauchen die begleitende und verständnisvolle Liebe der Eltern, um zu ihrer eigenen Identität, Lebensweise oder auch zu beruflicher Erfüllung finden zu können. Später werden sie als selbstbewusste und dankbare Töchter oder Söhne ihre Eltern besuchen.

Löwe-Mann versus Fische-Frau

Ein fiktives Beispiel einer Beziehungsanalyse in Kurzform

Immer mal wieder taucht in Beratungen die Frage auf: Welches Sternzeichen passt zu mir?
Das Sternzeichen ist das Tierkreiszeichen, in welchem bei der Geburt und auch an jedem folgenden Geburtstag die Sonne steht. Nachfolgend nenne ich dieses Zeichen deshalb Sonnenzeichen.
Jeder/r kennt sein Sonnenzeichen und mehr oder weniger die dazugehörenden psychologischen Eigenschaften.
Obige Frage lässt sich jedoch nicht auf eine Antwort bezüglich des Sonnenzeichens reduzieren. Unsere Psychodynamik ist viel komplexer. Wichtig für die Beziehungsebene sind vor allem der Mond und die beiden Libidoplaneten Mars und Venus (selbstverständlich noch andere Planeten, eine komplette Ausführung würde jedoch diesen Rahmen sprengen).

Kleines Astro-Lexikon:
Sonne: Denk- und Willenskraft, Unabhängigkeit, Individualstreben, Expansion, Gesamtpersönlichkeit
Mond: Gefühlsleben, Sympathie/Antipathie, Kontaktverhalten, Gespür, Liebe, Einfühlungsvermögen, innere Stimme (Bauchgefühl).
Mars: Leistung, Antrieb, Engagement, aktiv-gebend, männliche Libido
Venus: Genussfähigkeit, Hingabe, passiv-empfangend, weibliche Libido

Es verlieben sich ein Löwe-Mann (Sonne bei der Geburt in Löwe) mit Mond in Zwillinge, Mars in Jungfrau und Venus in Schütze und eine Fische-Frau mit Mond in Stier, Mars in Skorpion und Venus in Widder.
Die Anziehungspunkte vom Löwe-Mann und der Widder-Venus-Frau sind diese beiden energetischen Feuerzeichen. Das feinfühlige Gespür, welches die Fische-Frau in sich trägt deckt sich teilweise mit dem sinnlich geprägten Jungfrau-Mars des Löwe-Mannes.
Die erobernde Widder-Venus-Energie seiner Fische-Partnerin imponiert seiner eigenen Löwe-Energie. Er fühlt sich stark, geliebt und als Mann bestätigt. Die einfühlsame Fische-Frau geniesst mit ihrem Stier-Mond jegliche Zweisamkeit, braucht viel Berührung und mit ihrem Mars in Skorpion ist sie bestrebt, viel für das seelische Gleichgewicht beider zu tun und die Beziehung tiefgründig und lebendig zu halten.
Ist das Feuer etwas erloschen und treten beim Löwe-Mann seine gefühlsgeprägten Wünsche stärker in den Vordergrund, so strebt er mit seinem Zwillinge-Mond die Vielfalt an. Der Wunsch nach Weiterbildung oder das Kennenlernen und der Austausch mit anderen Menschen –auch Frauen- tritt verstärkt hervor. Er fühlt sich
hin- und hergerissen zwischen der verlässlichen marsischen Jungfrauen-Energie und der breit gefächerten Interessensenergie seines Zwillinge-Mondes. Seine Venus-Energie in Schütze unterstützt diese Gefühle. Reisen, Sprachen lernen im Ausland, die exotische Küche –dies zieht ihn an. Als Löwe-Mann möchte er sich erproben und immer wieder bestätigt fühlen können. Seine Widder-Venus-Partnerin kann dies einigermassen verstehen und nachfühlen, jedoch mit ihrer Mond-Energie in Stier trägt sie einen bewahrenden Aspekt in sich. Sie möchte ihn halten und fürchtet sich vor Totalverlust. Sie tut sich schwer loszulassen –auch wenn es zeitlich beschränkt wäre. Mit ihrer Fische-Sonne fühlt sie sich gedanklich hilflos, kann kaum konkrete Entscheidungen fällen, es zerfliessen ihr jegliche Überlegungen und lösen sich in Nichts auf. Sie vertraut weder ihrem Gefühl noch ihrem Verstandesbewusstsein.
Wie kriegt sie das in den Griff? Wie kann Toleranz gelebt werden? Wie geht’s weiter, ohne dass beide einander in der Entwicklung blockieren? Ohne Verlustängste? Mit vertrauensvoller Annahme allfälliger Veränderungen? Wie kommunizieren sie über ihre eigenen Gefühlswelten und -wahrnehmungen? Wissen beide genügend voneinander, wie sie funktionieren? Sind ihnen ihre eigenen Gefühlswelten –Mond- UND Venus-Ebene bewusst?
Erst diese Selbsterkenntnis lässt zu, dass die verschiedenen Persönlichkeitsanteile und Gefühlsebenen dem Partner, der Partnerin gezeigt und darüber gesprochen werden kann.
Dies ist eine kurze Ausführung anhand eines fiktiven Beispiels, wie es sein könnte. Für eine umfassende Paar-Analyse sind noch mehrere andere Aspekte wichtig und mit einzubeziehen.

Kosmischer Ausblick in die ersten paar Monate im 2014

Just zum Jahresende 2013 stellt sich Jupiter gegenüber Pluto in Position. Es ist der Beginn einer neuen energetischen Qualität, welche sich zur Pluto-Uranus Verbindung aufbaut und sich bis Mitte Mai hält mit Schwerpunkt des Monates April.
Kurz nach Neujahrsbeginn schliesst sich Mars mit Jupiter und Pluto zusammen. Ab 11. Januar gesellt sich die Venus dazu. Es werden Themen berührt, welche mit Beziehungsfähigkeiten, Partnerschaften und auch Sinn- und Wahrheitsfindung zu tun haben. Die Spannungen zwischen Tradition/Familie/Zugehörigkeit und Individualismus/Eigenständigkeit werden erhöht. Die Finanzwelt, religiöse Werte und Strukturen sowie die Stellung der Frau in Familie und Beruf sind Themen, welche Transparenz, Offenheit, Diskussionen und Neuordnungen verlangen.
Aufrichtigkeit in Beziehungen aller Art wird eine wichtige Funktion einnehmen.
Ist Mars ab dem 23. Januar energetisch besänftigt, hat sich bereits am 17. Januar Jupiter mit Pluto und Uranus zusammengetan und bildet ein Leistungsdreieck. Dieses erstreckt sich über das Universum bis Ende Mai mit höchster Intensität im Monat April.
Das Pluto Uranus Quadrat haben wir bereits kennengelernt. Es wirkt von 2012 bis 2015 wiederkehrend siebenmal. Stichworte: Umbruch, Zusammenbruch, Aufbruch, Neuorientierung. Es wurde und wird Vieles an die Oberfläche gespült, sei es aus der Bankenwelt, der kirchlichen Institutionen oder auch von lange unterdrückten und jetzt sich wehrenden Völkern. Totgeschwiegenes taucht auf, wir vernehmen von Entgleisungen und Überwachungen aller Art.
Wir bekommen vermehrt zu spüren, wie machtlos und klein der Mensch gegenüber Naturgewalten ist: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis und auch die Klimaveränderung mit Folge des auftauenden Permafrostes und ansteigenden Meeresspiegels sind in einer Intensität passiert, welche uns betroffen macht. Wir lesen von Nahrungsmittel- und Wetter-Manipulationen, von der Cholesterin-, Werbe- und CO2-Lüge.
Jetzt stehen wir vor der grossen Aufgabe, das Wahre und Annehmbare sowie auch das Veränderbare herauszufiltern.
Mit Jupiter zusammen kann nun das bereits Erlebte und Erfahrene in intensiverer Form geschehen. Naturkatastrophen könnten durchaus heftiger ausfallen, eventuell auch durch verstärkte Sonneneruptionen oder –stürme. Jupiter wird allgemein auch als der Glücksplanet bezeichnet. Wie passt dies nun zusammen? Wenn wir uns diesen Herausforderungen stellen, unsere Denkmuster anschauen, eventuell ändern und uns nicht durch alte Muster bremsen und verbiegen lassen, sondern im Fluss bleiben, können wir einen grossen Bewusstseinssprung machen.
Es werden Fragen auftauchen über Sinn, Zweck und Wert der Materie. Die Wichtigkeit menschlicher Nähe und Solidarität kontra Statussymbole. Wie planen wir den Wiederaufbau von Wohnstrukturen in den von Naturkatastrophen gefährdeten Gebieten? Nach altem Muster oder völlig neuen Ideen?
Der Wert unseres Seelenheils, unserer Gefühle, unserer Innenschau steht dem materiellen Wert gegenüber. Wie gewichten wir diese beiden Pole?
Steht der Geist über der Materie oder umgekehrt? Ist die Zeit ein genau messbares Abstraktum oder schwingt sie im veränderbaren Fluss der kosmischen Rhythmen? Oder kann sie beides sein? Es ist gut möglich, dass gerade in diesem ersten Drittel des neuen Jahres verblüffende Erfahrungen gemacht werden. Empfindungen über bestehende Strukturen können aus den Fugen geraten und völlig neue Denkdimensionen eröffnen.
Von Wissenschaftlern könnten Entdeckungen gemacht werden, welche uns im ersten Moment völlig utopisch erscheinen und wir uns erst daran gewöhnen müssen.
Oder vielleicht schaufeln Archäologen Artefakte frei, welche unser Weltbild erschüttern. Ich nehme an, dass wir mit Tatsachen konfrontiert werden, vor denen wir nicht die Augen verschliessen können.
Hinschauen, sich kümmern und Solidarität leben, sei dies mit den Mitmenschen oder mit unserer Mutter Erde, mit der Natur allgemein oder ausgeweitet im Einklang mit den kosmisch-zyklischen Rhythmen und Strukturen oder auch mit neuartigen Technologien, das wird vermehrt zum Nachdenken anregen.
Die ersten paar Monate im 2014 betreffen somit das Frage-Thema „Miteinander oder Kräftemessen?“ und zwar zwischen Geist und Materie, zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip: zwischen Wissenschaft und Spiritualität, Gedanken und Materie(erschaffung), Chemie und Homöopathie, Ablehnung und Integration, Selbstbestimmung und Unterdrückung, Beharrung und Öffnung, Astronomie und Astrologie.
Es geht um ein Miteinander im Sinne von Sowohl als auch, um ein Zusammenspiel oder Verschmelzen von männlich und weiblich, um Neues zu erschaffen. So wie es seit Urzeiten zwischen Mann und Frau geschieht, um neues Leben zu schöpfen. Oder so wie eine Handlung immer auch einen vorausgegangenen Gedanken braucht. Nur wer das weibliche Prinzip (Gedanke) und das männliche Prinzip (Aktivität) vereint, ist zu einer Handlung fähig.
Die Frau hat sich schon sehr gut durchgesetzt was Beruf und Familie betrifft. Sie hat vermehrt das männliche Prinzip in ihr aus dem Dämmerschlaf geholt. Nun darf auch der Mann sein weibliches Prinzip erlösen. Er darf und soll seine weiche, intuitive, einfühlsame, sensitive Seite leben. Er darf sich mit Fragen der Spiritualität, des Feinstofflichen und Nichtbeweisbaren auseinandersetzen. Das Matriarchat ist Vergangenheit, das Patriarchat in der Auflösung. Jetzt sollte das Zusammenspannen auf gleicher Ebene beginnen.
Jupiter kann nun all diese Kräfte mobilisieren helfen. Wir sollten aber auf diese Zeit gut vorbereitet sein, unsere eigenen Kräfte bündeln und sinnvoll einsetzen, um nicht übers Ziel hinauszuschiessen!
Abschwächen wird sich diese energetische Qualität zwischen Ende Mai bis 10. Juni, dann beruhigen bis zum Herbst. Am 17. Oktober beginnt wiederum das Pluto-Uranus-Quadrat zu wirken.
Dieser Aus- und auch Einblick in den Kosmos mit seinen Planetenkonstellationen ist mundaner Natur und bezieht sich auf die energetisch starken Planetenverbindungen. Die eigene Spürbarkeit und Intensität dieser universellen Strukturen ist abhängig vom persönlichen Kosmogramm, beziehungsweise Naturell. Für eine individuelle Zeitqualitätsanalyse ist dieses zwingend nötig. Das eigene Kosmogramm ist im Vergleich mit den momentanen Konstellationen und der jeweiligen Lebenssituation eine hilfreiche Unterstützung in der Entscheidungsfindung und Persönlichkeitsentwicklung.
Die oben erwähnten Konstellationen betreffen die Tierkreiszeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock. Personen mit Planetenbesetzungen in diesen Zeichen werden diese Kräfte vermehrt spüren.

Astrologie und Elternberatung

Dass mittels der Astrologischen Psychologie auch eine Elternberatung gemacht werden kann, ist noch weitgehend unbekannt.
Im Unterschied zur klassischen Astrologie werden bei der Kosmogrammbetrachtung in der Astrologischen Psychologie, der sogenannten „Huber-Methode“, nicht nur Charaktereigenschaften, Talente und Herausforderungen ermittelt, sondern auch unbewusste Verhaltensmuster und Erziehungsprägungen. Diese Erkenntnisse sind in einer Beratung mit Erwachsenen sehr wichtig. Dadurch werden die Erziehungs- und Verhaltensmuster im Unterschied zur tatsächlichen Eigendynamik erkannt. In der Elternberatung ist dieses Kennenlernen bestimmter Muster und Anpassungen des Kindes sehr hilfreich für die individuelle Kinderbegleitung. Fragen nach echtem oder angepasstem Verhalten, Hemmungen, dem wahren Naturell oder auch versteckten Talenten können erfasst und in der Begleitung des Kindes besser berücksichtigt werden. Auch auf die Frage wie das Kind die Eltern wahrnimmt ergeben sich hilfreiche Hinweise, welche förderlich sind im Umgang mit dem Kind.
Nach den neuesten psychologischen und psychotherapeutischen Erkenntnissen manifestieren sich die Verhaltensmuster und Erziehungsprägungen während des ersten Lebensjahres und sind sehr tief in unserem Unterbewusstsein verankert. In diesem ersten Lebensjahr funktioniert das Kind noch nicht über den Intellekt, sondern über die Wahrnehmung der Schwingungsebene. Diese Wahrnehmung ist ausserordentlich stark ausgeprägt. Diese Ebene wird mit zunehmendem Alter mehr und mehr verlassen und parallel dazu drängt das intellektuelle Lernen und rationale Denken in den Vordergrund. (Während der Schulzeit wird der intuitiven und emotionalen Ebene kaum mehr Raum gegeben, was grundsätzlich zu bedauern ist.)
Da wir in jeder Hinsicht in der Polarität leben, sind Anpassungen und Verhaltensmuster für unsere Entwicklung entweder förderlich oder hinderlich. Sind sie hinderlich, ist es eine besondere Herausforderung, diese zu meistern und gestärkt im Erwachsenenleben zu bestehen. Sind sie förderlich, greifen wir unbewusst in bestimmten Situationen auf diese Muster zurück und können das richtige Verhalten oder die richtige Entscheidung treffen.
In der Elternberatung wird bei der Kosmogrammbesprechung des Kindes vor allem auch viel Gewicht auf die Betrachtung des Mondes und des Saturns gelegt, da diese beiden Planeten gegensätzliche Energien aufweisen:
Der Mond als intuitiver, spontaner, offener und kontaktfreudiger Planet steht der Abgrenzung, dem Sicherheitsbedürfnis, Verantwortungs- und Pflichtgefühl des Saturns gegenüber. Je nachdem wie diese beiden Planeten im Kosmogramm des Kindes stehen, können diese beiden Kräfte in der Psyche grosse Verunsicherung auslösen oder aber das Kind lebt in seiner Spontaneität auch seine saturnische Energie spontan. Dies wiederum kann aber dem Erziehungsstil oder auch dem Verantwortungsbewusstsein der Eltern widersprechen. Das Kind soll lernen, Grenzen und Verhaltensregeln zu respektieren. Trotzdem soll es aber seine Spontaneität und Entdeckerfreude ausleben und damit auch seine Fähigkeiten erforschen können, was bedeutet, dass es auch lernen sollte, Grenzen und Scheu zu überwinden, respektive sich durchzusetzen. Diese Gratwanderung in der Kinderbegleitung ist nicht einfach zu bewältigen. Schlussendlich möchten wir, dass unsere Kinder zu selbstbewussten und auch eigenverantwortlichen Menschen heranwachsen. Der Einblick ins Kosmogramm des Kindes ist somit sehr hilfreich, diese Diskrepanz so gut wie möglich dem Kinde entsprechend zu meistern.
Kurzes praktisches Beispiel: Mit dem Mond im 2.Haus –dem Talenthaus- möchte das Kind vor allem seinen Selbstwert ausloten. Die Saturnstellung zeigt eine vielfältige Möglichkeit an. Mit den entsprechenden Verbindungen zu den andern Planeten kann dies durchaus im musikalischen Bereich geschehen und das Kind möchte verschiedene Instrumente erlernen. Schnell aber gilt das Kind aus Sicht der Eltern als flatterhaft, zu wenig pflichtbewusst, zu unbeständig und es hört womöglich den Satz: „….jetzt zieh’ mal etwas eine Zeitlang durch“, oder: „nicht schon wieder etwas Neues, bleib’ mal dabei“. In seiner Vielfalt wird das Kind beschränkt und dadurch kann auch sein Selbstwert nicht genügend zur Entfaltung kommen.

Jupiter im Zeichen Krebs

Am 26. Juni frühmorgens wechselte Jupiter ins Wasserzeichen Krebs. Dieses Zeichen Jupi in Krebsdurchwandert er nun während gut eines Jahres. Dies ist insofern von Bedeutung, da wir alle in dem jetzt beginnenden „Jupiter-im-Krebs-Jahr“ irgendwann mal Geburtstag feiern. Somit ist bei uns allen im persönlichen Jahreskosmogramm, welches von Geburtstag zu Geburtstag Gültigkeit hat, der Riesenplanet Jupiter im Krebs vorzufinden. Genau genommen bis zum 16. Juli 2014.
Die Jupiter-Energie steht für Wachstum, für das ganzheitliche Erkennen, das Vertrauen und Verstehen, das Urteilsvermögen, die Sinnsuche, für den persönlichen Glauben (nicht nur im religiösen Sinn), für die Lebensfreude, den Optimismus und für Lernerfahrungen; aber auch für das Expansive bis zum Überborden! Er wird in der Astrologie auch schlicht als Glücksplanet bezeichnet. Dies ist er für uns auch im Grobstofflichen im wahrsten Sinne des Wortes. Jupiter mit seiner grossen und stark magnetischen Masse zieht viele Gesteinsbrocken im Universum an. Diese donnern auf ihn und reissen riesige Krater in seine Oberfläche. Ohne Jupiter würden diese Brocken auf Mars und Erde fallen. Beide Planeten würden solche Einschläge nicht überleben.
Im Wasserzeichen Krebs sind Themen wie Familie, Heimat, Traditionen, Solidarität, Gefühle, Anteilnahme, Seelenarbeit und persönliches Wachstum vorherrschend. Mit Jupiter im Krebs erhalten wir in diesem Jahr (Juni 13 bis Juli 14) die besondere Chance, uns mit Familienthemen auseinanderzusetzen, diese anzusprechen, uns auszusöhnen; oder auch Solidarität zu leben und unser Mitgefühl auszudrücken; ein offenes Ohr für unsere Jugendlichen betreffs Berufswunsch zu haben, ihre Wünsche und Träume zu diskutieren, ein Einvernehmen zu finden, wenn wir als Eltern anderer Meinung sind, um mit vertrauensvollen Gefühlen die „Jungen“ ziehen oder machen zu lassen, ihnen aber trotzdem das Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Das seelische Wohlbefinden innerhalb der Familie, für die Familie und sich trotzdem entfalten zu können werden zum grossen Thema, wie auch der Solidaritätsgedanke und die Unterstützung an eine „grosse Familie“ im Sinne von Minderbemittelten oder Mitmenschen, welche von einer Naturkatastrophe oder sonstigem Schicksal betroffen sind. Nach wie vor ist Saturn im Wasserzeichen Skorpion und trägt somit zur Verstärkung dieser Themen und des Umgangs mit unseren Gefühlen bei. Dies kann auch schmerzhafte Prozesse auslösen, verunsichern oder gar mutlos machen. Bedenken wir aber, dass Wachstum nur möglich ist, wenn Altes verarbeitet oder losgelassen wird, dann ist diese Jahreszeitqualität trotz eventueller grosser Herausforderungen auch eine Zeit der grossen Transformation. Wir können handeln und wirken, damit mehr Harmonie und Herzensqualität spürbar wird.
Im Kosmos ist alles viel grösser als unser Verstand es je erfassen könnte. Die absolut perfekte göttliche Ordnung im Universum zeigt uns, als der individuelle Mikrokosmos davon, den Weg zu unserer Ordnung auf, welche wir – ach so oft – durcheinanderbringen und wieder neu ordnen müssen.

Pluto/Uranus und Uli Hoeness

Wir sind wieder mittendrin im Pluto/Uranus-Quadrat: „Das Machtvolle mit oder gegen Neues“ oder „die Wahrheit zwingt zu neuem Gedankengut“.
Im Newsletter 1/2012 „Die Zeitqualität im 2012“ bin ich kurz auf die Konstellationen und deren Auswirkungen eingegangen. Besonders markant ist das Quadrat (die spannungs-geladene Verbindung) zwischen Uranus und Pluto, welche in den Jahren 2012 – 2015 insgesamt siebenmal auftritt. Diese Häufigkeit ist ausserordentlich und vermittelt das Gefühl von: „In dieser Zeit wird die Welt umgebaut“. Dies ist jetzt eher nett ausgedrückt, denn ein Umbau oder Neubau setzt den Zusammenbruch alter Strukturen voraus. Darauf, wie dies global verstanden werden kann, möchte ich nicht näher eingehen. Darüber erfahren wir genügend aus den Medien; Stichworte: Finanzkrise, Euro/Griechenland, Daten-CD’s/Steuerstreit, Aufstände/Revolten, die zunehmende Gefahr der Plattenverschiebung des Andreas-Grabens (USA/Cal.), das kürzliche heftige Gewitter in Teilen der Schweiz mit „Jahrhundert-Charakter“, der erfolgreiche Kampf für ein –wenn auch auf 2 Jahre beschränktes- Pestizid-Verbot usw.
Pluto durchwandert das Erdzeichen Steinbock, Uranus den feurigen Widder. Wie stark jede Einzelperson im persönlichen Bereich mit Veränderungen oder Neuausrichtungen konfrontiert wird, hängt davon ab, wie ihre energetische Struktur aussieht, bzw. wie dies aus dem persönlichen Kosmogramm ersichtlich ist und mit der momentanen Konstellation korrespondiert. Zu obigen Themen sind weiterhin auch Saturn und Mondknoten im Skorpion einzubeziehen; diese fordern uns zur Überprüfung unserer Gefühlswelt heraus. Da kommt Einiges in Bewegung! Sind im persönlichen Kosmogramm Widder, Skorpion und Steinbock mit Planeten besetzt, so können die Veränderungen massiv ausfallen.
Das Ende von Bestehendem ist jedoch immer auch eine Chance zu verbesserter neuer Lebensqualität!
Am Beispiel von Uli Hoeness erkennen wir, dass plötzlich alles anders sein kann. Just als der Transit-Pluto im Steinbock auf seine Steinbock-Sonne traf und der Transit-Uranus einen Spannungsaspekt zu seinem Uranus bildete, kamen seine steuerlichen „Raffinessen“ ans Tageslicht. Selbstverständlich spielen diesbezüglich noch andere Planeten eine Rolle –wenn auch eine untergeordnete.
Hinsichtlich der Publikation nützte seine Selbstanzeige nichts mehr. Das Verbergen oder Vertuschen seines Steuerbetrugs vor der Öffentlichkeit war nicht mehr möglich. Die Dinge nahmen bereits ihren Lauf.

Seine eigenen Worte: „ Alles ist anders und ich bin nicht mehr der, der ich einmal war“.

Das Pluto/Uranus Quadrat wird über ein Jahr lang bestehen. Die Energien werden teilweise abnehmen, dann auch wieder zunehmen.

Wie funktioniert positives Denken?

„Denk positiv!“ Diese beiden Wörter sind zu einem aufmunternden oder gut gemeinten Ausspruch geworden, den man immer mal wieder und allerorten hört. Doch was bedeutet es genau? Wie denke ich positiv? Beim positiven Denken sind zwei Punkte zu beachten:
Zum einen nützt uns alles Denken nichts, wenn wir nicht mit dem Herzen dabei sind. Genau so verhält es sich mit allem Tun und Reden. Jemandem etwas Nettes oder Liebes sagen, ohne dass die gesprochenen Worte gefühlt werden, löst beim Gegenüber kaum etwas aus. Er empfindet dies als leere Worthülse. Ist das Gefühl dabei, zaubern die Worte ein Lächeln auf sein Gesicht. Auch im negativen Sinn funktioniert dies so, aber unser emotionales Verhalten sollte dann genau umgekehrt sein. Eine konstruktive Kritik und Diskussion ist nur möglich, wenn nicht zu viele Gefühle und Emotionen reinspielen. Wenn doch, dann eskaliert die Situation und die Folge ist Streit. Genau so verhält es sich mit unseren Gedanken. Es kommt also darauf an, was man mit den Gedanken erreichen möchte. Deshalb gilt es, grösste Sorgfalt walten zu lassen, denn die Gedanken und entsprechenden Gefühle sind eine sehr kraftvolle Energie.
Denken und Fühlen sind sehr nah beieinander, ja eigentlich untrennbar miteinander verbunden. Ausschlaggebend jedoch ist die Intensität des Fühlens. Und fühlen tun wir mit dem Herzen und auch aus dem Unterbewusssein. Denken wir doch nur an unser Sprachgefühl; an das, was wir empfinden beim Aussprechen gewisser Worte. Da können wir vor Freude platzen oder geradezu gehemmt sein; oder „es verschlägt uns die Sprache“. Das Gefühl beinhaltet die tragende Rolle.
Auch dem zweiten Punkt gebührt grosse Beachtung:
Für uns selbst möchten wir immer positiv denken. Wir möchten erfolgreich sein, gesund bleiben, dieses und jenes erreichen. Nun ist wichtig zu wissen, wie man (positiv) denkt: Unser Unterbewusstsein (er)kennt die Verneinung nicht. Es spielt eine grosse Rolle, ob ich denke „ich möchte tolerant sein“ oder „ich möchte nicht so egoistisch sein“. Beim zweiten Satz registriert das Unterbewusstsein: „ich möchte egoistisch sein“. Zu einem grossen Teil funktionieren wir über unser Unterbewusstsein, also auch über das, was von unseren Gedanken abgespeichert wurde. Ist jemand im Beruf oder Sport im Moment erfolglos, so bleibt er dies so lange er denkt oder auch sagt: „ich bin im Moment erfolglos“, denn dieser Moment dauert für das Unterbewusstsein genau so lange, bis derjenige umdenkt: „ich bin nicht erfolgreich“. Das Unterbewusstsein speichert diesen Satz ohne Verneinung und schon kehrt sich dieser für unseren Verstand negative Satz in unserem Unterbewusstsein ins Positive. Somit müssen wir auch nicht schummeln oder etwas beschönigen, sondern können ehrlich antworten und zugleich unserer unbewussten Steuerung Nahrung geben zur Veränderung und damit zur Verbesserung. Wir sollten also darauf achten wie wir denken, um zu Erfolg zu kommen und ehrlich in der Aussage zu sein. Das sogenannte „positive Denken“ und die allenfalls folgende Aussage muss also je nach Situation oder Frage unseres Gegenübers negativ sein und vor allem auch unser eigenes Mitgefühl und Annehmen enthalten. Dies ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Sich dies bewusst zu machen und sich darin zu üben lohnt sich aber mit Sicherheit.
Momentan herrscht eine förderliche Zeitqualität, um sich über die eigenen Denk- und dadurch auch Verhaltensmuster Gedanken zu machen. Dies hat mit Rückzug, Einkehr und Innenschau zu tun. So können wir uns dem Wesentlichen –unserer Essenz- dem Herzen und der Seele zuwenden. Dann sind wir auch wieder besser fähig, die feinen Schwingungen unserer inneren Stimme, unserer Seele, wahrzunehmen. Unsere Intuitionsfähigkeit, das wahrhaftige Fühlen aus der Tiefe unserer Seele, wird gestärkt. Dies entspricht der Fische-Qualität. Die Sonne hält sich noch bis zum 20. März in diesem Fische-Zeichen auf. Die äussere, sichtbare Entsprechung davon –sich aufs Wesentliche zu konzentrieren- wird in dieser Zeit in der aufs Notwendige beschränkten Nahrungsaufnahme zelebriert. Der Fische-Monat ist (zumindest teil- und ortsweise) die Zeit des Fastens. So können wir uns physisch wie psychisch geläutert und dadurch bestärkt auf die kommende Widder-Zeit freuen, auf die Zeit des Neubeginns, des aufbrechenden und knospenden neuen Lebens, die Zeit des Frühlings und der aufblühenden offenen Herzen, die Zeit der „Frühlingsgefühle“.

«Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir den Diener verehren und die göttliche Gabe entweihen.»
(Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger)

Entscheidungen

Zu unserm Leben gehört die Polarität von hell/dunkel, gut/böse, heiss/kalt usw. Weil von allem immer auch das Gegenteil existiert, hört man immer wieder den Satz „wir leben in der Dualität (Polarität)“. Aber dies stimmt so nicht ganz. Wir leben in der Trinität. Schlussendlich müssen wir uns auch immer für oder gegen etwas entscheiden. Zu den zwei Pfeilern „für / gegen“ „zupacken / bleiben lassen“ gehört ein dritter: die Entscheidung.
Diese ist oft mit vielen Gedankengängen verbunden: Muss ich dies so hinnehmen oder für mich kämpfen? Was will mir diese Situation sagen? Muss ich umdenken? Habe ich aufs falsche Pferd gesetzt? Soll ich so weiterfahren oder etwas ändern? Wie sieht mein weiterer Weg aus? Die Ausbildung in Angriff nehmen oder doch nicht? Vielleicht erst später? Unsicherheiten und Zweifel können wir nicht einfach aus unserem Leben verbannen, jedoch sind diese doch eher unangenehm und nagen an unserem Gemüt.
Ein gut gemeinter Rat lautet dann oft: Höre auf dein Herz. Nur –wir funktionieren sehr verstandesmässig und denklastig. Oft ist es schwierig, den Gedankenfluss zu stoppen, den Kopf frei zu machen und in uns hineinzuhorchen und wahrzunehmen, was unser Herz –unsere Seele- für uns als Antwort bereithält.
Als wertvolle und hilfreiche Unterstützung dient auch hierzu die Astrologie. Das persönliche Kosmogramm ist das Spiegelbild unserer Seele und ein verlässliches Hilfsmittel. Als „Wegweiser“ zur Entscheidungsfindung dient der Alterspunkt und das Solarkosmogramm. Mit dem Auffinden des Alterspunktes im Geburtskosmogramm wird ermittelt, welche Tierkreiszeichen- und Planetenenergien verstärkt wirken und was dies zu bedeuten hat. Das Solarkosmogramm ist das persönliche Jahreshoroskop. Es wird am Geburtstag des laufenden Jahres erstellt und dauert wiederum bis zum nächsten Geburtstag. Es ist somit ein ganz persönliches Jahreskosmogramm. Aus diesem ist auf verschiedenen Ebenen zu sehen, woran in diesem Lebensjahr zu arbeiten und was zu entwickeln ist. Dieses Solarkosmogramm wird immer im Vergleich zum Geburts- und Vorjahres-Solarkosmogramm gedeutet, sodass Veränderungen besser ersichtlich sind.

Saturn im Skorpion

Am 6. Oktober ist der Langsamläufer Saturn in den Skorpion eingetreten. Er durchwandert dieses Zeichen während den kommenden knapp 3 Jahren und wird am 18. September 2015 die Zeichengrenze zum Schützen erreichen.
Saturn als prüfende und Ordnung liebende Energie im tiefgründigen Gefühlszeichen Skorpion zwingt uns in den kommenden Jahren zur realistischen Einschätzung und Ordnung unserer Gefühlswelt.
Es ist Ehrlichkeit gefragt gegenüber uns selbst wie auch gegenüber unseren Mitmenschen. Wer seine Gefühle übergeht, flunkert oder unterdrückt, wird diese umso intensiver zu spüren bekommen. Je nachdem ob und wie stark das eigene Skorpion-Zeichen mit Planeten besetzt ist, beziehungsweise diese Skorpion-Energie in stärkerer Ausprägung im eigenen Naturell angelegt ist, sind Gefühlsthematiken vermehrt spürbar.
Es ist aber auch eine gute und fruchtbare Zeit, um mit Vergangenem aufzuräumen und abzuschliessen, plagende Gefühle zu transformieren, sich selber stark mit der eigenen Psyche auseinanderzusetzen und im Inneren Ordnung zu schaffen.
Loslassen und neu anfangen sind Themen, welche uns im Einzelnen wie auch im Kollektiv betreffen; ebenso wie neue Ordnungen und Systeme in der Gesellschaft zu verwirklichen. Auch Wert-, Geld- und Glaubensfragen, sowie mitmenschliche Zusammenarbeit können vermehrt diskutiert, hinterfragt und/oder neu gewählt werden. Ein Sich-Kümmern, füreinander Dasein und Mitgefühl entwickeln ist mehr und mehr gefragt. Kümmern wir uns nicht nur um Menschen, denen ein Schicksal widerfahren ist, sondern auch um deren Familienmitglieder. Oftmals fragt kaum jemand nach deren Befinden, obschon diese durch das Miterleben unter einem Schock oder gar Trauma leiden, jedoch durch die Betreuung des direkt betroffenen Angehörigen keine Zeit haben, sich um sich selbst zu kümmern.
Erkennen wir also die(ses) Zeichen der Zeit und transformieren unsere unterdrückten oder verkannten Gefühle, arbeiten an unseren hinderlichen Prägungen, richten uns neu aus, bringen Ordnung in unser Innenleben. So kommen wir wieder besser in Fluss und können uns freier fühlen.
Ab Mitte November sind Energien aktiv, welche uns ermöglichen, die materielle Ebene zu durchbrechen und feinstoffliche Wahrnehmungen zu fördern. Sensitiv veranlagte Personen könnten gar mit Einblicken in die geistige Welt –in die andere Dimension- überrascht werden.
Therapieformen, welche nicht im fassbaren Bereich liegen, sowie Fortschritte in der Medizin und Forschung (Molekularbiologie/Quantenphysik) werden Aufschub erhalten.
Bereits am 4. Juli dieses Jahres wurde im CERN in Genf das gefundene Higgs-Boson Teilchen gefeiert. Allerdings mussten die Physiker einräumen, dass sie dieses Teilchen „sehr wahrscheinlich“ gefunden haben, denn nachvollzogen wurde lediglich die Explosion davon. Im Allerkleinsten, was uns als „Nichts“ erscheint, ist alles enthalten. Am Ende der Materie bleibt Schwingung und Energie, jedoch in dieser Energie wirken universale Grundkräfte der Natur. Man darf deshalb weiterhin gespannt sein, ob, wann und wie die rätselhafte Dunkle Materie erklärt werden kann.
Jedoch: Brauchen wir immer Erklärungen oder sind wir bereit, das Nicht-Fassbare, Rätselhafte, Mystische anzunehmen, einfliessen zu lassen?

„Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen.
Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung mehr fähig ist
und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot.
Seine Augen sind geschlossen.“
Albert Einstein

Die Hundstage

Nun sind wir wieder mittendrin, in den sommerlich heissen Hundstagen. Wir haben sie uns aber auch redlich verdient, war doch der Sommer bis jetzt eher von durchzogenem Wetter geprägt.
Die Hundstage dauern vom 23. Juli – 23. August. Woher kommt eigentlich die HundstageBezeichnung dieser heissen Tage?

So wie unsere Wochentagsnamen den Planetennamen entsprechen (siehe Newsletter 6/2011), so hat auch die Bezeichnung „Hundstage“ ihren Ursprung im Universum. Sie stammt vom Sternbild „Grosser Hund“. Bis dieses Sternbild vollständig am Horizont aufgestiegen ist, dauert es 30-31 Tage. Dies sind „die Tage vom Grossen Hund“. Der Hauptstern dieses Sternbildes ist der hell leuchtende Sirius.
Im alten Ägypten wurde Sirius sehr verehrt. Er symbolisierte „Sopdet“, die Göttin der Fruchtbarkeit, Wiedergeburt und des Ursprungs der Welt.
In den dortigen Breitengraden und zur Zeit der ägyptischen Hochkultur stieg Sirius am 17. Juli kurz vor Sonnenaufgang über den Horizont und war für 2 Minuten zu sehen. Dies war jeweils ein wichtiges Ereignis und Freudenfest! Die Göttin war zu sehen; sie und ihr Sternbild stiegen auf!
Aus diesem Grund sind auch die Augen der Sphinx auf diesen heliakischen Aufgang des Sirius ausgerichtet (heliakisch = mit der Sonne aufgehend).
Die Bezeichnung Hundstage überdauerte also bereits Tausende von Jahren und bestimmt bis heute unsere heisse Sommerzeitspanne. Verantwortlich für die Festsetzung der Zeitspanne vom 23. Juli – 23. August ist das Römische Reich.
Durch die Bewegung des Sternbildes „Grosser Hund“ und die Erdpräzession –beide über Jahrtausende gerechnet- hat sich diese Zeitspanne allerdings verschoben. Der Aufgang des Sirius findet in unserer heutigen Zeit erst am 30. August statt und läutet eigentlich die Herbstzeit ein. Am besten ist der Grosse Hund in seiner Ganzheit erst in den Wintermonaten zu betrachten. Zusammen mit Orion gehört er zu den markantesten Wintersternbildern.
Bleiben wir aber noch beim Sommer und geniessen die herrliche Wärme, vielleicht mit einem erfrischenden Bad im See, Fluss oder Swimmingpool.
In diesem Sinne –Aufgangsdatum des Sirius hin oder her- wünsche ich Ihnen wunderbare und genussvolle Hundstage!