Der natürliche Jahreslauf im Zodiak

Aufgrund des Erdumlaufs um die Sonne erscheint diese jeden Monat vor einem anderen Tierkreiszeichen. Dieser scheinbare Sonnendurchlauf durch ein Zeichen bewirkt den natürlichen Kreislauf der Natur.
Einmal mehr erlebten wir im vergangenen Monat die wunderbare, feurige Widder-Kraft in Form der aufblühenden Natur in all seiner Farbenpracht. Zum Staunen stark sind diese Kräfte, welche auch die zartesten Pflanzen durch den trockenen, harten Boden spriessen liessen; ganz im Widder-Sinne von „Ich schaffe es“.
Seit dem 21. April wandert die Sonne durch den Stier. Dieses Erdzeichen entspricht dem Bewahren und Hegen dieses neu aufgeblühten Lebens, welches wir in der Zwillings-Energie in aller Vielfalt beobachten können.
In der Krebs-Energie im Juli wirkt die Sonnenkraft umsorgend und behütend, damit später auch Früchte geerntet werden können. Die Löwe-Qualität begünstigt die Früchtereifung, entspricht der Sommerwärme und der Anerkennung des geschaffenen Lebens.
Mit jedem Zeichendurchlauf der Sonne entsteht eine Veränderung in der Natur.
Im Zeichen der Jungfrau, vom 24.August-23.September, welches dem Prinzip der Pflege, des Heilens und auch Ernährens entspricht, ist Erntezeit. Diese heilende Jungfrauenenergie dient auch als Vorbereitung zur Erneuerung, denn die Natur wird gegen Ende September dem Waage-Prinzip übergeben, welches den Ausgleich zwischen altem und neuem Leben demonstriert.
Steht die Sonne im November im Zeichen Skorpion, so wirkt diese Energie als Transformation oder Stirb-und Werdeprozess. Blätter fallen, wandeln sich zu Humus, um dem neuen Leben Wachstum zu verleihen.
Der Schütze im Dezember strebt zum neuen Ziel mit neuer Naturenergie und lehrt uns den Optimismus zu entwickeln, dass neues Leben erwachen wird. Die beharrliche Steinbock-Energie verteidigt das neu gebündelte, jedoch noch nicht sichtbare Leben. Im Februar wirkt die visionäre Wassermann-Energie und treibt das neue „Lebensprojekt“ vorwärts in die Realität; vom Geistigen ins Materielle.
Zart und fein sind kleinste Sprossen sichtbar in der Fische-Energie, welche vom 19. Februar – 20. März dauert. Diese Energie bestärkt uns im Erleben der Höheren Sphäre –dem Göttlichen- im Erblühen neuen Lebens und lässt uns Geist und Materie als zusammen gehörig erkennen. Die Fische-Energie schenkt uns das Vertrauen in den immerwährenden Kreislauf des Lebens, ins Kommen und Gehen.

Die Zeit vergeht, die Weisheit bleibt. Sie wechselt ihre Formen und Riten, aber sie beruht zu allen Zeiten auf demselben Fundament: Auf der Einordnung des Menschen in die Natur, in den kosmischen Rhythmus.
(Hermann Hesse)

Astrologie und Astronomie

Zu Zeiten der Sumerer, welche die Astrologie vor ca. 4000 Jahren begründet haben, bis ins spätere Mittelalter waren Astrologie und Astronomie untrennbar miteinander verbunden. Durch Beobachtungen der Gestirne wurden über Generationen Planetenumläufe bestimmt und immer auch in Zusammenhang gebracht mit dem Handeln und Befinden des Volkes sowie auch der Aussaat und Ernte.
Die ständige Weiterentwicklung der Astrologischen Kenntnisse und der menschlichen Psychodynamik führten vor über 40 Jahren zur Astrologischen Psychologie. Doch lange vorher, seit im 18.Jahrhundert die Astronomie einen Aufschwung erlebte und zur beweisbaren Wissenschaft wurde, bekam die Astrologie das Nachsehen und wurde von der Astronomie getrennt.
Wo stehen wir heute? Noch immer wird die Astrologie in weiten Kreisen als unwissenschaftlicher Unsinn abgetan, belächelt (und doch ist jeder neugierig) und die Astronomen haben ihre liebe Mühe mit dem astrologischen Wissen.
Aus Sicht der Astrologen ist die Astrologie eine Winkelwissenschaft, da die energetischen Einflüsse der Planeten in einem bestimmten Winkel auf die Erde und somit auch auf den Menschen einstrahlen.
Erfreulich ist, dass Biophysiker inzwischen beweisen können, dass wir Menschen sehr empfänglich auf die kosmischen Einflüsse reagieren.
Auch die NASA kommt unwissentlich der Astrologie sehr entgegen. Die wunderbaren Fotos, die vom Hubble-Teleskop geschossen werden, zeigen deutlich den Zusammenhang von Astrologie und Astronomie. Dazu 3 Beispiele:

Uranus: Seit seiner Entdeckung im Jahre 1781 wurde astrologisch geforscht, welche psychologischen Aspekte mit Uranus im Einklang stehen.
Die uranische Energie zwingt uns zum Erneuern, wir können umkrempeln, neue Ordnungen schaffen (sofern wir den Mut dazu haben). Er bringt uns spontane, auch zukunftsweisende und oft auch „flippige“ Ideen. Die sogenannten Geistesblitze werden Uranus zugeordnet. Zukunftsorientierte, revolutionäre, jedoch gut durchdachte und realisierbare Projekte einbringen ist sein Thema. Alles was eigenwillig anders ist, nicht nach „08/15 Norm“ aussieht, interessiert uns mit uranischer Energie.
uranus2 Und wie sehen nun die Fotos von Uranus aus? Die NASA-Bilder zeigen, dass Uranus der einzige Planet ist, dessen Achse horizontal liegt. Er „rollt“ auf seiner Bahn, bewegt sich also ganz eigenwillig anders als die anderen Planeten.
uranus2

Saturn: Astrologisch wird Saturn die Kontrolle, Verantwortung, aber auch „Schwellenangst“, dadurch Abgrenzung und Selbstbegrenzung zugeordnet.
Die NASA-Bilder zeigen Saturn als einzigen Planeten mit einem Hexagon an seinem Nordpol. Dieses Sechseck mit einem Durchmesser von ca. 25’000km grenzt also den eigenen Nordpol ein.
Saturn's Hexagon am Nordpol

Venus: „die Liebesgöttin“, Hingabefähigkeit, Selektivität, das weibliche Prinzip, das Frausein oder das Partnerinnensuchbild (im Horoskop des Mannes) und die weibliche Libido.
Die Venus, eine 400° heisse Gluthölle, wird in ihrem 8-jährigen Zyklus fünfmal rückläufig. Zeichnet man bei Beginn jeder Rückläufigkeit einen Punkt in den Tierkreis, so fällt auf, dass diese 5 Punkte im Goldenen Schnitt angeordnet sind. Infolgedessen kann man daraus ein Pentagramm konstruieren. Die Venus „zeichnet“ als nicht sichtbare Geometrie ein Pentagramm ins Universum, welches seit dem 4. Jahrtausend vor Christus das Symbol ist für die Venus als Planeten sowie als Göttin als auch für „das weibliche Prinzip“.
Venustransit
Dank den NASA-Fotos finden wir zur astrologischen Zuordnung nun also eine Entsprechung im Grobstofflichen.

Quelle der Planetenfotos: www.nasa.gov