Vollmond am 3. Dezember 2017

Der Mond ist exakt um 16.46 Uhr in seiner vollen Pracht und im Begriff, am Osthorizont aufzusteigen. Die Sonne ist dann bereits knapp unter dem Horizont. Zu diesem Zeitpunkt entsteht ein interessantes Aspektbild mit dem Namen „Arena“. Sicher kennen Sie die TV-Sendung Arena mit den Diskussionen um ein bestimmtes Thema. Genau darum geht es an diesem Tag: um die Kommunikation und Ausdrucksweise. Zudem stehen die Sonne und der gegenüberliegende Mond in den Zeichen Schütze und Zwillinge, zwei Zeichen, welche auch mit Kommunikation zu tun haben. Im Luftzeichen Zwillinge dreht sich alles um vielfältige Themen, die angesprochen werden wollen, um den Austausch untereinander und um die Neugierde und auch Lernwilligkeit. Das zähe Dranbleiben und der Tiefgang werden jedoch eher beiseite geschoben. Anders verhält es sich mit dem Tierkreiszeichen Schütze. In diesem feurigen Zeichen ist die eigene Philosophie, die Weltanschauung, die persönliche Wahrnehmung und Zieleverfolgung das grosse Thema. Diesbezüglich beschert uns dieser Tag Energien, welche uns auffordern, unsere Kommunikation in jeglicher Form zu beachten. Schreiben, sprechen, diskutieren und lernen sind also Themen, die kraftvoll angestossen werden.
Folgende Fragen könnten sich aufdrängen oder man kann sich schon vorher in Ruhe einen Moment Zeit nehmen und einfach mal überlegen:
Wie bringe ich mich ein? Lebe ich Toleranz in der Meinungsverschiedenheit? Kann ich zuhören, jemanden anhören und Mitgefühl zeigen? Bin ich aus Angst oder Neid in meinen Worten verletzend? Will ich nur meine Meinung durchsetzen? Blocke ich mein Gegenüber ab oder lasse andere genügend zu Wort kommen? Kann ich mit meinem Gegenüber meine Gefühle, Ängste oder Sorgen ansprechen und ausdiskutieren? Gebe ich mir die nötige Ruhe, um auf die innere Stimme zu horchen? Kann ich Geistesblitze, intuitive Wahrnehmungen annehmen und einordnen?
Die spürbare Intensität der jeweiligen Energien ist immer abhängig von den eigenen Konstellationen im persönlichen Kosmogramm und wie man damit in Resonanz geht zu den momentanen Konstellationen.

Möge dieser Tag die Möglichkeit bieten, den kommunikativen Ausdruck so zu gestalten, dass die Worte, geschrieben oder gesprochen, die Herzen anderer berühren.

Wenn Sie mehr über Ihre Konstellationen wissen möchten, oder über Ihre Zeitqualität, persönliche Geburtsjahres-Analyse, dann empfehle ich Ihnen meinen Weihnachtsgutschein für sich selbst oder Ihre Liebsten. Mein Geschenk an Sie: Weihnachts-Gutscheine auf eine Beratung nach Wahl erhalten Sie mit 20% Rabatt.

Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Advents- und Weihnachtszeit, im neuen Jahr viele erfreuliche Erfahrungen und Begegnungen, beste Gesundheit und viel Erfolg für all Ihre Unternehmungen.

Vielen Dank für Ihr Interesse, Vertrauen und Ihre Treue.

Herzlichst alles Liebe
Ruth Rohrer

Sonne in Waage

Am 22. September um 22.02 Uhr tritt die Sonne ins Luftzeichen Waage ein. Die Waage symbolisiert die Kontakte, Beziehungen, die Kunst und die Kultur, sowie das Geniessen diesbezüglicher Schönheiten. Im kommunikativen Ausdruck ist sie diplomatisch und bevorzugt den handfesten und kultivierten Austausch. Die Waage liebt die Harmonie und den Ausgleich. Die universalen Zyklen zeigen uns dies in der Tag- und Nachtgleiche. Auch Jupiter befindet sich in Waage. Er steht für die Sinneswahrnehmungen genauso wie für die geistige Horizonterweiterung. Der Mond, unsere Gefühls- und Wahrnehmungs-Ebene, verlässt die Waage an diesem Tag bereits um 19.14 Uhr und wird sich spätabends also bereits im Skorpion aufhalten, wird aber noch verbunden sein mit dem Jupiter. Diese Konstellation am späteren Abend kommt ins 5. Haus zu liegen. Es ist das Haus der Experimente, des Erkundens, der mutige Aufbruch ins pulsierende Leben, auch wenn es nur für ein paar Abendstunden ist. „Mittendrin im Geschehen und spüren wie sich das anfühlt“ heisst die Devise. Es ist auch das Haus der Beziehung. Und jetzt wird’s spannend: Das Zeichen der Begegnung -die Waage- ist nun mit Sonne und Jupiter und angelehntem Mond im Haus der Beziehung. Perfekt, um diesen Abend unter Leuten zu verbringen. Das ist ein Abend, um den Ausgang zu geniessen, fein essen, tanzen und die Lebensfreude sprudeln zu lassen.
Wer schon verplant ist, hat noch weitere Möglichkeiten, um sich abendliche Genussfreudigkeit zu gönnen. Jupiter ist noch bis zum 10. Oktober in der Waage und ab dem 14. gesellt sich die Venus dazu. Sie -die Liebesgöttin- weilt dann in ihrem Heimatzeichen und so können geknüpfte Kontakte schon mal zu Liebesbeziehungen werden. Wer weiss?
Die Sonne bleibt bis zum 23. Oktober in der Waage. Wer abendliche Eroberungen, Romantik oder Abenteuer sucht, tut aber gut daran, den nächtlichen Ausgang täglich 10-20 Minuten früher zu starten. Denn nur dann ist gewährleistet, dass die Waage mit den genannten Planeten ins 5. Haus, ins Haus der Beziehungen, der Lust und Lebensfreude fällt. Nichts im Universum ist konstant, alles ist in ständiger Bewegung.
Aber Achtung: Es besteht die Gefahr des Überbordens. Im realen Aussen kann dies durch die Oktoberfeste angezeigt sein. Denn gerade dann, wenn die meisten Oktoberfeste durchgeführt werden, steht Neptun der Venus gegenüber. Wer die Vernunft ganz und gar über Bord wirft, muss mit bitteren Enttäuschungen rechnen.
Wie intensiv Sie mit diesen Energien in Resonanz gehen, hängt von ihrem persönlichen Kosmogramm, bzw. Ihrer Seelendynamik ab.

Wir sind in herausfordernden Zeiten mit Terror, Lügen und Machtspielen. Gerade deshalb ist es wichtig, auch mal abzuschalten, zu geniessen, aus dem Alltagstrott auszubrechen, sich nach Feierabend etwas zu gönnen. Aber alles in Massen -aber nicht in Mass Bieren…..

 

Der längste Tag des Jahres

Schon bald dürfen wir den längsten Tag des Jahres geniessen. Am 21. Juni durchwandert die Sonne im höchsten Bogen unser Himmelszelt. Das Universum beschert uns an diesem Tag Energien, welche herausfordernd, zugleich aber auch genussfreudig sind. In der Kommunikation können Standpunkte und Meinungen vertreten werden,  welche visionär oder gar unrealistisch erscheinen. Damit Diskussionen nicht in Streit münden, ist es ratsam, dass beide Seiten innehalten und die eigenen Meinungen überdenken und sich Neues zumindest mal durch den Kopf gehen lassen. An diesem Tag zwischendurch „den Kopf lüften“, sich Pausen gönnen und etwas Gutes tun, ist erstrebenswert. Die Venus/Mond Konjunktion im Tierkreiszeichen Stier lädt geradezu zu Wellness ein, wo immer man sich wohlfühlt; im Wald, in den Bergen, in der Badi? Stecken Sie mitten im Arbeitsprozess, so wäre eine längere Mittagspause eine Möglichkeit für ein kurzes „Dolce far niente“.
Ich wünsche Ihnen einen genussreichen Tag mit Gesprächen, die konstruktiv verlaufen und neue Erkenntnisse bringen.

Neuigkeiten aus meiner Praxis:

Ich bin sehr glücklich, nach den Sommerferien in einem grossen hellen Raum im Gesundheitszentrum in Grosshöchstetten arbeiten zu dürfen. Es eröffnen sich mir mehr Möglichkeiten, begleitend zu arbeiten.
Die Astrologisch-Psychologischen Beratungen führe ich auf Wunsch weiterhin in Rubigen durch. Sie entscheiden, welcher Ort für Sie näher ist.

Durch meine Weiterbildungen als “smoveyCOACH“  und die Möglichkeit, im Gesundheitszentrum zu arbeiten, kann ich nun auch mein Angebot erweitern.
Nebst den bestehenden Kursen biete ich neu smoveyINFORM (Power-Fitness mit Musik), das Rückentraining und auch das Training für Parkinson-Betroffene an.
Die stark verbesserte Lebensqualität des an Parkinson Erkrankten smovey Erfinders Johann Salzwimmer spornte mich an, eine Möglichkeit zu finden, damit auch in unserer Region Parkinson-Betroffene von den smoveyTRAININGS profitieren können, denn das gemeinsame Schwingen motiviert, die Übungen auch zu Hause durchzuführen. Nun fiel mir dieser Raum bei Willi Biser sozusagen direkt in den Schoss. Dafür bin ich sehr dankbar.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Frühlingsbeginn

Heute am 20. März ist der astrologische Frühlingsbeginn. Um 11.30 Uhr wandert die Sonne vom Tierkreiszeichen Fische in den Widder. Dieser Übergang ist das symbolische Ende und der Anfang des Tierkreises. Der Widder ist das erste Zeichen im Tierkreis und der Name des Monates März stammt von seinem Planetenherrscher Mars. Bis zum Jahre 153 v.Chr. begann das Neue Jahr mit diesem Zeichenübertritt der Sonne. Das Fest der aufblühenden Natur mit all seiner Fruchtbarkeit war unseren Vorfahren so wichtig, dass man diesem Tag kein fixes Datum zuordnete. Dieser Feiertag musste ein Sonntag sein und durfte niemals mit einer Sonnenfinsternis zusammenfallen. Finsternisse wurden in vorchristlicher Zeit als etwas Beängstigendes, Unheil bringendes gedeutet. Damit dieser möglichen Konstellation vorgebeugt werden konnte, bedienten sich unsere Ahnen eines kleinen Tricks. Nach dem Neujahrsbeginn im März mit Sonneneintritt ins Widder-Zeichen wartete man den Vollmond ab. Der erste Sonntag nach diesem Vollmond wurde als Oster-Festtag festgelegt. Auf diese Weise wird Ostern nie mit einer Sonnenfinsternis zusammenfallen können.
Solche astronomischen und astrologischen Hintergründe bilden auch heute noch die Grundlagen unserer kirchlichen Festtagsdaten und prägen unseren Alltag. Trotz der mathematischen Änderung auf das Dezimalsystem blieb und bleibt die Zeitmessung auf dem Zwölfersystem bestehen. Die Zwölf finden wir nicht nur in der Zeiteinteilung und im Tierkreis, sie steht z.B. auch für die zwölf Apostel, die zwölf Stämme Israels, die zwölf übriggebliebenen Körbe (nach Matthäus). Die kosmische Zahl Zwölf hat einen Namen erhalten, der bis heute Gültigkeit hat: Dutzend.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Frühlingsbeginn und ein segensreiches Osterfest!

Skorpion

Die Sonne durchwandert seit dem 23. Oktober das Tierkreiszeichen Skorpion.
In der skorpionischen Energie liegt eine grosse Transformationskraft. Wir beobachten diese in der Natur in Form der Wandlung der herrlich farbigen Welt zur kargen, trostlosen und vermeintlich toten Umgebung. Dieses „Sterben“ muss jedoch zwingend geschehen, damit die Natur sich wiederum neu erschaffen kann. Im Frühling, in der Zeit des Neubeginns spriesst und wächst und blüht alles in wunderbarer Pracht heran, um im Mai, im Monat des Stiers, in aller Fülle vorhanden zu sein.
Unsere Vorfahren, die Mitglieder des Mithras-Kults, hielten diesen Prozess des Vergehens und Neuwerdens in ihrem Altarbild fest.
Das Bild zeigt eine Stiertötungsszene. Am Schwanzende des Stiers sind 3 Ähren zu sehen. Dieses Bild symbolisiert die beiden gegenteiligen, sich jedoch ergänzenden Kräfte der sich gegenüberliegenden Tierkreiszeichen Skorpion und Stier: Leere und Fülle / feinstoffliches, verborgenes  Leben (aus materieller Sicht: der Tod) und grobstoffliches, sichtbares Leben
stiertoetungsszene stier-skorpion
Dieses rituelle Fest wurde im Monat November zelebriert, um sich dieses Stirb- und Werdeprozesses bewusst zu werden und sich auf die Neuwerdung des Lebens, auf die Fülle, die der Leere folgen wird, zu besinnen als ewiger Kreislauf der Natur.
Der Mithras-Kult, eine grosse heidnische Religion, existierte in ganz Europa ab ca. 1. Jahrhundert vor Christus bis etwa 400 nach Christus. Überliefert ist leider sehr wenig, jedoch darf man annehmen, dass das Bild Symbolcharakter hat und nicht wirklich ein Stier getötet wurde. Jedenfalls wurden an mehreren archäologisch untersuchten Ritualplätzen keine Stierknochen gefunden.
Das Christentum hat dieses Ritual übernommen, jedoch die uns umgebende Natur und den Tierkreis ausgeklammert. Wir gedenken unserer Verstorbenen und beten für ihre Auferstehung, beziehungsweise für ihr Weiterleben im Licht Gottes. Die Katholiken feiern Allerseelen, bei den Protestanten ist es der Ewigkeitssonntag.
Transformationsprozesse gehen auch an unserem Leben nicht vorbei. Wir alle kennen solch herausfordernde Situationen. Der Mensch als Mikrokosmos trägt die ganzen Tierkreis-Energien in sich. Bei Skorpion-betonten Menschen aber (Sonne oder noch andere Planeten im Skorpion oder auch Aszendent Skorpion), sind  Veränderungsprozesse von sehr hoher Intensität, welche psychisch viel abverlangen.
Im Sinne von alles oder nichts muss der Skorpion tief in den Hades absteigen, um Veränderung zuzulassen und sich aus dieser Seelentiefe wieder herausarbeiten. Wie Phönix aus der Asche wird er wieder emporsteigen und geläutert den neuen Weg beschreiten können.
Deshalb wird das Tierkreiszeichen Skorpion, und nur dieses Zeichen, mit zwei Tieren dargestellt: dem Adler und dem Skorpion als Symbole der Transformationsenergie.
Momentan sind wir in einer Zeitqualität, die viel abverlangt punkto Veränderung und Loslassen, dadurch ist aber auch viel Heilung möglich. Tief liegende Verletzungen kommen an die Oberfläche und drängen zur Transformation. Vernünftig ist jetzt das Hinschauen und Aufarbeiten, denn um die Weihnachtszeit beschert uns das Universum wunderbar harmonische Konstellationen. Diese möchten wir doch gerne  leben und geniessen können. Sind wir mit uns selbst im Reinen und in Harmonie, so gelingt es uns, mit unserer inneren liebevollen Ausstrahlung die äusseren harmonischen Energien auch wirklich zu leben. Wenn nicht, dann empfinden wir diese als lähmend, wir sind unzufrieden, lustlos, vielleicht auch irritiert und orientierungslos. Die Intensität ist immer abhängig vom Zusammenwirken der persönlichen Konstellationen (Veranlagungen) mit den transitierenden Planetenstellungen.

Gerne biete ich Ihnen im kommenden Monat eine prozessorientierte Beratung mit Einbezug Ihrer persönlichen Zeitqualität zum Spezialpreis von Fr. 150.- an. Nutzen Sie den Monat November, um sich umfassend und tiefgehend beraten zu lassen.

Meine Spezialität ist das Aufgreifen unbewusster und tiefliegender Ursachen, diese bewusst zu machen und Unterstützung zur Transformation und Heilung anzubieten.

Es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und Ehre, Sie in Ihrem Prozess begleiten zu dürfen.

Was wäre wenn……

…..die Astrologie an Schulen gelehrt würde und somit wieder Allgemeinwissen wäre? Als in der Antike und im Mittelalter, die Astrologie –die Sterndeutungskunst – in den Klöstern gelehrt wurde, wussten auch viele aus dem Volk anhand des kommunikativen Austausches darüber Bescheid. Das Lernen war aber nur wenigen  zugänglich, wie zum Beispiel Richtern, Priestern, Bankbeamten (-kaufmännern) oder anderen Schriftgelehrten. Das Fach Mathematik beinhaltete nebst Rechenoperationen auch Musik und Sterndeutung.
Was wäre wohl heute, wenn ein Auswahlverfahren unter Einbezug astrologischer Deutung, bzw. der Eruierung psychologischen Potenzials getätigt würde?

Dazu nur zwei Beispiele:

Arbeitsmarkt:
Wie steht es mit der Belastbarkeit? Hat die Person eine schnelle Auffassungsgabe? Ist die Person pflichtbewusst? Wird bei einem Vorstellungsgespräch geschummelt?

Wohnungssuche:
Ist die Person ordentlich? Strukturiert? Pflichtbewusst? Ist Sorgfalt vorhanden?

Den Einwand, dass ein solches Auswahlverfahren für andere diskriminierend ist, lasse ich gelten. Doch nach welchen Kriterien wird denn heute ausgewählt?

Kein Interesse weil: Kleidung unpassend, zu dick, zu wenig Einkommen, zu wenig Charme, zu scheue Erscheinung, zu bärtig, zu plumpes Auftreten, zu kleinwüchsig, zu wenig Erfahrung, zu jung, zu alt usw…..
Sind Absagen diesbezüglich nicht auch diskriminierend?
Was nützt einem Vermieter ein Neumieter mit hohem Einkommen, wenn dieser ein unordentlicher Chaot ist?

Die Astrologie könnte sich aber zum Beispiel bei Suizid-Gefährdeten sehr hilfreich erweisen. Es können Fragen beantwortet werden über tiefgründige unbewusste Verhaltensmuster und Abhängigkeiten. Es kann ein Zeitfenster eruiert werden, wonach diese Person verstärkter Gefährdung ausgesetzt ist und besondere Aufmerksamkeit und Präsenz der Betreuenden vonnöten ist.

……….und selbstverständlich würde das Beiziehen des persönlichen Kosmogramms nur im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden.

Nun, diese Zeilen habe ich geschrieben, weil ich anhand verschiedener Erzählungen heute ganz spontan in dieses Gedankenspiel reingerutscht bin. Vielleicht ist es auch für Sie und für dich ein paar Überlegungen wert?

Astrologie gestern und heute

Wie war es eigentlich mit der Astrologie in der Vergangenheit? In der vorchristlichen Zeit waren alle Festlichkeiten oder Rituale auf den natürlichen Kreislauf ausgerichtet, der sich uns Jahr um Jahr im (scheinbaren) Sonnenlauf um den Tierkreis offenbart. Die kosmische Schöpfung war „Gott“, welcher sich in verschiedener Ausprägung zeigte. So gab es die Planetengötter, den Sonnengott, die Sternenmädchen und Götter vom Olymp. Sie alle hatten Namen und wurden ausführlich in mythologischen Geschichten dargestellt. Feierlichkeiten datierten anhand spezieller Planetenstellungen oder Sonnen- und Mondstände. Am besten ist uns diesbezüglich Ostern bekannt, ein Fest, welches sich nach dem Sonnenstand und auch der Mondphase richtet. Dieses Fruchtbarkeitsfest war damals so wichtig, dass es niemals mit einer Sonnen- oder Mondfinsternis zusammenfallen durfte. Einer solchen Finsternis wurde also ausgewichen, indem man dieses Fest auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond ausrichtete. Alles was früher mit Kosmologie zusammenhing, war auch Astrologie. Gewissen Planetenstellungen, sowie auch dem Tierkreis kamen immer auch zwischenmenschliche Bedeutungen zu und persönliche Horoskope wurden auch im Mittelalter erstellt. Diese Sterndeutungskunst wurde in den Klöstern gelehrt. Das Fach Mathematik bestand nicht nur aus einer Zahlenjongliererei, sondern auch aus Geometrie, Musik und Sterndeutung. Die astronomischen Berechnungen nimmt uns heute der Computer ab, aber damals mussten die Planeten und die Anordnung des Tierkreises berechnet und das Horoskop von Hand gezeichnet werden. Astrologie war also Mathematik, Menschenkunde und das überlieferte notwendige Wissen der Astronomie. Diesen Begriff gab es damals allerdings noch nicht. Astrologie und Astronomie waren untrennbar miteinander verbunden. Die astronomische Wissenschaft etablierte sich erst im 18. Jahrhundert mit zunehmender Möglichkeiten der Technik zur Erkundung des Weltalls.
Zwischenzeitlich wurde die Sterndeutung verboten, weil es allzu oft zu unseriösen Voraussagen und zum Orakeln kam. Aus finanzieller Not tummelten sich viele Sterndeuter auf Jahrmärkten, welche nie eine fundierte Ausbildung absolvierten.
Wie ist es heute? Dazu dürfen Sie sich gerne Ihre eigenen Gedanken machen.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, macht in der Gegenwart dieselben Fehler und
kann die Zukunft nur schlecht planen.
Als am 27. Februar 380 n.Chr. Kaiser Theodosius das Christentum zur alleinigen Staatsreligion erklärte, gab es ein unsägliches Leid und Gemetzel, Tausende von Verweigerern endeten auf dem Scheiterhaufen. Aber schon Jahre zuvor begannen die Kriege aus Glaubensgründen. Es gab nicht nur die Christenverfolgung, sondern auch die Heidenverfolgung. Einer allein kann schliesslich keinen Krieg führen.

Wenn ich die Planetenkonstellationen von damals und heute betrachte, dann sehe ich durchaus Parallelen. Selbstverständlich gibt es keine zwei gleichen Gesamt-Konstellationen, jedoch sind die Platzierungen der sogenannten Langsamläufer, auch Generationenplaneten genannt, interessant. Diese stehen über Jahre im selben Zeichen. Neptun steht im Zeichen Fische wie anno 380, Pluto und Uranus stehen zwar nicht in denselben Tierkreiszeichen, jedoch auch in kardinalen Zeichen wie damals. Glaube, Religion, Macht(-kämpfe), Unterdrückung sind Themen wie damals. In der positiven Ausprägung können solche Konstellationen jedoch auch Toleranz, ein Miteinander, spirituelle Ausrichtung, innere (Herzens-)Stärke, sowie Eigenverantwortung bedeuten. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir Gegensteuer geben können. Wir leben heute in einer aufgeklärteren Welt. Wir können –jede/r für sich- einiges tun, um der Unvernunft des Tötens entgegenzuwirken. Wir können beten, meditieren, visualisieren oder gemeinschaftliche Heilrituale abhalten. Hauptsache ist, dass wir uns bei all unserem Tun und Denken auf die Liebe ausrichten. Sei es in der Familie, mit Freunden oder bei spontanen Begegnungen. Jede Energie wirkt so, wie wenn man einen Stein ins Wasser fallen lässt. Dieser erzeugt einen Ring, der sich immer mehr ausbreitet. Er wird grösser und grösser, die Ursache aber war nur ein kleiner Stein. Wenn wir alle auch nur „kleine Steine“ sind, und einfach eine freundliche Energie aussenden, dann wirkt sich diese aufs morphogenetische Feld viel grösser aus als wir ahnen. Energie geht niemals verloren, deshalb ist es auch wichtig, was wir über Terroristen denken. Welche „Ringe“ sollen sich ausbreiten? Energieringe voller Hass oder Freundlichkeit und Liebe? Es ist viel zu schwierig, liebevoll an Terroristen zu denken. Also wenden wir doch einfach einen Trick an. Wir lassen unliebsame Menschen im neutralen Raum stehen und lenken unsere Gedanken an jemanden, den wir gerne mögen, oder an den letzten Urlaub oder was immer uns Freude beschert oder bereitet hat. Lassen wir diese Energie fliessen. Nur so ist es möglich, Gegensteuer zu geben, die oben erwähnten Planetenkräfte zu transformieren und Licht ins Dunkel zu bringen. Denn darum geht es schlussendlich. Wir selbst haben es in der Hand, wie die Zukunft aussehen soll. Wir sind es, die in der Dualität leben und immer zu entscheiden haben, wie wir Kräfte nutzen wollen.
In diesem Sinne ist Astrologie keine Vorausschau, sondern ein Wissensvorsprung der Konstellationen und deren Energiepotenzial, welcher uns bewusster und gezielter entscheiden lässt.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Zeitqualität mit Saturn im Schützen

An Weihnachten letzten Jahres wechselte Saturn vom Skorpion in den Schützen. Dieses Zeichen wird er in der Zeitspanne von 3 Jahren durchwandern. In seiner Rückläufigkeit verweilt er nochmals im Skorpion von Mitte Juni bis Mitte September dieses Jahres.
Das Zeichen Schütze symbolisiert die Philosophien, Wahrnehmungen und Meinungen, das Bewusstsein und den Glauben in weltlicher wie auch religiöser/spiritueller Hinsicht.
Im Weltgeschehen haben wir bereits die Erfahrungen gemacht, wie religiöse Überzeugung in Fanatismus ausarten kann und anders Denkende durch Terrorismus bekämpft werden. Dies wird uns weiterhin in Atem halten und uns alle herausfordern.
Im persönlichen Bereich werden wir in unseren Ansichten und Überzeugungen geprüft und auch gefordert, wie wir für uns selbst und auch im Miteinander damit umgehen.
In vergangener Zeit, als Saturn durch den Skorpion wanderte, mussten wir uns Gedanken machen über unser Seelenwohl. Was nicht mehr stimmig war, musste verändert werden, sei dies im Beziehungs- oder Berufsleben, im Umgang mit menschlicher Fürsorge oder auch mit Geld. „Welche Werte stimmen noch für mich“ war die grosse Frage. Wir mussten loslassen oder wurden gezwungen loszulassen. Nun haben wir die Herausforderung, aber auch die Chance, unsere Gedanken zu ordnen, unsere Werte und Überzeugungen neu zu definieren, neue Erfahrungen zu machen und unser Bewusstsein zu erweitern. Damit sind wir aber auch im zwischenmenschlichen Bereich gefordert, die Mitte zu finden zwischen Selbstbestimmung und Toleranz.
Hinsichtlich unseres spirituellen Wachstums befinden wir uns in einer energiereichen Zeit. Neptun, der Planet der bedingungslosen Liebe, des tiefen göttlichen Vertrauens und der Selbstheilung steht nach wie vor in seinem Heimatzeichen Fische und wird bis 2016 –mit Unterbrüchen- von Saturn aktiviert. Diese Energie ist von Mitte Februar bis Anfang März dieses Jahres am intensivsten, gradgenau jedoch erst gegen Ende November 2015, sowie im Juni und September 2016. Wenn wir uns durch die saturnischen Kräfte nicht begrenzen lassen, sondern mutig und entschlossen neue Gedankenausrichtungen zulassen, anders Denkenden zuhören, uns informieren, Neues anpacken oder ausprobieren, so können wir einen grossen Schritt in unserer spirituellen Entwicklung und unserem Wohlbefinden machen und damit auch unser persönliches freiheitliches Denken optimieren. Dies kann neue Erfahrungen und auch Erfolge in Selbstheilung bringen. Diesbezüglich ist die Zeit begünstigt in der ersten Februarwoche dieses Jahres. Ab dem 29. Januar gesellt sich die Venus zu Neptun. Seelische Verletzungen, welche an die Oberfläche gespült wurden, können jetzt optimal angegangen werden. Die Venus entfernt sich nach ein paar Tagen von Neptun, bleibt jedoch im Fische-Zeichen bis zum 20. Februar (Neptun in Fische bis 26. Januar 2026).
Auf physischer Ebene können Heilerfolge auch aufgrund einer Ernährungsumstellung erzielt werden. Saturn steht für unser Körperbewusstsein, unsere Nahrungsaufnahme, unsere Knochen, Zähne und die Haut. Wenn sie sich gedanklich mit einer anderen Ernährungsweise beschäftigen, dann wird Ihnen Merkur im Wassermann die nötige Klarheit liefern. Er befindet sich bereits in diesem Zeichen und benötigt für seinen Durchlauf die Zeit bis zum 12. März. Sammeln Sie in dieser Zeit möglichst viele Informationen. Ernährungsgewohnheiten in diesem Jahr zu ändern ist am optimalsten, wenn Jupiter und Venus zusätzlich unterstützende Energie liefern. Der Glücksplanet Jupiter bewegt sich am 11. August in die Jungfrau und durchwandert dieses Zeichen während eines Jahres. Der Jungfrau wird unter anderem die Ernährung und Gesundheit/Gesundung zugeordnet. Die viel schnellere Venus wird die Jungfrau durchwandern vom 19. Juli bis 31. Juli und nach ihrer Rückläufigkeit wiederum vom 9. Oktober bis 8. November. Ausserdem ist Jupiter der Herrscher über das Schütze-Zeichen, worin sich Saturn befindet.
Die Jungfrau/Fische – Thematik bedeutet heilen auf physischer (Jungfrau) und seelischer
(Fische) Ebene. Durch die Aktivierung der ob genannten Planeten und mit Unterstützung des Schütze-Zeichens können wir uns gedanklich neu orientieren und mit Offenheit und Neugierde, genügend Kritik und Hineinhorchen das Richtige und Stimmige für unser Wohlbefinden anstreben und umsetzen.

Für eine ganzheitliche Betrachtung der Zeitqualität, sowie den Zusammenhang mit Ihrer Persönlichkeit empfehle ich meine Beratung.

Zum sechsten Mal im Pluto / Uranus Quadrat

Zur Zeit stehen Pluto und Uranus zum zweitletzten Mal im Quadrat zueinander. Dieses hält bis knapp Mitte Mai 2015 an, wobei es sich ab Mitte April abzuschwächen beginnt.
Pluto und Uranus haben mit Umbruch, Zusammenbruch, Transformation und Neuorientierung zu tun.
Diese beiden Planeten stehen in den Zeichen Steinbock (Pluto) und Widder (Uranus)
Wer im persönlichen Kosmogramm Planeten in diesen beiden Zeichen stehen hat, wird Veränderungen besonders zu spüren bekommen. Aus psychologischer Sicht gilt die Regel: Wer sich selbst und sein Verhalten gut kennt, kann früh genug auf Veränderungen reagieren. Wer sich selbst übergeht und vernachlässigt, wird Transformation und Veränderung heftiger erfahren müssen. Pluto im Steinbock verlangt nach absoluter Wahrheit. Nichts kann mehr vertuscht oder aufgeplustert werden. Im globalen Geschehen kennen wir dies bereits anhand verschiedener bereits geschehener Umwälzungen und/oder Skandale, sei dies im Staatsgefüge, im Finanzbereich, sowie auch auf persönlicher Ebene.

Um ihr persönliches Bewusstsein zu schärfen, zeige ich ein paar Beispiele auf.
Zu bemerken ist, dass Saturn immer noch im Zeichen Skorpion steht. Dieser prüft unsere Empfindungen und Gefühle. Zu den unten genannten Ausführungen ist es daher wichtig, nicht nur rational zu denken und zu überlegen, sondern sich hineinzufühlen.

Pluto/Uranus in Verbindung mit Merkur im persönlichen Kosmogramm (nachf. ipK genannt):
Thema: Kommunikation und Bildung; folgende Fragen können Sie sich stellen:
Bin ich in der Kommunikation authentisch? Sage ich was ich fühle oder passe ich mich an?
Werde ich gehört? Lasse ich mich über Worte kleinmachen/kleinhalten? Wie ist mein verbales Verhalten? Brüskiere ich damit andere?
Verfolge ich meine Weiterbildungsziele oder lasse ich mich ausbremsen? Schöpfe ich mein Lernpotential aus? Lasse ich mir Weiterbildung aufpfropfen?

Pluto/Uranus in Verbindung mit Mars ipK:
Thema: Leistung, Arbeit, Antrieb, Handwerk
Schöpfe ich mein handwerkliches Geschick aus? Verausgabe ich mich beruflich? Werden meine Leistungen wertgeschätzt? Bin ich zufrieden mit Leistung und Lohn? Bin ich noch am richtigen Platz in meinem Beruf? Leiste ich genügend Einsatz –auch für meine Mitmenschen? Pflege ich meine Freizeitbeschäftigungen genügend? Macht mir mein Beruf Freude oder ist er belastend? Treibe ich genügend Sport als Ausgleich?

Pluto/Uranus in Verbindung mir Jupiter ipK:
Lasse ich nur meine Ansichten gelten? Höre ich anderen zuwenig zu? Ist meine Lebensfreude echt oder gespielt? Sehe ich vor lauter Optimismus die Realität verfälscht? Verlange ich zuviel von anderen oder von mir selbst? Denke ich, ich hätte die Weisheit gepachtet? Kann ich andere in ihrem Wesen belassen oder möchte ich sie umkrempeln? Drohe ich in gewissen Angelegenheiten zu überborden? Kann ich Träume und Visionen zulassen oder bin ich zu stark im Realistischen verankert?

Dies ein paar Anregungen als Beispiele mit 3 Planeten. Im Grundsatz geht es in dieser spannungsgeladenen Zeit um das Thema Selbstbestimmung / Selbsterhaltung –und dadurch auch psychische und physische Stärke und Gesundheit- im Gegensatz zu beruflicher Herausforderung / Verausgabung oder Umwälzung.

Für eine genaue Analyse des Themas ist selbstverständlich die ganzheitliche Betrachtung des persönlichen Kosmogramms zwingend.

Wenn Sie zu Weihnachten etwas Persönliches schenken möchten, so stelle ich Ihnen gerne einen individuellen Gutschein aus.
Noch bis Ende Jahr ist meine Namensfarbanalyse zum Einführungspreis erhältlich –
Gespräch oder schriftlich
Entnehmen Sie meine Beratungsangebote bitte meiner website.

Seminar Persönlichkeitsentwicklung durch Astrologische Psychologie
Mit hohem Potenzial an Selbsterfahrung und Selbsterkenntnissen
Individuelle Abend- und Halbtageskurse sind jederzeit möglich, besprechen Sie mit mir Ihren Wunschtag.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und Sie ein Stück auf Ihrem Lebensweg begleiten zu können!

Vielen Dank für Ihr/dein Interesse. Mit meinen besten Wünschen für eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und ein erfülltes und glückliches 2015. Bleiben oder werden Sie gesund.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Löwe-Mann versus Fische-Frau

Ein fiktives Beispiel einer Beziehungsanalyse in Kurzform

Immer mal wieder taucht in Beratungen die Frage auf: Welches Sternzeichen passt zu mir?
Das Sternzeichen ist das Tierkreiszeichen, in welchem bei der Geburt und auch an jedem folgenden Geburtstag die Sonne steht. Nachfolgend nenne ich dieses Zeichen deshalb Sonnenzeichen.
Jeder/r kennt sein Sonnenzeichen und mehr oder weniger die dazugehörenden psychologischen Eigenschaften.
Obige Frage lässt sich jedoch nicht auf eine Antwort bezüglich des Sonnenzeichens reduzieren. Unsere Psychodynamik ist viel komplexer. Wichtig für die Beziehungsebene sind vor allem der Mond und die beiden Libidoplaneten Mars und Venus (selbstverständlich noch andere Planeten, eine komplette Ausführung würde jedoch diesen Rahmen sprengen).

Kleines Astro-Lexikon:
Sonne: Denk- und Willenskraft, Unabhängigkeit, Individualstreben, Expansion, Gesamtpersönlichkeit
Mond: Gefühlsleben, Sympathie/Antipathie, Kontaktverhalten, Gespür, Liebe, Einfühlungsvermögen, innere Stimme (Bauchgefühl).
Mars: Leistung, Antrieb, Engagement, aktiv-gebend, männliche Libido
Venus: Genussfähigkeit, Hingabe, passiv-empfangend, weibliche Libido

Es verlieben sich ein Löwe-Mann (Sonne bei der Geburt in Löwe) mit Mond in Zwillinge, Mars in Jungfrau und Venus in Schütze und eine Fische-Frau mit Mond in Stier, Mars in Skorpion und Venus in Widder.
Die Anziehungspunkte vom Löwe-Mann und der Widder-Venus-Frau sind diese beiden energetischen Feuerzeichen. Das feinfühlige Gespür, welches die Fische-Frau in sich trägt deckt sich teilweise mit dem sinnlich geprägten Jungfrau-Mars des Löwe-Mannes.
Die erobernde Widder-Venus-Energie seiner Fische-Partnerin imponiert seiner eigenen Löwe-Energie. Er fühlt sich stark, geliebt und als Mann bestätigt. Die einfühlsame Fische-Frau geniesst mit ihrem Stier-Mond jegliche Zweisamkeit, braucht viel Berührung und mit ihrem Mars in Skorpion ist sie bestrebt, viel für das seelische Gleichgewicht beider zu tun und die Beziehung tiefgründig und lebendig zu halten.
Ist das Feuer etwas erloschen und treten beim Löwe-Mann seine gefühlsgeprägten Wünsche stärker in den Vordergrund, so strebt er mit seinem Zwillinge-Mond die Vielfalt an. Der Wunsch nach Weiterbildung oder das Kennenlernen und der Austausch mit anderen Menschen –auch Frauen- tritt verstärkt hervor. Er fühlt sich
hin- und hergerissen zwischen der verlässlichen marsischen Jungfrauen-Energie und der breit gefächerten Interessensenergie seines Zwillinge-Mondes. Seine Venus-Energie in Schütze unterstützt diese Gefühle. Reisen, Sprachen lernen im Ausland, die exotische Küche –dies zieht ihn an. Als Löwe-Mann möchte er sich erproben und immer wieder bestätigt fühlen können. Seine Widder-Venus-Partnerin kann dies einigermassen verstehen und nachfühlen, jedoch mit ihrer Mond-Energie in Stier trägt sie einen bewahrenden Aspekt in sich. Sie möchte ihn halten und fürchtet sich vor Totalverlust. Sie tut sich schwer loszulassen –auch wenn es zeitlich beschränkt wäre. Mit ihrer Fische-Sonne fühlt sie sich gedanklich hilflos, kann kaum konkrete Entscheidungen fällen, es zerfliessen ihr jegliche Überlegungen und lösen sich in Nichts auf. Sie vertraut weder ihrem Gefühl noch ihrem Verstandesbewusstsein.
Wie kriegt sie das in den Griff? Wie kann Toleranz gelebt werden? Wie geht’s weiter, ohne dass beide einander in der Entwicklung blockieren? Ohne Verlustängste? Mit vertrauensvoller Annahme allfälliger Veränderungen? Wie kommunizieren sie über ihre eigenen Gefühlswelten und -wahrnehmungen? Wissen beide genügend voneinander, wie sie funktionieren? Sind ihnen ihre eigenen Gefühlswelten –Mond- UND Venus-Ebene bewusst?
Erst diese Selbsterkenntnis lässt zu, dass die verschiedenen Persönlichkeitsanteile und Gefühlsebenen dem Partner, der Partnerin gezeigt und darüber gesprochen werden kann.
Dies ist eine kurze Ausführung anhand eines fiktiven Beispiels, wie es sein könnte. Für eine umfassende Paar-Analyse sind noch mehrere andere Aspekte wichtig und mit einzubeziehen.