Die Zeitqualität im 2012

Vieles wurde über das Jahr 2012 geschrieben, vom Bewusstseinswandel bis zum Weltuntergang. Ausschlaggebend soll ein einziger Tag sein: der 21. Dezember 2012. Dann endet der Maya-Kalender. Nun, dieses Datum hat irgendjemand erfunden und in die Welt gesetzt. Die Maya, welche letztes Jahr die Schweiz besuchten, erklärten, dass dieses Datum lediglich das Ende eines Zyklus bedeutet, sie aber dieses Ende nicht kennen. Viele ihrer astronomischen Aufzeichnungen und Schriften wurden von den spanischen Eroberern, als diese in ihr Land eindrangen, vernichtet. Somit kennen die Maya den Zeitpunkt des Beginns des jetzt laufenden Zyklus’ nicht und können nicht sagen, wann aus ihrer Sicht dieser Zeitraum von gut 5’000 Jahren ein Ende und zugleich Neuanfang darstellt.
Aus unserer astrologischen Sicht befinden wir uns jedoch in einer eher spannungs-geladenen Phase, diese erstreckt sich aber über einen Zeitraum von 2007-2020, mit Schwerpunkt von 2012-2014. Astronomisch ist dies bedingt durch die Planeten-stellungen von Pluto, Uranus und Neptun, in der Vergangenheit teilweise auch im Zusammenhang mit Saturn. In dieser Zeitqualität werden wir gefordert im Sinne von loslassen, Neuanfänge machen, alte Strukturen auflösen, Neuorientierung suchen, innovativ denken und handeln, usw. Dies kann jeden Einzelnen treffen, aber auch global verstanden werden. Einen Vorgeschmack kriegten wir bereits 2008, 2010 und 2011; Stichworte: Bankencrash, Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull, schwere Erdbeben, Aufstände und politische Neuorientierungen in den arabischen Ländern, Fukushima.
Dem Jahr 2012 kommt somit keine besondere Bedeutung zu, es ist eingebettet in eine Zeitspanne, in der wir womöglich ab und zu unsere gewohnte Alltagsschiene verlassen und uns neu orientieren müssen. Damit sind aber auch Chancen verbunden. Und Veränderungen müssen nicht zwingend negativer Natur sein!
Herausfordernde Zeiten bergen immer auch einen grossen Entwicklungsschritt in sich. Es gilt offen und aufmerksam zu sein für neue Systeme oder Methoden, seien diese gesellschaftlicher, politischer, sozialer oder auch gesundheitlicher Art. Es ist wohl kein Zufall, dass gerade in dieser Zeit die Erkenntnisse aus der Quantenphysik mehr und mehr ins Bewusstsein dringen und immer mehr Menschen erkennen, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität bestimmen und dadurch selber Einfluss nehmen können in die Evolution. Hier gilt es aber sorgfältig abzuwägen, wie wir unsere Gedanken ausrichten.
Nebst zwischenzeitlichen Spannungsaspekten zwischen Pluto und Uranus, welche -kurz definiert- Veränderung, Wandel, Neuordnung bedeuten, wird Neptun am 4. Februar dieses Jahres definitiv in sein eigenes Zeichen -das Heilzeichen Fische- eintreten und bis Ende Januar 2026 dieses Zeichen durchwandern. Diese kommende Zeitqualität spricht für ein liebevolles Miteinander –auch mit unserer Mutter Erde. Es können aber auch Illusionen und Enttäuschungen zu Tage treten. Aller (Neu-)Anfang ist schwer.
So birgt die kommende Zeit die Chance umzudenken, z.B. auch zum Thema umweltfreundliche Ressourcen, welche erforscht und entwickelt wurden; diese zu fördern und anzuwenden. Tun wir freiwillig etwas, fällt die Umstellung leichter; werden wir umständehalber gezwungen, fällt es uns doppelt schwer.
Die Meldungen über die von der NASA angekündigten und von vielen Astronomen beobachteten Sonnenstürme sind sicher ernst zu nehmen, jedoch auch mit Vorsicht zu betrachten. Ob diese in diesem oder nächsten Jahr auftreten und in welcher Intensität ist schwer zu sagen, denn aus den Medien erfahren wir unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema.

Die Zeit und unsere Wochentagsnamen

Machen wir uns einmal bewusst, dass es eine Zeitepoche ohne Zahlen gab. Bewusstsein, Denk- und Lebensweise waren für uns unvorstellbar anders als heute. Abmachungen wurden nicht mittels Kalender und Uhr vereinbart, sondern anhand des Sonnen- oder auch Mondstandes. Für die meisten der heutigen Generation sind Zahlen blosse Ziffern zum Rechnen. Doch Zahlen haben einen kosmischen Ursprung, denn sie entstammen dem Universum, der göttlichen Schöpfung. Sie wurden vor ca. 4’500 Jahren durch die Sumerer eingeführt, welche grossartige Mathematiker und Begründer der Astrologie waren. Diese haben „die Zeitspanne eines Sonnenumlaufs“ (1 Jahr) in 12 Abschnitte (Monate) eingeteilt, entsprechend dem Tierkreis. Weiter den Tag in 2 mal 12 Stunden und den Kreis in 360 Grad (30 mal 12). Dies geschah zum besseren Verständnis und diente auch zur Vorausberechnung bestimmter Himmelsereignisse wie zum Beispiel Sonnen- oder Mondfinsternisse.
Auch wenn wir schon seit ca. 2 Jahrtausenden nach dem Dezimalsystem rechnen, zählen wir immer noch bis 12, um erst ab der drei-zehn auf den Zehner zu wechseln (nicht nur in deutscher Sprache). Die 12 ist auch die einzige Zahl, die einen Namen erhielt: Dutzend, resp. Gros für 144 (12×12).
Um auch die Wochentage verständlicher zu gestalten, wurden diese benannt. Zu mesopotamischen Zeiten waren 7 Planeten von Merkur bis Saturn (der letzte von Auge sichtbare) bekannt. Mit eingeschlossen sind, wie in der Astrologie üblich, Sonne und Mond. Was also lag näher, als diese Namen auf die Wochentage zu übertragen.
Der römische Kaiser Konstantin (Februar um 285 bis Mai 337n.Chr.) übernahm dieses nach astrologischem Prinzip gestaltete Wochen-System und beschloss, dieses auf den römischen Kalender zu übertragen. Er machte den ersten Tag der Woche zum Ruhetag; dieser sollte auch der Huldigung an die Schöpfung dienen. Dies geschah am Konzil von Nicäa im Jahre 325. Dieses neue römische System wurde mit kleinen Änderungen fast überall in Westeuropa übernommen.
Besser nachvollziehbar sind die Namen der Wochentage in einer dem Lateinischen (römischen) verwandten Sprache.

Der Sonntag als 1. Tag und Neubeginn der Woche ist der strahlenden (dominanten) Kraft der Sonne zugeordnet. (Solis = Domenica, Dimanche)
Der Mon(d)tag bekam den Namen des Mondes (Lunar = Lunedi, Lundi).
Der Dienstag ist benannt nach dem Mars, dem römischen Kriegsgott. (Martis =, Martedi, Mardi). Der germanische Kriegsgott heisst Ziu (auch Tiu genannt). Daraus leitet sich der Dienstag ab.
Merkur, der Götterbote und Vermittler wichtiger Botschaften ist Namensgeber des Mittwochs (Mercuri = Mercoledi, Mercredi). Im Wortteil „Mitt“ ist der Ursprung des Namens noch zu erkennen, jedoch aus Unkenntnis der Herkunft wurde dieser Tag als Wochenmitte (miss-)verstanden.
Der Donnerstag ist dem Jupiter geweiht (Jovis = Giovedi, Jeudi). Dieser jüngste Sohn des Saturni wurde auf den Thron des Olymps erhoben und herrschte fortan als Zeus über Regen, Blitz und Donner.
Am Freitag werden wir an die Liebesgöttin Venus erinnert (Veneris = Venerdi, Vendredi). Die nordgermanische Liebesgöttin heisst Freya, daraus leitete sich der deutsche Name für diesen 6. Tag der Woche ab.
Bleibt noch der Samstag und der Saturn (Saturni = Sabato, Samedi). Er ist der Ordnung und der vollbrachten Taten gewidmet.
Saturn steht in der Astrologie nebst der Ordnung und Strukur, Handlungen und Grenzen auch für die Zeit. Der griechische Name für Saturn ist Chronos. Daraus abgeleitet und im Zusammenhang mit der Zeit kennen wir z.B. Chronologie, Chronometer, Chronograph.

Der himmlische Roundtable

Zugegeben –ein etwas verwirrender Titel. Den Begriff Roundtable kennen wir eigentlich nur aus der Geschäfts- oder politischen Welt. Am runden Tisch wird diskutiert, kennen gelernt und ausgetauscht. Dass dieser Tisch oftmals gar nicht rund ist, zeigt auf, dass die uralte Botschaft des Kreises nicht mehr bekannt ist. Beim Sitzen im Kreis brachten unsere Vorfahren damit zum Ausdruck, dass jede und jeder gleich viel Wertschätzung erhält und jede Meinung gleich viel zählt, denn jeder Teilnehmer sitzt gleich weit weg vom Zentrum.
Diese Gepflogenheit stand im Vergleich zu den Planeten. Diese haben verschiedene Umlaufbahnen und -zeiten, was den verschiedenen Arten und Meinungen der Menschen gleichgesetzt wurde. Jedoch braucht es jeden einzelnen Planeten, ansonsten fällt das ganze System zusammen. Das Zentrum bildet unsere Sonne. So wie diese Planeten Schwingungen in Form von Anziehungs- und Abstossungskraft enthalten, so reagieren auch wir auf Schwingung. Auf dieser Ebene, welche während der Schwangerschaftszeit und im ersten Lebensjahr noch sehr gut ausgeprägt ist, nehmen wir alles was um uns herum geschieht sehr intensiv wahr. Wir nehmen Freuden wie auch Ängste, Optimismus wie auch depressive Gefühle unseres Umfeldes, vor allem unserer Eltern, auf einer ganz tiefen, prägenden unterbewussten Ebene auf. Mit unseren Eltern sind wir schliesslich in unserer ersten Lebenszeit am engsten verbunden.
Solchen Prägungen werden wir meist erst im Erwachsenenleben bewusst. Wir ertappen uns dabei, dass wir immer wieder ins selbe Muster fallen, dieselben Eigenheiten oder Angewohnheiten leben, welche wir doch so sehr abgelehnt haben. Welche Frau kennt nicht den Spruch: „Also so wie meine Mutter mache ich es dann nicht. Ich werde es mal ganz anders machen“ …und sich dann trotzdem ertappt, dass sie genau gleich agiert. Oder man ärgert sich über eine ganz normale Angewohnheit des Partners / der Partnerin und merkt, dass genau diese bei uns selbst jeweils von Vater oder Mutter nicht gut geheissen wurde. „Lösch das Licht -schliess sofort die Kühlschranktüre -lass nicht unnötig Wasser laufen -was denken denn die Nachbarn“ sind nur einige Müsterchen.
Diese Spiegelungen, welche wir oft nur teilweise erkennen, können wir auch an unseren Kindern beobachten. Sie halten wiederum uns den Spiegel vor. Nur ist unser Bewusstsein nicht reif genug, diesen auch zu erkennen. Anstelle dass wir das von uns schlecht empfundene Verhalten der Kinder mit unserer eigenen Persönlichkeit vergleichen, in uns hineinhorchen, weisen wir sie zurecht, tadeln sie und werden vielleicht noch gehässig. Unser Verstand ist nicht fähig, „unter die Oberfläche“ zu schauen. Für unser Empfinden verhält sich das Kind daneben oder ungezügelt und wir sehen nicht, dass es uns damit ein Muster aufzeigt, unter dem wir selber leiden oder genau dieses uns zu schaffen macht (beides ist unbewusst). Unser Verstand kriegt nicht hin zu sehen, was uns gezeigt wird. Die Möglichkeit in diese Ebenen zu schauen und die Musterkette zu durchbrechen, bietet die Astrologische Psychologie (siehe blog Astrologie und Elternberatung).
Wie aber kommen diese Zusammenhänge zu Stande? Zu folgenden Gedanken wurde ich inspiriert duch das Buch „Ich bin das Licht, die kleine Seele spricht mit Gott“ von Neal Donald Walsch.Meine Gedanken möchte ich Ihnen gerne vorstellen und somit bin ich beim Titel angelangt. Ich möchte Sie dazu anregen, sich selber darüber Gedanken zu machen oder ihr eigenes Bild zu entwickeln.
Ich stelle mir eine Art himmlischer Roundtable vor. Als Seelenwesen noch in der anderen Dimension sitze ich mit meinem Schutzengel oder Geistführer/geistigem Helfer „am Tisch“ und bespreche mit ihm / mit ihnen mein neues Leben, welches ich auf Erden in Angriff nehmen möchte.
Vor allem möchte ich (und das wollen wir alle) mein Seelengefäss weiterentwickeln und vergrössern und muss mich somit auch den dafür nötigen Herausforderungen stellen. Nebenbei gefragt und Hand aufs Herz: Würden wir auf Verstandesebene negative Erfahrungen oder Ereignisse auswählen?
Schlussendlich möchte ich irgendwann in dieses immens grosse Licht, ins göttliche Einssein, in diese unendlich grosse Liebesenergie eintreten und dort auch bleiben. Ich lege also meine Wünsche dar und nun werden die Seelenwesen gesucht, welche mit meinen Wünschen übereinstimmen: Meine zukünftigen Eltern, und je nach Lebenswunsch andere Personen, wie zum Beispiel mein Partner und unsere eigenen Kinder, wiederum entsprechend deren Entwicklungswünschen. So wird meine Inkarnation und die meiner Eltern, meines zukünftigen Partners, unserer Kinder, am himmlischen Roundtable „aufgegleist“. Ich komme zur Welt, zu meinen ausgewählten Eltern, welche wiederum auch mich ausgesucht haben, um ihre Entwicklung voranzutreiben. Und mein Leben, gewählt von meinem ewig lebendigem Seelenbewusstsein –dem göttlichen Plan- beginnt. (Wir dürfen nicht vergessen, dass es in der andern Dimension keine chronologische Zeitabfolge gibt, weder Vergangenheit noch Zukunft; alles ist JETZT).
Die ganze Sache hat aber einen Haken: Mein wachsendes und sich auf intelligenter Ebene erweiterndes Verstandesbewusstsein weiss von alledem nichts! Wäre es bewusst, so wäre das Leben keine Herausforderung mehr mit Wachstumspotenzial, sondern nur noch ein Erfüllen eines mir bekannten Plans. Wäre dies spannend?
Dieses Szenario kann auch erklären, warum wir manchmal Umwege in Kauf nehmen müssen, um unseren Lebenssinn und -auftrag wieder erkennen zu können. Mit solchen Umwegen zwingt uns das Leben zur Innenschau, zum Nachdenken, zur Rückschau. Besser also, wenn wir uns vorsorglich vermehrt der inneren Stimme zuwenden um unseren Weg erkennen zu können. Lassen wir uns durch die Hektik und den Lärm des Alltagslebens nicht davon abbringen und schaffen wir uns immer wieder kleine Momente der Oasen des Hineinhorchens!
Spannend für mich ist auf jeden Fall das Studium der Familien-Kosmogramme; und das Aufzeigen dieser vernetzten unbewussten Eigenheiten, respektive dieser Energien aller Beteiligten, ist für die Betreffenden sehr aufschlussreich und befreiend.
Möglichkeiten zur Aufarbeitung der alten Muster, Traumatas, Blockaden oder Hemmungen gibt es heutzutage viele. Erwähnenswert ist im Einklang mit der Astrologischen Psychologie der Farbdialog und Selphin Matrix.

Umbruch/Aufbruch/Neuorientierung

Zur Zeit ist viel Verunsicherung zu spüren: Der Euro auf Talfahrt, die Hoch-Verschuldung Griechenlands, AKW-Debatten und vor allem, was unser Essverhalten betrifft. Stichworte: EHEC, Gemüse, Sprossen, Hackfleisch, bio oder konventionell.
Diesbezüglich üben die Medien mit ihren Vermutungs-Meldungen eine grosse Macht aus, denn aus Angst meiden die Konsumentinnen und Konsumenten die erwähnten scheinbar durch den EHEC-Erreger bedrohten Produkte, was für viele Gemüse- und Sprossenproduzentinnen und Produzenten zur Existenz-Bedrohung wurde oder immer noch wird. Mit Angst lassen sich die Menschen am leichtesten manipulieren.
Ob die ganze Wahrheit über die Herkunft dieses Erregers je ans Licht kommt, sei dahingestellt.
Auch das Anti-AKW-Camp in Bern, die Atomdebatte über Ausstieg oder nicht dauerte seine Zeit.
Schauen wir ins „Spiegelbild“- also ins Universum- dieser verunsicherten Zeit, so stellen wir folgendes fest:
Bis Mitte Juni gaben sich energetisch der Saturn (alte Ordnung) und Pluto mit Uranus (neue Ordnung) die Ehre. Bis hierhin wurde an alten Strukturen festgehalten. Ab Mitte Juni, als Saturn –der Hüter der alten Struktur- losgelöst war von Pluto, welcher auch für Macht, Massenaufläufe und Medien zu interpretieren ist, und dieser nur noch mit Uranus in Verbindung stand und noch steht, ging es einen Schritt weiter. Die Antwort betreffs AKW’s wurde gefunden, das Camp geräumt. Griechenland muss finanziell neu aufgebaut werden und Wege suchen, um eine zukünftige Verschuldung zu vermeiden. Weiteren Ländern droht wohl dasselbe Szenario. Und immer noch ist der EURO auf Talfahrt, auch hier ist „Neuland betreten“ gefragt, auch wenn dies „back to the roots“, also zurück zu den ehemaligen Landeswährungen bedeuten würde.
In diese Zeit fällt auch der Beginn der Meldungen über den EHEC-Erreger; bedauerlicherweise auch im Zusammenhang mit Todesfällen. Trotzdem waren und sind diese Artikel ein Rundumschlag an und auch Rückschlag für viele Rohkost-Produzentinnen und Produzenten.
Deshalb ist in vielen Bereichen eine Neuorientierung oder Neuordnung gefragt oder es braucht grosse Anstrengungen und auch neue Ideen, um am Bewährten und Bestehenden festzuhalten und dieses zu sichern.
Auch gilt dies für den kleinen privaten Rahmen, wie z.B. etwas anschaffen, was man schon lange gewollt hat, endlich die gewünschte Schulung in Angriff nehmen oder die Möbel umstellen, da man schon längere Zeit neue Ideen dafür hätte, den Alltag neu strukturieren usw.
Selbstverständlich ist dazu immer das persönliche Kosmogramm massgebend, ob entsprechende Umsetzungen und Neuorientieren genau jetzt machbar sind.
Dies sind die astrologischen Kurzaufzeichnungen. Mein persönliches Anliegen lautet nach wie vor ganz einfach: Sich nicht zu sehr von Medien-Meldungen verunsichern lassen, sondern in Eigenverantwortung denken, nachdenken, eventuell hinterfragen und entsprechend handeln.

Der natürliche Jahreslauf im Zodiak

Aufgrund des Erdumlaufs um die Sonne erscheint diese jeden Monat vor einem anderen Tierkreiszeichen. Dieser scheinbare Sonnendurchlauf durch ein Zeichen bewirkt den natürlichen Kreislauf der Natur.
Einmal mehr erlebten wir im vergangenen Monat die wunderbare, feurige Widder-Kraft in Form der aufblühenden Natur in all seiner Farbenpracht. Zum Staunen stark sind diese Kräfte, welche auch die zartesten Pflanzen durch den trockenen, harten Boden spriessen liessen; ganz im Widder-Sinne von „Ich schaffe es“.
Seit dem 21. April wandert die Sonne durch den Stier. Dieses Erdzeichen entspricht dem Bewahren und Hegen dieses neu aufgeblühten Lebens, welches wir in der Zwillings-Energie in aller Vielfalt beobachten können.
In der Krebs-Energie im Juli wirkt die Sonnenkraft umsorgend und behütend, damit später auch Früchte geerntet werden können. Die Löwe-Qualität begünstigt die Früchtereifung, entspricht der Sommerwärme und der Anerkennung des geschaffenen Lebens.
Mit jedem Zeichendurchlauf der Sonne entsteht eine Veränderung in der Natur.
Im Zeichen der Jungfrau, vom 24.August-23.September, welches dem Prinzip der Pflege, des Heilens und auch Ernährens entspricht, ist Erntezeit. Diese heilende Jungfrauenenergie dient auch als Vorbereitung zur Erneuerung, denn die Natur wird gegen Ende September dem Waage-Prinzip übergeben, welches den Ausgleich zwischen altem und neuem Leben demonstriert.
Steht die Sonne im November im Zeichen Skorpion, so wirkt diese Energie als Transformation oder Stirb-und Werdeprozess. Blätter fallen, wandeln sich zu Humus, um dem neuen Leben Wachstum zu verleihen.
Der Schütze im Dezember strebt zum neuen Ziel mit neuer Naturenergie und lehrt uns den Optimismus zu entwickeln, dass neues Leben erwachen wird. Die beharrliche Steinbock-Energie verteidigt das neu gebündelte, jedoch noch nicht sichtbare Leben. Im Februar wirkt die visionäre Wassermann-Energie und treibt das neue „Lebensprojekt“ vorwärts in die Realität; vom Geistigen ins Materielle.
Zart und fein sind kleinste Sprossen sichtbar in der Fische-Energie, welche vom 19. Februar – 20. März dauert. Diese Energie bestärkt uns im Erleben der Höheren Sphäre –dem Göttlichen- im Erblühen neuen Lebens und lässt uns Geist und Materie als zusammen gehörig erkennen. Die Fische-Energie schenkt uns das Vertrauen in den immerwährenden Kreislauf des Lebens, ins Kommen und Gehen.

Die Zeit vergeht, die Weisheit bleibt. Sie wechselt ihre Formen und Riten, aber sie beruht zu allen Zeiten auf demselben Fundament: Auf der Einordnung des Menschen in die Natur, in den kosmischen Rhythmus.
(Hermann Hesse)

Astrologie und Astronomie

Zu Zeiten der Sumerer, welche die Astrologie vor ca. 4000 Jahren begründet haben, bis ins spätere Mittelalter waren Astrologie und Astronomie untrennbar miteinander verbunden. Durch Beobachtungen der Gestirne wurden über Generationen Planetenumläufe bestimmt und immer auch in Zusammenhang gebracht mit dem Handeln und Befinden des Volkes sowie auch der Aussaat und Ernte.
Die ständige Weiterentwicklung der Astrologischen Kenntnisse und der menschlichen Psychodynamik führten vor über 40 Jahren zur Astrologischen Psychologie. Doch lange vorher, seit im 18.Jahrhundert die Astronomie einen Aufschwung erlebte und zur beweisbaren Wissenschaft wurde, bekam die Astrologie das Nachsehen und wurde von der Astronomie getrennt.
Wo stehen wir heute? Noch immer wird die Astrologie in weiten Kreisen als unwissenschaftlicher Unsinn abgetan, belächelt (und doch ist jeder neugierig) und die Astronomen haben ihre liebe Mühe mit dem astrologischen Wissen.
Aus Sicht der Astrologen ist die Astrologie eine Winkelwissenschaft, da die energetischen Einflüsse der Planeten in einem bestimmten Winkel auf die Erde und somit auch auf den Menschen einstrahlen.
Erfreulich ist, dass Biophysiker inzwischen beweisen können, dass wir Menschen sehr empfänglich auf die kosmischen Einflüsse reagieren.
Auch die NASA kommt unwissentlich der Astrologie sehr entgegen. Die wunderbaren Fotos, die vom Hubble-Teleskop geschossen werden, zeigen deutlich den Zusammenhang von Astrologie und Astronomie. Dazu 3 Beispiele:

Uranus: Seit seiner Entdeckung im Jahre 1781 wurde astrologisch geforscht, welche psychologischen Aspekte mit Uranus im Einklang stehen.
Die uranische Energie zwingt uns zum Erneuern, wir können umkrempeln, neue Ordnungen schaffen (sofern wir den Mut dazu haben). Er bringt uns spontane, auch zukunftsweisende und oft auch „flippige“ Ideen. Die sogenannten Geistesblitze werden Uranus zugeordnet. Zukunftsorientierte, revolutionäre, jedoch gut durchdachte und realisierbare Projekte einbringen ist sein Thema. Alles was eigenwillig anders ist, nicht nach „08/15 Norm“ aussieht, interessiert uns mit uranischer Energie.
uranus2 Und wie sehen nun die Fotos von Uranus aus? Die NASA-Bilder zeigen, dass Uranus der einzige Planet ist, dessen Achse horizontal liegt. Er „rollt“ auf seiner Bahn, bewegt sich also ganz eigenwillig anders als die anderen Planeten.
uranus2

Saturn: Astrologisch wird Saturn die Kontrolle, Verantwortung, aber auch „Schwellenangst“, dadurch Abgrenzung und Selbstbegrenzung zugeordnet.
Die NASA-Bilder zeigen Saturn als einzigen Planeten mit einem Hexagon an seinem Nordpol. Dieses Sechseck mit einem Durchmesser von ca. 25’000km grenzt also den eigenen Nordpol ein.
Saturn's Hexagon am Nordpol

Venus: „die Liebesgöttin“, Hingabefähigkeit, Selektivität, das weibliche Prinzip, das Frausein oder das Partnerinnensuchbild (im Horoskop des Mannes) und die weibliche Libido.
Die Venus, eine 400° heisse Gluthölle, wird in ihrem 8-jährigen Zyklus fünfmal rückläufig. Zeichnet man bei Beginn jeder Rückläufigkeit einen Punkt in den Tierkreis, so fällt auf, dass diese 5 Punkte im Goldenen Schnitt angeordnet sind. Infolgedessen kann man daraus ein Pentagramm konstruieren. Die Venus „zeichnet“ als nicht sichtbare Geometrie ein Pentagramm ins Universum, welches seit dem 4. Jahrtausend vor Christus das Symbol ist für die Venus als Planeten sowie als Göttin als auch für „das weibliche Prinzip“.
Venustransit
Dank den NASA-Fotos finden wir zur astrologischen Zuordnung nun also eine Entsprechung im Grobstofflichen.

Quelle der Planetenfotos: www.nasa.gov