Der längste Tag des Jahres

Schon bald dürfen wir den längsten Tag des Jahres geniessen. Am 21. Juni durchwandert die Sonne im höchsten Bogen unser Himmelszelt. Das Universum beschert uns an diesem Tag Energien, welche herausfordernd, zugleich aber auch genussfreudig sind. In der Kommunikation können Standpunkte und Meinungen vertreten werden,  welche visionär oder gar unrealistisch erscheinen. Damit Diskussionen nicht in Streit münden, ist es ratsam, dass beide Seiten innehalten und die eigenen Meinungen überdenken und sich Neues zumindest mal durch den Kopf gehen lassen. An diesem Tag zwischendurch „den Kopf lüften“, sich Pausen gönnen und etwas Gutes tun, ist erstrebenswert. Die Venus/Mond Konjunktion im Tierkreiszeichen Stier lädt geradezu zu Wellness ein, wo immer man sich wohlfühlt; im Wald, in den Bergen, in der Badi? Stecken Sie mitten im Arbeitsprozess, so wäre eine längere Mittagspause eine Möglichkeit für ein kurzes „Dolce far niente“.
Ich wünsche Ihnen einen genussreichen Tag mit Gesprächen, die konstruktiv verlaufen und neue Erkenntnisse bringen.

Neuigkeiten aus meiner Praxis:

Ich bin sehr glücklich, nach den Sommerferien in einem grossen hellen Raum im Gesundheitszentrum in Grosshöchstetten arbeiten zu dürfen. Es eröffnen sich mir mehr Möglichkeiten, begleitend zu arbeiten.
Die Astrologisch-Psychologischen Beratungen führe ich auf Wunsch weiterhin in Rubigen durch. Sie entscheiden, welcher Ort für Sie näher ist.

Durch meine Weiterbildungen als “smoveyCOACH“  und die Möglichkeit, im Gesundheitszentrum zu arbeiten, kann ich nun auch mein Angebot erweitern.
Nebst den bestehenden Kursen biete ich neu smoveyINFORM (Power-Fitness mit Musik), das Rückentraining und auch das Training für Parkinson-Betroffene an.
Die stark verbesserte Lebensqualität des an Parkinson Erkrankten smovey Erfinders Johann Salzwimmer spornte mich an, eine Möglichkeit zu finden, damit auch in unserer Region Parkinson-Betroffene von den smoveyTRAININGS profitieren können, denn das gemeinsame Schwingen motiviert, die Übungen auch zu Hause durchzuführen. Nun fiel mir dieser Raum bei Willi Biser sozusagen direkt in den Schoss. Dafür bin ich sehr dankbar.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Frühlingsbeginn

Heute am 20. März ist der astrologische Frühlingsbeginn. Um 11.30 Uhr wandert die Sonne vom Tierkreiszeichen Fische in den Widder. Dieser Übergang ist das symbolische Ende und der Anfang des Tierkreises. Der Widder ist das erste Zeichen im Tierkreis und der Name des Monates März stammt von seinem Planetenherrscher Mars. Bis zum Jahre 153 v.Chr. begann das Neue Jahr mit diesem Zeichenübertritt der Sonne. Das Fest der aufblühenden Natur mit all seiner Fruchtbarkeit war unseren Vorfahren so wichtig, dass man diesem Tag kein fixes Datum zuordnete. Dieser Feiertag musste ein Sonntag sein und durfte niemals mit einer Sonnenfinsternis zusammenfallen. Finsternisse wurden in vorchristlicher Zeit als etwas Beängstigendes, Unheil bringendes gedeutet. Damit dieser möglichen Konstellation vorgebeugt werden konnte, bedienten sich unsere Ahnen eines kleinen Tricks. Nach dem Neujahrsbeginn im März mit Sonneneintritt ins Widder-Zeichen wartete man den Vollmond ab. Der erste Sonntag nach diesem Vollmond wurde als Oster-Festtag festgelegt. Auf diese Weise wird Ostern nie mit einer Sonnenfinsternis zusammenfallen können.
Solche astronomischen und astrologischen Hintergründe bilden auch heute noch die Grundlagen unserer kirchlichen Festtagsdaten und prägen unseren Alltag. Trotz der mathematischen Änderung auf das Dezimalsystem blieb und bleibt die Zeitmessung auf dem Zwölfersystem bestehen. Die Zwölf finden wir nicht nur in der Zeiteinteilung und im Tierkreis, sie steht z.B. auch für die zwölf Apostel, die zwölf Stämme Israels, die zwölf übriggebliebenen Körbe (nach Matthäus). Die kosmische Zahl Zwölf hat einen Namen erhalten, der bis heute Gültigkeit hat: Dutzend.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Frühlingsbeginn und ein segensreiches Osterfest!

Skorpion

Die Sonne durchwandert seit dem 23. Oktober das Tierkreiszeichen Skorpion.
In der skorpionischen Energie liegt eine grosse Transformationskraft. Wir beobachten diese in der Natur in Form der Wandlung der herrlich farbigen Welt zur kargen, trostlosen und vermeintlich toten Umgebung. Dieses „Sterben“ muss jedoch zwingend geschehen, damit die Natur sich wiederum neu erschaffen kann. Im Frühling, in der Zeit des Neubeginns spriesst und wächst und blüht alles in wunderbarer Pracht heran, um im Mai, im Monat des Stiers, in aller Fülle vorhanden zu sein.
Unsere Vorfahren, die Mitglieder des Mithras-Kults, hielten diesen Prozess des Vergehens und Neuwerdens in ihrem Altarbild fest.
Das Bild zeigt eine Stiertötungsszene. Am Schwanzende des Stiers sind 3 Ähren zu sehen. Dieses Bild symbolisiert die beiden gegenteiligen, sich jedoch ergänzenden Kräfte der sich gegenüberliegenden Tierkreiszeichen Skorpion und Stier: Leere und Fülle / feinstoffliches, verborgenes  Leben (aus materieller Sicht: der Tod) und grobstoffliches, sichtbares Leben
stiertoetungsszene stier-skorpion
Dieses rituelle Fest wurde im Monat November zelebriert, um sich dieses Stirb- und Werdeprozesses bewusst zu werden und sich auf die Neuwerdung des Lebens, auf die Fülle, die der Leere folgen wird, zu besinnen als ewiger Kreislauf der Natur.
Der Mithras-Kult, eine grosse heidnische Religion, existierte in ganz Europa ab ca. 1. Jahrhundert vor Christus bis etwa 400 nach Christus. Überliefert ist leider sehr wenig, jedoch darf man annehmen, dass das Bild Symbolcharakter hat und nicht wirklich ein Stier getötet wurde. Jedenfalls wurden an mehreren archäologisch untersuchten Ritualplätzen keine Stierknochen gefunden.
Das Christentum hat dieses Ritual übernommen, jedoch die uns umgebende Natur und den Tierkreis ausgeklammert. Wir gedenken unserer Verstorbenen und beten für ihre Auferstehung, beziehungsweise für ihr Weiterleben im Licht Gottes. Die Katholiken feiern Allerseelen, bei den Protestanten ist es der Ewigkeitssonntag.
Transformationsprozesse gehen auch an unserem Leben nicht vorbei. Wir alle kennen solch herausfordernde Situationen. Der Mensch als Mikrokosmos trägt die ganzen Tierkreis-Energien in sich. Bei Skorpion-betonten Menschen aber (Sonne oder noch andere Planeten im Skorpion oder auch Aszendent Skorpion), sind  Veränderungsprozesse von sehr hoher Intensität, welche psychisch viel abverlangen.
Im Sinne von alles oder nichts muss der Skorpion tief in den Hades absteigen, um Veränderung zuzulassen und sich aus dieser Seelentiefe wieder herausarbeiten. Wie Phönix aus der Asche wird er wieder emporsteigen und geläutert den neuen Weg beschreiten können.
Deshalb wird das Tierkreiszeichen Skorpion, und nur dieses Zeichen, mit zwei Tieren dargestellt: dem Adler und dem Skorpion als Symbole der Transformationsenergie.
Momentan sind wir in einer Zeitqualität, die viel abverlangt punkto Veränderung und Loslassen, dadurch ist aber auch viel Heilung möglich. Tief liegende Verletzungen kommen an die Oberfläche und drängen zur Transformation. Vernünftig ist jetzt das Hinschauen und Aufarbeiten, denn um die Weihnachtszeit beschert uns das Universum wunderbar harmonische Konstellationen. Diese möchten wir doch gerne  leben und geniessen können. Sind wir mit uns selbst im Reinen und in Harmonie, so gelingt es uns, mit unserer inneren liebevollen Ausstrahlung die äusseren harmonischen Energien auch wirklich zu leben. Wenn nicht, dann empfinden wir diese als lähmend, wir sind unzufrieden, lustlos, vielleicht auch irritiert und orientierungslos. Die Intensität ist immer abhängig vom Zusammenwirken der persönlichen Konstellationen (Veranlagungen) mit den transitierenden Planetenstellungen.

Gerne biete ich Ihnen im kommenden Monat eine prozessorientierte Beratung mit Einbezug Ihrer persönlichen Zeitqualität zum Spezialpreis von Fr. 150.- an. Nutzen Sie den Monat November, um sich umfassend und tiefgehend beraten zu lassen.

Meine Spezialität ist das Aufgreifen unbewusster und tiefliegender Ursachen, diese bewusst zu machen und Unterstützung zur Transformation und Heilung anzubieten.

Es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und Ehre, Sie in Ihrem Prozess begleiten zu dürfen.

Was wäre wenn……

…..die Astrologie an Schulen gelehrt würde und somit wieder Allgemeinwissen wäre? Als in der Antike und im Mittelalter, die Astrologie –die Sterndeutungskunst – in den Klöstern gelehrt wurde, wussten auch viele aus dem Volk anhand des kommunikativen Austausches darüber Bescheid. Das Lernen war aber nur wenigen  zugänglich, wie zum Beispiel Richtern, Priestern, Bankbeamten (-kaufmännern) oder anderen Schriftgelehrten. Das Fach Mathematik beinhaltete nebst Rechenoperationen auch Musik und Sterndeutung.
Was wäre wohl heute, wenn ein Auswahlverfahren unter Einbezug astrologischer Deutung, bzw. der Eruierung psychologischen Potenzials getätigt würde?

Dazu nur zwei Beispiele:

Arbeitsmarkt:
Wie steht es mit der Belastbarkeit? Hat die Person eine schnelle Auffassungsgabe? Ist die Person pflichtbewusst? Wird bei einem Vorstellungsgespräch geschummelt?

Wohnungssuche:
Ist die Person ordentlich? Strukturiert? Pflichtbewusst? Ist Sorgfalt vorhanden?

Den Einwand, dass ein solches Auswahlverfahren für andere diskriminierend ist, lasse ich gelten. Doch nach welchen Kriterien wird denn heute ausgewählt?

Kein Interesse weil: Kleidung unpassend, zu dick, zu wenig Einkommen, zu wenig Charme, zu scheue Erscheinung, zu bärtig, zu plumpes Auftreten, zu kleinwüchsig, zu wenig Erfahrung, zu jung, zu alt usw…..
Sind Absagen diesbezüglich nicht auch diskriminierend?
Was nützt einem Vermieter ein Neumieter mit hohem Einkommen, wenn dieser ein unordentlicher Chaot ist?

Die Astrologie könnte sich aber zum Beispiel bei Suizid-Gefährdeten sehr hilfreich erweisen. Es können Fragen beantwortet werden über tiefgründige unbewusste Verhaltensmuster und Abhängigkeiten. Es kann ein Zeitfenster eruiert werden, wonach diese Person verstärkter Gefährdung ausgesetzt ist und besondere Aufmerksamkeit und Präsenz der Betreuenden vonnöten ist.

……….und selbstverständlich würde das Beiziehen des persönlichen Kosmogramms nur im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden.

Nun, diese Zeilen habe ich geschrieben, weil ich anhand verschiedener Erzählungen heute ganz spontan in dieses Gedankenspiel reingerutscht bin. Vielleicht ist es auch für Sie und für dich ein paar Überlegungen wert?

Astrologie gestern und heute

Wie war es eigentlich mit der Astrologie in der Vergangenheit? In der vorchristlichen Zeit waren alle Festlichkeiten oder Rituale auf den natürlichen Kreislauf ausgerichtet, der sich uns Jahr um Jahr im (scheinbaren) Sonnenlauf um den Tierkreis offenbart. Die kosmische Schöpfung war „Gott“, welcher sich in verschiedener Ausprägung zeigte. So gab es die Planetengötter, den Sonnengott, die Sternenmädchen und Götter vom Olymp. Sie alle hatten Namen und wurden ausführlich in mythologischen Geschichten dargestellt. Feierlichkeiten datierten anhand spezieller Planetenstellungen oder Sonnen- und Mondstände. Am besten ist uns diesbezüglich Ostern bekannt, ein Fest, welches sich nach dem Sonnenstand und auch der Mondphase richtet. Dieses Fruchtbarkeitsfest war damals so wichtig, dass es niemals mit einer Sonnen- oder Mondfinsternis zusammenfallen durfte. Einer solchen Finsternis wurde also ausgewichen, indem man dieses Fest auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond ausrichtete. Alles was früher mit Kosmologie zusammenhing, war auch Astrologie. Gewissen Planetenstellungen, sowie auch dem Tierkreis kamen immer auch zwischenmenschliche Bedeutungen zu und persönliche Horoskope wurden auch im Mittelalter erstellt. Diese Sterndeutungskunst wurde in den Klöstern gelehrt. Das Fach Mathematik bestand nicht nur aus einer Zahlenjongliererei, sondern auch aus Geometrie, Musik und Sterndeutung. Die astronomischen Berechnungen nimmt uns heute der Computer ab, aber damals mussten die Planeten und die Anordnung des Tierkreises berechnet und das Horoskop von Hand gezeichnet werden. Astrologie war also Mathematik, Menschenkunde und das überlieferte notwendige Wissen der Astronomie. Diesen Begriff gab es damals allerdings noch nicht. Astrologie und Astronomie waren untrennbar miteinander verbunden. Die astronomische Wissenschaft etablierte sich erst im 18. Jahrhundert mit zunehmender Möglichkeiten der Technik zur Erkundung des Weltalls.
Zwischenzeitlich wurde die Sterndeutung verboten, weil es allzu oft zu unseriösen Voraussagen und zum Orakeln kam. Aus finanzieller Not tummelten sich viele Sterndeuter auf Jahrmärkten, welche nie eine fundierte Ausbildung absolvierten.
Wie ist es heute? Dazu dürfen Sie sich gerne Ihre eigenen Gedanken machen.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, macht in der Gegenwart dieselben Fehler und
kann die Zukunft nur schlecht planen.
Als am 27. Februar 380 n.Chr. Kaiser Theodosius das Christentum zur alleinigen Staatsreligion erklärte, gab es ein unsägliches Leid und Gemetzel, Tausende von Verweigerern endeten auf dem Scheiterhaufen. Aber schon Jahre zuvor begannen die Kriege aus Glaubensgründen. Es gab nicht nur die Christenverfolgung, sondern auch die Heidenverfolgung. Einer allein kann schliesslich keinen Krieg führen.

Wenn ich die Planetenkonstellationen von damals und heute betrachte, dann sehe ich durchaus Parallelen. Selbstverständlich gibt es keine zwei gleichen Gesamt-Konstellationen, jedoch sind die Platzierungen der sogenannten Langsamläufer, auch Generationenplaneten genannt, interessant. Diese stehen über Jahre im selben Zeichen. Neptun steht im Zeichen Fische wie anno 380, Pluto und Uranus stehen zwar nicht in denselben Tierkreiszeichen, jedoch auch in kardinalen Zeichen wie damals. Glaube, Religion, Macht(-kämpfe), Unterdrückung sind Themen wie damals. In der positiven Ausprägung können solche Konstellationen jedoch auch Toleranz, ein Miteinander, spirituelle Ausrichtung, innere (Herzens-)Stärke, sowie Eigenverantwortung bedeuten. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir Gegensteuer geben können. Wir leben heute in einer aufgeklärteren Welt. Wir können –jede/r für sich- einiges tun, um der Unvernunft des Tötens entgegenzuwirken. Wir können beten, meditieren, visualisieren oder gemeinschaftliche Heilrituale abhalten. Hauptsache ist, dass wir uns bei all unserem Tun und Denken auf die Liebe ausrichten. Sei es in der Familie, mit Freunden oder bei spontanen Begegnungen. Jede Energie wirkt so, wie wenn man einen Stein ins Wasser fallen lässt. Dieser erzeugt einen Ring, der sich immer mehr ausbreitet. Er wird grösser und grösser, die Ursache aber war nur ein kleiner Stein. Wenn wir alle auch nur „kleine Steine“ sind, und einfach eine freundliche Energie aussenden, dann wirkt sich diese aufs morphogenetische Feld viel grösser aus als wir ahnen. Energie geht niemals verloren, deshalb ist es auch wichtig, was wir über Terroristen denken. Welche „Ringe“ sollen sich ausbreiten? Energieringe voller Hass oder Freundlichkeit und Liebe? Es ist viel zu schwierig, liebevoll an Terroristen zu denken. Also wenden wir doch einfach einen Trick an. Wir lassen unliebsame Menschen im neutralen Raum stehen und lenken unsere Gedanken an jemanden, den wir gerne mögen, oder an den letzten Urlaub oder was immer uns Freude beschert oder bereitet hat. Lassen wir diese Energie fliessen. Nur so ist es möglich, Gegensteuer zu geben, die oben erwähnten Planetenkräfte zu transformieren und Licht ins Dunkel zu bringen. Denn darum geht es schlussendlich. Wir selbst haben es in der Hand, wie die Zukunft aussehen soll. Wir sind es, die in der Dualität leben und immer zu entscheiden haben, wie wir Kräfte nutzen wollen.
In diesem Sinne ist Astrologie keine Vorausschau, sondern ein Wissensvorsprung der Konstellationen und deren Energiepotenzial, welcher uns bewusster und gezielter entscheiden lässt.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Zeitqualität mit Saturn im Schützen

An Weihnachten letzten Jahres wechselte Saturn vom Skorpion in den Schützen. Dieses Zeichen wird er in der Zeitspanne von 3 Jahren durchwandern. In seiner Rückläufigkeit verweilt er nochmals im Skorpion von Mitte Juni bis Mitte September dieses Jahres.
Das Zeichen Schütze symbolisiert die Philosophien, Wahrnehmungen und Meinungen, das Bewusstsein und den Glauben in weltlicher wie auch religiöser/spiritueller Hinsicht.
Im Weltgeschehen haben wir bereits die Erfahrungen gemacht, wie religiöse Überzeugung in Fanatismus ausarten kann und anders Denkende durch Terrorismus bekämpft werden. Dies wird uns weiterhin in Atem halten und uns alle herausfordern.
Im persönlichen Bereich werden wir in unseren Ansichten und Überzeugungen geprüft und auch gefordert, wie wir für uns selbst und auch im Miteinander damit umgehen.
In vergangener Zeit, als Saturn durch den Skorpion wanderte, mussten wir uns Gedanken machen über unser Seelenwohl. Was nicht mehr stimmig war, musste verändert werden, sei dies im Beziehungs- oder Berufsleben, im Umgang mit menschlicher Fürsorge oder auch mit Geld. „Welche Werte stimmen noch für mich“ war die grosse Frage. Wir mussten loslassen oder wurden gezwungen loszulassen. Nun haben wir die Herausforderung, aber auch die Chance, unsere Gedanken zu ordnen, unsere Werte und Überzeugungen neu zu definieren, neue Erfahrungen zu machen und unser Bewusstsein zu erweitern. Damit sind wir aber auch im zwischenmenschlichen Bereich gefordert, die Mitte zu finden zwischen Selbstbestimmung und Toleranz.
Hinsichtlich unseres spirituellen Wachstums befinden wir uns in einer energiereichen Zeit. Neptun, der Planet der bedingungslosen Liebe, des tiefen göttlichen Vertrauens und der Selbstheilung steht nach wie vor in seinem Heimatzeichen Fische und wird bis 2016 –mit Unterbrüchen- von Saturn aktiviert. Diese Energie ist von Mitte Februar bis Anfang März dieses Jahres am intensivsten, gradgenau jedoch erst gegen Ende November 2015, sowie im Juni und September 2016. Wenn wir uns durch die saturnischen Kräfte nicht begrenzen lassen, sondern mutig und entschlossen neue Gedankenausrichtungen zulassen, anders Denkenden zuhören, uns informieren, Neues anpacken oder ausprobieren, so können wir einen grossen Schritt in unserer spirituellen Entwicklung und unserem Wohlbefinden machen und damit auch unser persönliches freiheitliches Denken optimieren. Dies kann neue Erfahrungen und auch Erfolge in Selbstheilung bringen. Diesbezüglich ist die Zeit begünstigt in der ersten Februarwoche dieses Jahres. Ab dem 29. Januar gesellt sich die Venus zu Neptun. Seelische Verletzungen, welche an die Oberfläche gespült wurden, können jetzt optimal angegangen werden. Die Venus entfernt sich nach ein paar Tagen von Neptun, bleibt jedoch im Fische-Zeichen bis zum 20. Februar (Neptun in Fische bis 26. Januar 2026).
Auf physischer Ebene können Heilerfolge auch aufgrund einer Ernährungsumstellung erzielt werden. Saturn steht für unser Körperbewusstsein, unsere Nahrungsaufnahme, unsere Knochen, Zähne und die Haut. Wenn sie sich gedanklich mit einer anderen Ernährungsweise beschäftigen, dann wird Ihnen Merkur im Wassermann die nötige Klarheit liefern. Er befindet sich bereits in diesem Zeichen und benötigt für seinen Durchlauf die Zeit bis zum 12. März. Sammeln Sie in dieser Zeit möglichst viele Informationen. Ernährungsgewohnheiten in diesem Jahr zu ändern ist am optimalsten, wenn Jupiter und Venus zusätzlich unterstützende Energie liefern. Der Glücksplanet Jupiter bewegt sich am 11. August in die Jungfrau und durchwandert dieses Zeichen während eines Jahres. Der Jungfrau wird unter anderem die Ernährung und Gesundheit/Gesundung zugeordnet. Die viel schnellere Venus wird die Jungfrau durchwandern vom 19. Juli bis 31. Juli und nach ihrer Rückläufigkeit wiederum vom 9. Oktober bis 8. November. Ausserdem ist Jupiter der Herrscher über das Schütze-Zeichen, worin sich Saturn befindet.
Die Jungfrau/Fische – Thematik bedeutet heilen auf physischer (Jungfrau) und seelischer
(Fische) Ebene. Durch die Aktivierung der ob genannten Planeten und mit Unterstützung des Schütze-Zeichens können wir uns gedanklich neu orientieren und mit Offenheit und Neugierde, genügend Kritik und Hineinhorchen das Richtige und Stimmige für unser Wohlbefinden anstreben und umsetzen.

Für eine ganzheitliche Betrachtung der Zeitqualität, sowie den Zusammenhang mit Ihrer Persönlichkeit empfehle ich meine Beratung.

Zum sechsten Mal im Pluto / Uranus Quadrat

Zur Zeit stehen Pluto und Uranus zum zweitletzten Mal im Quadrat zueinander. Dieses hält bis knapp Mitte Mai 2015 an, wobei es sich ab Mitte April abzuschwächen beginnt.
Pluto und Uranus haben mit Umbruch, Zusammenbruch, Transformation und Neuorientierung zu tun.
Diese beiden Planeten stehen in den Zeichen Steinbock (Pluto) und Widder (Uranus)
Wer im persönlichen Kosmogramm Planeten in diesen beiden Zeichen stehen hat, wird Veränderungen besonders zu spüren bekommen. Aus psychologischer Sicht gilt die Regel: Wer sich selbst und sein Verhalten gut kennt, kann früh genug auf Veränderungen reagieren. Wer sich selbst übergeht und vernachlässigt, wird Transformation und Veränderung heftiger erfahren müssen. Pluto im Steinbock verlangt nach absoluter Wahrheit. Nichts kann mehr vertuscht oder aufgeplustert werden. Im globalen Geschehen kennen wir dies bereits anhand verschiedener bereits geschehener Umwälzungen und/oder Skandale, sei dies im Staatsgefüge, im Finanzbereich, sowie auch auf persönlicher Ebene.

Um ihr persönliches Bewusstsein zu schärfen, zeige ich ein paar Beispiele auf.
Zu bemerken ist, dass Saturn immer noch im Zeichen Skorpion steht. Dieser prüft unsere Empfindungen und Gefühle. Zu den unten genannten Ausführungen ist es daher wichtig, nicht nur rational zu denken und zu überlegen, sondern sich hineinzufühlen.

Pluto/Uranus in Verbindung mit Merkur im persönlichen Kosmogramm (nachf. ipK genannt):
Thema: Kommunikation und Bildung; folgende Fragen können Sie sich stellen:
Bin ich in der Kommunikation authentisch? Sage ich was ich fühle oder passe ich mich an?
Werde ich gehört? Lasse ich mich über Worte kleinmachen/kleinhalten? Wie ist mein verbales Verhalten? Brüskiere ich damit andere?
Verfolge ich meine Weiterbildungsziele oder lasse ich mich ausbremsen? Schöpfe ich mein Lernpotential aus? Lasse ich mir Weiterbildung aufpfropfen?

Pluto/Uranus in Verbindung mit Mars ipK:
Thema: Leistung, Arbeit, Antrieb, Handwerk
Schöpfe ich mein handwerkliches Geschick aus? Verausgabe ich mich beruflich? Werden meine Leistungen wertgeschätzt? Bin ich zufrieden mit Leistung und Lohn? Bin ich noch am richtigen Platz in meinem Beruf? Leiste ich genügend Einsatz –auch für meine Mitmenschen? Pflege ich meine Freizeitbeschäftigungen genügend? Macht mir mein Beruf Freude oder ist er belastend? Treibe ich genügend Sport als Ausgleich?

Pluto/Uranus in Verbindung mir Jupiter ipK:
Lasse ich nur meine Ansichten gelten? Höre ich anderen zuwenig zu? Ist meine Lebensfreude echt oder gespielt? Sehe ich vor lauter Optimismus die Realität verfälscht? Verlange ich zuviel von anderen oder von mir selbst? Denke ich, ich hätte die Weisheit gepachtet? Kann ich andere in ihrem Wesen belassen oder möchte ich sie umkrempeln? Drohe ich in gewissen Angelegenheiten zu überborden? Kann ich Träume und Visionen zulassen oder bin ich zu stark im Realistischen verankert?

Dies ein paar Anregungen als Beispiele mit 3 Planeten. Im Grundsatz geht es in dieser spannungsgeladenen Zeit um das Thema Selbstbestimmung / Selbsterhaltung –und dadurch auch psychische und physische Stärke und Gesundheit- im Gegensatz zu beruflicher Herausforderung / Verausgabung oder Umwälzung.

Für eine genaue Analyse des Themas ist selbstverständlich die ganzheitliche Betrachtung des persönlichen Kosmogramms zwingend.

Wenn Sie zu Weihnachten etwas Persönliches schenken möchten, so stelle ich Ihnen gerne einen individuellen Gutschein aus.
Noch bis Ende Jahr ist meine Namensfarbanalyse zum Einführungspreis erhältlich –
Gespräch oder schriftlich
Entnehmen Sie meine Beratungsangebote bitte meiner website.

Seminar Persönlichkeitsentwicklung durch Astrologische Psychologie
Mit hohem Potenzial an Selbsterfahrung und Selbsterkenntnissen
Individuelle Abend- und Halbtageskurse sind jederzeit möglich, besprechen Sie mit mir Ihren Wunschtag.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und Sie ein Stück auf Ihrem Lebensweg begleiten zu können!

Vielen Dank für Ihr/dein Interesse. Mit meinen besten Wünschen für eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und ein erfülltes und glückliches 2015. Bleiben oder werden Sie gesund.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Löwe-Mann versus Fische-Frau

Ein fiktives Beispiel einer Beziehungsanalyse in Kurzform

Immer mal wieder taucht in Beratungen die Frage auf: Welches Sternzeichen passt zu mir?
Das Sternzeichen ist das Tierkreiszeichen, in welchem bei der Geburt und auch an jedem folgenden Geburtstag die Sonne steht. Nachfolgend nenne ich dieses Zeichen deshalb Sonnenzeichen.
Jeder/r kennt sein Sonnenzeichen und mehr oder weniger die dazugehörenden psychologischen Eigenschaften.
Obige Frage lässt sich jedoch nicht auf eine Antwort bezüglich des Sonnenzeichens reduzieren. Unsere Psychodynamik ist viel komplexer. Wichtig für die Beziehungsebene sind vor allem der Mond und die beiden Libidoplaneten Mars und Venus (selbstverständlich noch andere Planeten, eine komplette Ausführung würde jedoch diesen Rahmen sprengen).

Kleines Astro-Lexikon:
Sonne: Denk- und Willenskraft, Unabhängigkeit, Individualstreben, Expansion, Gesamtpersönlichkeit
Mond: Gefühlsleben, Sympathie/Antipathie, Kontaktverhalten, Gespür, Liebe, Einfühlungsvermögen, innere Stimme (Bauchgefühl).
Mars: Leistung, Antrieb, Engagement, aktiv-gebend, männliche Libido
Venus: Genussfähigkeit, Hingabe, passiv-empfangend, weibliche Libido

Es verlieben sich ein Löwe-Mann (Sonne bei der Geburt in Löwe) mit Mond in Zwillinge, Mars in Jungfrau und Venus in Schütze und eine Fische-Frau mit Mond in Stier, Mars in Skorpion und Venus in Widder.
Die Anziehungspunkte vom Löwe-Mann und der Widder-Venus-Frau sind diese beiden energetischen Feuerzeichen. Das feinfühlige Gespür, welches die Fische-Frau in sich trägt deckt sich teilweise mit dem sinnlich geprägten Jungfrau-Mars des Löwe-Mannes.
Die erobernde Widder-Venus-Energie seiner Fische-Partnerin imponiert seiner eigenen Löwe-Energie. Er fühlt sich stark, geliebt und als Mann bestätigt. Die einfühlsame Fische-Frau geniesst mit ihrem Stier-Mond jegliche Zweisamkeit, braucht viel Berührung und mit ihrem Mars in Skorpion ist sie bestrebt, viel für das seelische Gleichgewicht beider zu tun und die Beziehung tiefgründig und lebendig zu halten.
Ist das Feuer etwas erloschen und treten beim Löwe-Mann seine gefühlsgeprägten Wünsche stärker in den Vordergrund, so strebt er mit seinem Zwillinge-Mond die Vielfalt an. Der Wunsch nach Weiterbildung oder das Kennenlernen und der Austausch mit anderen Menschen –auch Frauen- tritt verstärkt hervor. Er fühlt sich
hin- und hergerissen zwischen der verlässlichen marsischen Jungfrauen-Energie und der breit gefächerten Interessensenergie seines Zwillinge-Mondes. Seine Venus-Energie in Schütze unterstützt diese Gefühle. Reisen, Sprachen lernen im Ausland, die exotische Küche –dies zieht ihn an. Als Löwe-Mann möchte er sich erproben und immer wieder bestätigt fühlen können. Seine Widder-Venus-Partnerin kann dies einigermassen verstehen und nachfühlen, jedoch mit ihrer Mond-Energie in Stier trägt sie einen bewahrenden Aspekt in sich. Sie möchte ihn halten und fürchtet sich vor Totalverlust. Sie tut sich schwer loszulassen –auch wenn es zeitlich beschränkt wäre. Mit ihrer Fische-Sonne fühlt sie sich gedanklich hilflos, kann kaum konkrete Entscheidungen fällen, es zerfliessen ihr jegliche Überlegungen und lösen sich in Nichts auf. Sie vertraut weder ihrem Gefühl noch ihrem Verstandesbewusstsein.
Wie kriegt sie das in den Griff? Wie kann Toleranz gelebt werden? Wie geht’s weiter, ohne dass beide einander in der Entwicklung blockieren? Ohne Verlustängste? Mit vertrauensvoller Annahme allfälliger Veränderungen? Wie kommunizieren sie über ihre eigenen Gefühlswelten und -wahrnehmungen? Wissen beide genügend voneinander, wie sie funktionieren? Sind ihnen ihre eigenen Gefühlswelten –Mond- UND Venus-Ebene bewusst?
Erst diese Selbsterkenntnis lässt zu, dass die verschiedenen Persönlichkeitsanteile und Gefühlsebenen dem Partner, der Partnerin gezeigt und darüber gesprochen werden kann.
Dies ist eine kurze Ausführung anhand eines fiktiven Beispiels, wie es sein könnte. Für eine umfassende Paar-Analyse sind noch mehrere andere Aspekte wichtig und mit einzubeziehen.

Kosmischer Ausblick in die ersten paar Monate im 2014

Just zum Jahresende 2013 stellt sich Jupiter gegenüber Pluto in Position. Es ist der Beginn einer neuen energetischen Qualität, welche sich zur Pluto-Uranus Verbindung aufbaut und sich bis Mitte Mai hält mit Schwerpunkt des Monates April.
Kurz nach Neujahrsbeginn schliesst sich Mars mit Jupiter und Pluto zusammen. Ab 11. Januar gesellt sich die Venus dazu. Es werden Themen berührt, welche mit Beziehungsfähigkeiten, Partnerschaften und auch Sinn- und Wahrheitsfindung zu tun haben. Die Spannungen zwischen Tradition/Familie/Zugehörigkeit und Individualismus/Eigenständigkeit werden erhöht. Die Finanzwelt, religiöse Werte und Strukturen sowie die Stellung der Frau in Familie und Beruf sind Themen, welche Transparenz, Offenheit, Diskussionen und Neuordnungen verlangen.
Aufrichtigkeit in Beziehungen aller Art wird eine wichtige Funktion einnehmen.
Ist Mars ab dem 23. Januar energetisch besänftigt, hat sich bereits am 17. Januar Jupiter mit Pluto und Uranus zusammengetan und bildet ein Leistungsdreieck. Dieses erstreckt sich über das Universum bis Ende Mai mit höchster Intensität im Monat April.
Das Pluto Uranus Quadrat haben wir bereits kennengelernt. Es wirkt von 2012 bis 2015 wiederkehrend siebenmal. Stichworte: Umbruch, Zusammenbruch, Aufbruch, Neuorientierung. Es wurde und wird Vieles an die Oberfläche gespült, sei es aus der Bankenwelt, der kirchlichen Institutionen oder auch von lange unterdrückten und jetzt sich wehrenden Völkern. Totgeschwiegenes taucht auf, wir vernehmen von Entgleisungen und Überwachungen aller Art.
Wir bekommen vermehrt zu spüren, wie machtlos und klein der Mensch gegenüber Naturgewalten ist: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis und auch die Klimaveränderung mit Folge des auftauenden Permafrostes und ansteigenden Meeresspiegels sind in einer Intensität passiert, welche uns betroffen macht. Wir lesen von Nahrungsmittel- und Wetter-Manipulationen, von der Cholesterin-, Werbe- und CO2-Lüge.
Jetzt stehen wir vor der grossen Aufgabe, das Wahre und Annehmbare sowie auch das Veränderbare herauszufiltern.
Mit Jupiter zusammen kann nun das bereits Erlebte und Erfahrene in intensiverer Form geschehen. Naturkatastrophen könnten durchaus heftiger ausfallen, eventuell auch durch verstärkte Sonneneruptionen oder –stürme. Jupiter wird allgemein auch als der Glücksplanet bezeichnet. Wie passt dies nun zusammen? Wenn wir uns diesen Herausforderungen stellen, unsere Denkmuster anschauen, eventuell ändern und uns nicht durch alte Muster bremsen und verbiegen lassen, sondern im Fluss bleiben, können wir einen grossen Bewusstseinssprung machen.
Es werden Fragen auftauchen über Sinn, Zweck und Wert der Materie. Die Wichtigkeit menschlicher Nähe und Solidarität kontra Statussymbole. Wie planen wir den Wiederaufbau von Wohnstrukturen in den von Naturkatastrophen gefährdeten Gebieten? Nach altem Muster oder völlig neuen Ideen?
Der Wert unseres Seelenheils, unserer Gefühle, unserer Innenschau steht dem materiellen Wert gegenüber. Wie gewichten wir diese beiden Pole?
Steht der Geist über der Materie oder umgekehrt? Ist die Zeit ein genau messbares Abstraktum oder schwingt sie im veränderbaren Fluss der kosmischen Rhythmen? Oder kann sie beides sein? Es ist gut möglich, dass gerade in diesem ersten Drittel des neuen Jahres verblüffende Erfahrungen gemacht werden. Empfindungen über bestehende Strukturen können aus den Fugen geraten und völlig neue Denkdimensionen eröffnen.
Von Wissenschaftlern könnten Entdeckungen gemacht werden, welche uns im ersten Moment völlig utopisch erscheinen und wir uns erst daran gewöhnen müssen.
Oder vielleicht schaufeln Archäologen Artefakte frei, welche unser Weltbild erschüttern. Ich nehme an, dass wir mit Tatsachen konfrontiert werden, vor denen wir nicht die Augen verschliessen können.
Hinschauen, sich kümmern und Solidarität leben, sei dies mit den Mitmenschen oder mit unserer Mutter Erde, mit der Natur allgemein oder ausgeweitet im Einklang mit den kosmisch-zyklischen Rhythmen und Strukturen oder auch mit neuartigen Technologien, das wird vermehrt zum Nachdenken anregen.
Die ersten paar Monate im 2014 betreffen somit das Frage-Thema „Miteinander oder Kräftemessen?“ und zwar zwischen Geist und Materie, zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip: zwischen Wissenschaft und Spiritualität, Gedanken und Materie(erschaffung), Chemie und Homöopathie, Ablehnung und Integration, Selbstbestimmung und Unterdrückung, Beharrung und Öffnung, Astronomie und Astrologie.
Es geht um ein Miteinander im Sinne von Sowohl als auch, um ein Zusammenspiel oder Verschmelzen von männlich und weiblich, um Neues zu erschaffen. So wie es seit Urzeiten zwischen Mann und Frau geschieht, um neues Leben zu schöpfen. Oder so wie eine Handlung immer auch einen vorausgegangenen Gedanken braucht. Nur wer das weibliche Prinzip (Gedanke) und das männliche Prinzip (Aktivität) vereint, ist zu einer Handlung fähig.
Die Frau hat sich schon sehr gut durchgesetzt was Beruf und Familie betrifft. Sie hat vermehrt das männliche Prinzip in ihr aus dem Dämmerschlaf geholt. Nun darf auch der Mann sein weibliches Prinzip erlösen. Er darf und soll seine weiche, intuitive, einfühlsame, sensitive Seite leben. Er darf sich mit Fragen der Spiritualität, des Feinstofflichen und Nichtbeweisbaren auseinandersetzen. Das Matriarchat ist Vergangenheit, das Patriarchat in der Auflösung. Jetzt sollte das Zusammenspannen auf gleicher Ebene beginnen.
Jupiter kann nun all diese Kräfte mobilisieren helfen. Wir sollten aber auf diese Zeit gut vorbereitet sein, unsere eigenen Kräfte bündeln und sinnvoll einsetzen, um nicht übers Ziel hinauszuschiessen!
Abschwächen wird sich diese energetische Qualität zwischen Ende Mai bis 10. Juni, dann beruhigen bis zum Herbst. Am 17. Oktober beginnt wiederum das Pluto-Uranus-Quadrat zu wirken.
Dieser Aus- und auch Einblick in den Kosmos mit seinen Planetenkonstellationen ist mundaner Natur und bezieht sich auf die energetisch starken Planetenverbindungen. Die eigene Spürbarkeit und Intensität dieser universellen Strukturen ist abhängig vom persönlichen Kosmogramm, beziehungsweise Naturell. Für eine individuelle Zeitqualitätsanalyse ist dieses zwingend nötig. Das eigene Kosmogramm ist im Vergleich mit den momentanen Konstellationen und der jeweiligen Lebenssituation eine hilfreiche Unterstützung in der Entscheidungsfindung und Persönlichkeitsentwicklung.
Die oben erwähnten Konstellationen betreffen die Tierkreiszeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock. Personen mit Planetenbesetzungen in diesen Zeichen werden diese Kräfte vermehrt spüren.

Jupiter im Zeichen Krebs

Am 26. Juni frühmorgens wechselte Jupiter ins Wasserzeichen Krebs. Dieses Zeichen Jupi in Krebsdurchwandert er nun während gut eines Jahres. Dies ist insofern von Bedeutung, da wir alle in dem jetzt beginnenden „Jupiter-im-Krebs-Jahr“ irgendwann mal Geburtstag feiern. Somit ist bei uns allen im persönlichen Jahreskosmogramm, welches von Geburtstag zu Geburtstag Gültigkeit hat, der Riesenplanet Jupiter im Krebs vorzufinden. Genau genommen bis zum 16. Juli 2014.
Die Jupiter-Energie steht für Wachstum, für das ganzheitliche Erkennen, das Vertrauen und Verstehen, das Urteilsvermögen, die Sinnsuche, für den persönlichen Glauben (nicht nur im religiösen Sinn), für die Lebensfreude, den Optimismus und für Lernerfahrungen; aber auch für das Expansive bis zum Überborden! Er wird in der Astrologie auch schlicht als Glücksplanet bezeichnet. Dies ist er für uns auch im Grobstofflichen im wahrsten Sinne des Wortes. Jupiter mit seiner grossen und stark magnetischen Masse zieht viele Gesteinsbrocken im Universum an. Diese donnern auf ihn und reissen riesige Krater in seine Oberfläche. Ohne Jupiter würden diese Brocken auf Mars und Erde fallen. Beide Planeten würden solche Einschläge nicht überleben.
Im Wasserzeichen Krebs sind Themen wie Familie, Heimat, Traditionen, Solidarität, Gefühle, Anteilnahme, Seelenarbeit und persönliches Wachstum vorherrschend. Mit Jupiter im Krebs erhalten wir in diesem Jahr (Juni 13 bis Juli 14) die besondere Chance, uns mit Familienthemen auseinanderzusetzen, diese anzusprechen, uns auszusöhnen; oder auch Solidarität zu leben und unser Mitgefühl auszudrücken; ein offenes Ohr für unsere Jugendlichen betreffs Berufswunsch zu haben, ihre Wünsche und Träume zu diskutieren, ein Einvernehmen zu finden, wenn wir als Eltern anderer Meinung sind, um mit vertrauensvollen Gefühlen die „Jungen“ ziehen oder machen zu lassen, ihnen aber trotzdem das Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Das seelische Wohlbefinden innerhalb der Familie, für die Familie und sich trotzdem entfalten zu können werden zum grossen Thema, wie auch der Solidaritätsgedanke und die Unterstützung an eine „grosse Familie“ im Sinne von Minderbemittelten oder Mitmenschen, welche von einer Naturkatastrophe oder sonstigem Schicksal betroffen sind. Nach wie vor ist Saturn im Wasserzeichen Skorpion und trägt somit zur Verstärkung dieser Themen und des Umgangs mit unseren Gefühlen bei. Dies kann auch schmerzhafte Prozesse auslösen, verunsichern oder gar mutlos machen. Bedenken wir aber, dass Wachstum nur möglich ist, wenn Altes verarbeitet oder losgelassen wird, dann ist diese Jahreszeitqualität trotz eventueller grosser Herausforderungen auch eine Zeit der grossen Transformation. Wir können handeln und wirken, damit mehr Harmonie und Herzensqualität spürbar wird.
Im Kosmos ist alles viel grösser als unser Verstand es je erfassen könnte. Die absolut perfekte göttliche Ordnung im Universum zeigt uns, als der individuelle Mikrokosmos davon, den Weg zu unserer Ordnung auf, welche wir – ach so oft – durcheinanderbringen und wieder neu ordnen müssen.