Der Super-Blutvollmond

Ein paar Anregungen und Informationen zum bevorstehenden Supermond und zugleich Blutvollmond.
Am kommenden Montag früh, 28. September, erleben wir ein spezielles Ereignis:
den Super-Blutvollmond.
Supermond wird er genannt, weil er im geringsten Abstand zur Erde, im Perigäum, steht. Durch diese Erdnähe nehmen wir den Vollmond 14% grösser wahr als sonst. Blutmond wird er genannt, weil er zugleich in den Schatten der Erde tritt und sich dadurch rötlich verfärbt. Wir erleben also auch eine Mondfinsternis. Die Totalitätszeit erstreckt sich von 04.10 Uhr bis 05.24 Uhr. Dieser spezielle Vollmond findet aus astrologischer Sicht auf der Begegnungsachse statt. Die Waage-Sonne und der Widder-Mond fordern uns auf, unsere Beziehungen jeglicher Art zu prüfen, überdenken, verbessern, verändern, aufzugeben oder neu zu gestalten. Das ausgleichende Prinzip von geben und nehmen, Zuwendung und Abgrenzung kann neue Dimensionen erhalten. Die Energie wird stark wirken, ist im persönlichen Erleben individuell wahrnehmbar, sowie auch die entsprechenden Handlungen bezüglich des Miteinanders individuell umzusetzen sind.
Diese grosse Kraft kann als Antrieb dienen, in Liebe eine Veränderung oder Verbesserung zu initiieren, aber auch in schmollender Negativ-Energie zu handeln.
Es ist an uns, den Weg zu wählen.
Unser innerer Kosmos interagiert mit dem äusseren Kosmos. Wie wir mit diesen kosmischen Energien umgehen liegt in unserer Eigenverantwortung.

Für unser Wohlbefinden –physisch und psychisch- brauchen wir die Sonne, um Vitamin D zu tanken. Jedoch nährt uns die Sonne nicht mit diesem Vitamin, wir benötigen ihre kosmische, biochemische Strahlkraft, damit unser Körper tätig wird und Vitamin D produziert. Genauso benötigen wir auch alle anderen Planetenenergien, um überhaupt tätig zu werden; um fühlen, handeln und kommunizieren zu können –um zu LEBEN. Das WIE können wir wählen. Wir haben immer die Möglichkeit, den Weg der Liebe oder den Weg der Angst und Feindschaft zu gehen.
Ich wünsche Ihnen von Herzen den Weg der Liebe, ein friedvolles Miteinander, frei von Machtkämpfen, und wo nötig ein wohltuendes, heilsames Finden neuer Strukturen.

Wer den Super-Blutvollmond beobachten möchte, sollte den Wecker auf eine frühe Zeit einstellen. Der Beginn des Eintritts in den Halbschatten ist um 02.11 Uhr, der Eintritt in den Kernschatten um 03.06 Uhr. Die Totalitätszeit, wie bereits erwähnt, ist  von 04.10 Uhr bis 05.24 Uhr. Der nächste Super-Blutvollmond wird im 2033 sein.

Ich wünsche Ihnen in der zweiten Nachthälfte am kommenden Montag inspirierende Momente, sei es im Traum oder im Wachzustand.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Die momentane Beziehungsqualität bis Herbst 2015

Die Zeitqualität bietet für die kommenden zwei Monate ein gutes Energiefeld, um die Beziehungen zu verbessern. Wird das erhöhte Potenzial an kreativen Energien genutzt, so kann eine bestehende Partnerschaft frischen Wind erhalten. Es gilt, neue  Ideen einzubringen und, mit etwas Mut, die eigenen Bedürfnisse anzusprechen.
Es können neue, belebende und realistische Werte geschaffen werden. Wer als Paar in der Kommunikation sich selber treu bleibt, Einfühlungsvermögen zeigt und Toleranz lebt, hat gute Aussichten, Vergangenes aufzuarbeiten und den Wert der Partnerschaft neu zu entdecken. Auch gemeinsame Unternehmungen, welche man immer wieder auf die lange Bank geschoben hat, können nun in Angriff genommen werden. Wer aus festgefahrenen Schienen austritt und etwas Neues wagt, wird mit vitalisierenden oder gar überraschenden Gefühlen belohnt. Wer wagt, die eigenen Wünsche anzusprechen und Lösungen dafür zu finden, kann sein eigenes Potenzial ausloten. Nicht selten wird erst in authentischen Gesprächen erkannt, dass ähnliche Wünsche und Anliegen in beiden schlummert, diese jedoch aus vermeintlicher Rücksichtnahme nie angesprochen wurden.

Bei neu entstehenden Beziehungen gilt zu beachten, dass die Diskrepanz zwischen überschäumender Liebe und ernüchterndem Alltag nicht allzu gross wird. Wer zurückliegende Beziehungen nicht wirklich gelöst oder verarbeitet hat, könnte vom Regen in die Traufe fallen. Konfliktsituationen und wiederum angestaute Gefühle werden sich dann im selben Muster wiederholen.

Die gefühlte Intensität dieser Energien steht im Zusammenhang mit der eigenen Dynamik, beziehungsweise der Konstellation des Geburtskosmogramms.

Für eine ganzheitliche Erkenntnis empfehle ich die Besprechung in meiner Beraterpraxis, meinen Astrologie-Kurs als Selbsterfahrung oder den workshop in Namensfarbtheorie.

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Das Stier-betonte Kind

Stier

Die Zeit der feurigen Widder-Sonnenkraft, die alles spriessen und erblühen lässt, neigt sich langsam dem Ende zu. Die Sonne wechselt am 20. April ins Tierkreiszeichen Stier. Dieses Erdzeichen wird sie in der Zeit bis zum 21. Mai durchwandern. Am 20. April stehen zugleich der Mond und die Planeten Mars und Merkur im Stier. Der Mond wird gut eine Stunde nach Mitternacht dieses Zeichen verlassen und in den Zwilling eintreten. Doch diese momentane Planetenbetonung vom 20. April im Stier veranlasst mich, ein paar Zeilen dazu zu schreiben. Der Mond symbolisiert unsere Gefühlswelt und die innere Wahrnehmung, die Spontanität und Kontaktfreudigkeit. Kinder leben noch sehr nach diesen Prinzipien und daher sind sie, astrologisch ausgedrückt, noch stark mit dieser Mondebene verbunden. Ob also im Kinderkosmogramm die Sonne oder der Mond im Tierkreiszeichen Stier steht, macht keinen grossen Unterschied für meine nachfolgenden Zeilen. Eine Anmerkung hierzu: ab dem Schulalter wird die Mondebene nicht mehr so ganz im Vordergrund stehen, denn gefördert wird nun die Sonnenebene, also der Intellekt und das Verstandesbewusstsein.
Ein wichtiger Aspekt der Stier-Qualität ist die Freude, der Respekt und auch die Ehrfurcht an der Natur und seinen Gesetzen. Es ist ein tiefes inneres Wissen vorhanden, dass alles lebendig und von einem grossen Schöpfergeist beseelt ist. Im kindlichen Verhalten sind die Neugierde und der Forscherdrang auf seine Umwelt sehr gross. Das Kind fragt viel und möchte „die Welt“ verstehen und alles untersuchen. Steht auch der Mars noch im Stier, oder ist er in energetischer Verbindung zu Sonne oder Mond im Stier, so will es sich durch entsprechende Handlungen Wissen aneignen. Ein Beispiel dazu: es reisst einen Blütenkelch vom Stängel weg, weil es wissen möchte, wie dieser angemacht ist. Oder um herauszufinden, wie ein Beinchen am Käfer festgemacht ist, reisst es dieses aus und begutachtet es. Dieses Kind wirkt zerstörerisch. Ein solches Verhalten hat jedoch nicht unbedingt mit Aggression oder Zerstörungswut zu tun, sondern mit dem handelnden Entdeckerdrang. Wird dieses Potenzial beim Kind früh erkannt, so kann ihm beigebracht werden, was es untersuchen darf, ohne der Natur zu schaden. Es soll lernen, dass ein gewisses Verhalten für Tier und Pflanze schmerzhaft ist. So wird es lernen, welche Handlungen erlaubt sind und welche nicht. Es benötigt eine verständnisvolle Begleitung beim Erforschen und Erkunden seiner natürlichen Umgebung. Eine andere Möglichkeit ist, dem Kind ein altersgerechtes Kinder-Mikroskop zu schenken. So kann es draussen, eventuell unter Anleitung, Blätter, Baumrinde, Grashalme usw. einsammeln, unter dem Mikroskop betrachten und auf diese Weise seinen Forscherdrang ausleben.
Ich wünsche Ihnen ein spannendes Erkunden der Natur mit Ihren Kindern und ein erlebnisreiches Begleiten Ihres Stier-betonten Kindes.

Sonne im Stier: jährlich vom 20./21. April bis 21. Mai
Mond im Stier: jeden Monat für knapp 2 ½ Tage
Mars im Stier: alle 2 Jahre, dazwischen mehrmals in energetischer Aspektierung zu Planeten im Stier

Dies ist eine punktuelle Betrachtung. Für eine ganzheitliche Analyse empfehle ich die Besprechung in meiner Beraterpraxis.

Zeitqualität mit Saturn im Schützen

An Weihnachten letzten Jahres wechselte Saturn vom Skorpion in den Schützen. Dieses Zeichen wird er in der Zeitspanne von 3 Jahren durchwandern. In seiner Rückläufigkeit verweilt er nochmals im Skorpion von Mitte Juni bis Mitte September dieses Jahres.
Das Zeichen Schütze symbolisiert die Philosophien, Wahrnehmungen und Meinungen, das Bewusstsein und den Glauben in weltlicher wie auch religiöser/spiritueller Hinsicht.
Im Weltgeschehen haben wir bereits die Erfahrungen gemacht, wie religiöse Überzeugung in Fanatismus ausarten kann und anders Denkende durch Terrorismus bekämpft werden. Dies wird uns weiterhin in Atem halten und uns alle herausfordern.
Im persönlichen Bereich werden wir in unseren Ansichten und Überzeugungen geprüft und auch gefordert, wie wir für uns selbst und auch im Miteinander damit umgehen.
In vergangener Zeit, als Saturn durch den Skorpion wanderte, mussten wir uns Gedanken machen über unser Seelenwohl. Was nicht mehr stimmig war, musste verändert werden, sei dies im Beziehungs- oder Berufsleben, im Umgang mit menschlicher Fürsorge oder auch mit Geld. „Welche Werte stimmen noch für mich“ war die grosse Frage. Wir mussten loslassen oder wurden gezwungen loszulassen. Nun haben wir die Herausforderung, aber auch die Chance, unsere Gedanken zu ordnen, unsere Werte und Überzeugungen neu zu definieren, neue Erfahrungen zu machen und unser Bewusstsein zu erweitern. Damit sind wir aber auch im zwischenmenschlichen Bereich gefordert, die Mitte zu finden zwischen Selbstbestimmung und Toleranz.
Hinsichtlich unseres spirituellen Wachstums befinden wir uns in einer energiereichen Zeit. Neptun, der Planet der bedingungslosen Liebe, des tiefen göttlichen Vertrauens und der Selbstheilung steht nach wie vor in seinem Heimatzeichen Fische und wird bis 2016 –mit Unterbrüchen- von Saturn aktiviert. Diese Energie ist von Mitte Februar bis Anfang März dieses Jahres am intensivsten, gradgenau jedoch erst gegen Ende November 2015, sowie im Juni und September 2016. Wenn wir uns durch die saturnischen Kräfte nicht begrenzen lassen, sondern mutig und entschlossen neue Gedankenausrichtungen zulassen, anders Denkenden zuhören, uns informieren, Neues anpacken oder ausprobieren, so können wir einen grossen Schritt in unserer spirituellen Entwicklung und unserem Wohlbefinden machen und damit auch unser persönliches freiheitliches Denken optimieren. Dies kann neue Erfahrungen und auch Erfolge in Selbstheilung bringen. Diesbezüglich ist die Zeit begünstigt in der ersten Februarwoche dieses Jahres. Ab dem 29. Januar gesellt sich die Venus zu Neptun. Seelische Verletzungen, welche an die Oberfläche gespült wurden, können jetzt optimal angegangen werden. Die Venus entfernt sich nach ein paar Tagen von Neptun, bleibt jedoch im Fische-Zeichen bis zum 20. Februar (Neptun in Fische bis 26. Januar 2026).
Auf physischer Ebene können Heilerfolge auch aufgrund einer Ernährungsumstellung erzielt werden. Saturn steht für unser Körperbewusstsein, unsere Nahrungsaufnahme, unsere Knochen, Zähne und die Haut. Wenn sie sich gedanklich mit einer anderen Ernährungsweise beschäftigen, dann wird Ihnen Merkur im Wassermann die nötige Klarheit liefern. Er befindet sich bereits in diesem Zeichen und benötigt für seinen Durchlauf die Zeit bis zum 12. März. Sammeln Sie in dieser Zeit möglichst viele Informationen. Ernährungsgewohnheiten in diesem Jahr zu ändern ist am optimalsten, wenn Jupiter und Venus zusätzlich unterstützende Energie liefern. Der Glücksplanet Jupiter bewegt sich am 11. August in die Jungfrau und durchwandert dieses Zeichen während eines Jahres. Der Jungfrau wird unter anderem die Ernährung und Gesundheit/Gesundung zugeordnet. Die viel schnellere Venus wird die Jungfrau durchwandern vom 19. Juli bis 31. Juli und nach ihrer Rückläufigkeit wiederum vom 9. Oktober bis 8. November. Ausserdem ist Jupiter der Herrscher über das Schütze-Zeichen, worin sich Saturn befindet.
Die Jungfrau/Fische – Thematik bedeutet heilen auf physischer (Jungfrau) und seelischer
(Fische) Ebene. Durch die Aktivierung der ob genannten Planeten und mit Unterstützung des Schütze-Zeichens können wir uns gedanklich neu orientieren und mit Offenheit und Neugierde, genügend Kritik und Hineinhorchen das Richtige und Stimmige für unser Wohlbefinden anstreben und umsetzen.

Für eine ganzheitliche Betrachtung der Zeitqualität, sowie den Zusammenhang mit Ihrer Persönlichkeit empfehle ich meine Beratung.

Zum sechsten Mal im Pluto / Uranus Quadrat

Zur Zeit stehen Pluto und Uranus zum zweitletzten Mal im Quadrat zueinander. Dieses hält bis knapp Mitte Mai 2015 an, wobei es sich ab Mitte April abzuschwächen beginnt.
Pluto und Uranus haben mit Umbruch, Zusammenbruch, Transformation und Neuorientierung zu tun.
Diese beiden Planeten stehen in den Zeichen Steinbock (Pluto) und Widder (Uranus)
Wer im persönlichen Kosmogramm Planeten in diesen beiden Zeichen stehen hat, wird Veränderungen besonders zu spüren bekommen. Aus psychologischer Sicht gilt die Regel: Wer sich selbst und sein Verhalten gut kennt, kann früh genug auf Veränderungen reagieren. Wer sich selbst übergeht und vernachlässigt, wird Transformation und Veränderung heftiger erfahren müssen. Pluto im Steinbock verlangt nach absoluter Wahrheit. Nichts kann mehr vertuscht oder aufgeplustert werden. Im globalen Geschehen kennen wir dies bereits anhand verschiedener bereits geschehener Umwälzungen und/oder Skandale, sei dies im Staatsgefüge, im Finanzbereich, sowie auch auf persönlicher Ebene.

Um ihr persönliches Bewusstsein zu schärfen, zeige ich ein paar Beispiele auf.
Zu bemerken ist, dass Saturn immer noch im Zeichen Skorpion steht. Dieser prüft unsere Empfindungen und Gefühle. Zu den unten genannten Ausführungen ist es daher wichtig, nicht nur rational zu denken und zu überlegen, sondern sich hineinzufühlen.

Pluto/Uranus in Verbindung mit Merkur im persönlichen Kosmogramm (nachf. ipK genannt):
Thema: Kommunikation und Bildung; folgende Fragen können Sie sich stellen:
Bin ich in der Kommunikation authentisch? Sage ich was ich fühle oder passe ich mich an?
Werde ich gehört? Lasse ich mich über Worte kleinmachen/kleinhalten? Wie ist mein verbales Verhalten? Brüskiere ich damit andere?
Verfolge ich meine Weiterbildungsziele oder lasse ich mich ausbremsen? Schöpfe ich mein Lernpotential aus? Lasse ich mir Weiterbildung aufpfropfen?

Pluto/Uranus in Verbindung mit Mars ipK:
Thema: Leistung, Arbeit, Antrieb, Handwerk
Schöpfe ich mein handwerkliches Geschick aus? Verausgabe ich mich beruflich? Werden meine Leistungen wertgeschätzt? Bin ich zufrieden mit Leistung und Lohn? Bin ich noch am richtigen Platz in meinem Beruf? Leiste ich genügend Einsatz –auch für meine Mitmenschen? Pflege ich meine Freizeitbeschäftigungen genügend? Macht mir mein Beruf Freude oder ist er belastend? Treibe ich genügend Sport als Ausgleich?

Pluto/Uranus in Verbindung mir Jupiter ipK:
Lasse ich nur meine Ansichten gelten? Höre ich anderen zuwenig zu? Ist meine Lebensfreude echt oder gespielt? Sehe ich vor lauter Optimismus die Realität verfälscht? Verlange ich zuviel von anderen oder von mir selbst? Denke ich, ich hätte die Weisheit gepachtet? Kann ich andere in ihrem Wesen belassen oder möchte ich sie umkrempeln? Drohe ich in gewissen Angelegenheiten zu überborden? Kann ich Träume und Visionen zulassen oder bin ich zu stark im Realistischen verankert?

Dies ein paar Anregungen als Beispiele mit 3 Planeten. Im Grundsatz geht es in dieser spannungsgeladenen Zeit um das Thema Selbstbestimmung / Selbsterhaltung –und dadurch auch psychische und physische Stärke und Gesundheit- im Gegensatz zu beruflicher Herausforderung / Verausgabung oder Umwälzung.

Für eine genaue Analyse des Themas ist selbstverständlich die ganzheitliche Betrachtung des persönlichen Kosmogramms zwingend.

Wenn Sie zu Weihnachten etwas Persönliches schenken möchten, so stelle ich Ihnen gerne einen individuellen Gutschein aus.
Noch bis Ende Jahr ist meine Namensfarbanalyse zum Einführungspreis erhältlich –
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Mit hohem Potenzial an Selbsterfahrung und Selbsterkenntnissen
Individuelle Abend- und Halbtageskurse sind jederzeit möglich, besprechen Sie mit mir Ihren Wunschtag.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und Sie ein Stück auf Ihrem Lebensweg begleiten zu können!

Vielen Dank für Ihr/dein Interesse. Mit meinen besten Wünschen für eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und ein erfülltes und glückliches 2015. Bleiben oder werden Sie gesund.

Herzlichst
Ruth Rohrer

Unser Sternzeichen

Jeder Mensch ist ein bisschen an Astrologie interessiert. Mit dem eigenen Sternzeichen setzt sich früher oder später jede und jeder auseinander und liest etwas darüber. Das Sternzeichen –wie es landläufig genannt wird- ist aus astrologischer Sicht das Sonnenzeichen. Es ist das Tierkreiszeichen, in welchem die Sonne bei der Geburt stand und nachfolgend an jedem Geburtstag wiederum stehen wird. Für Laien mag es irritierend sein, wenn das Gelesene über die Energie des jeweiligen Zeichens nicht wirklich auf die Person zutrifft. Unser Sonnenzeichen symbolisiert unsere Denk- und Willenskraft, unser Autonomiestreben und unsere Selbstsicherheit. Und so wie die Sonne die alles überstrahlende Leuchtkraft des Universums ist, so ist sie durchaus auch unsere alles überstrahlende Persönlichkeit. Trotzdem kennen wir aber verschiedene Teilpersönlichkeiten, und diese werden energetisiert von den anderen Planeten, welche zusammen mit der zugehörigen Tierkreiszeichen-Energie zum Wirken kommen. Als Beispiel füge ich den Mond an, dieser steht für unsere Gefühlswelt. Stehen Sonne und Mond bei der Geburt in energetisch sehr unterschiedlichen Zeichen, so sind auch Denken und Fühlen verschieden in der Wahrnehmung. Stehen sie in einem Spannungsaspekt, bei Halbmond zum Beispiel, so wird es für diese Person immer herausfordernd sein, sich zwischen der Gedankenwelt und der Gefühlswelt zu entscheiden. Kopf oder Bauch? Verstand oder Herz? hört man dann oft.
Unsere innerste und uns oft unbewusste Steuerung ist im Kosmogramm an der Verbindung zwischen den Planeten, Aspektbild genannt, abzulesen. Diese Seelensteuerung kann zum Beispiel eine feinfühlige und intuitive, dadurch eher auch bedächtige Persönlichkeitsstruktur anzeigen, die Charakteranlagen jedoch sind engagiert, feurig und vorwärtsstrebend. Kennt man zum Beispiel nur das feurige, engagierte Kind, so ist es für dieses im Erwachsenenleben oft erschwert, seine innerste feinfühlige Seite zu erkennen, anzunehmen und zu leben. Falls diese Veranlagung von den Eltern nicht erkannt wurde, so verdrängt das Kind diesen Persönlichkeitsanteil und alles scheint gut. Wollen wir aber zufrieden und gesund leben, so müssen wir alle in uns wohnenden Anteile berücksichtigen können und diese leben. Das Kennenlernen dieser unbewussten Struktur oder das Erkennen, dass man es richtig fühlt, bringt oft grosse Erleichterung. Wenn wir unterdrückte Anteile fühlen, bzw. im Kosmogramm sehen können, so wird es uns möglich, ins ganzheitliche Potenzial zu kommen und alle schöpferischen Seiten zu leben.
……oder wie es in meiner Ausbildungszeit die API-Leiterin Louise Huber immer wieder ausdrückte: „So gesehen ist die Astrologische Psychologie doch ein Segen!“

Mich freut es nun ganz besonders, dass ich mein Seminar in Astrologisch-Psychologischer Persönlichkeitsentwicklung nun erstmals in der Ostschweiz, im schönen Thurgau, anbieten darf!
Die ganzheitliche Selbsterkenntnis und das Ausschöpfen des vorhandenen Potenzials sind Ziele dieses Seminars, sowie nachfolgend das eigene Unterstützen mit dem persönlichen Jahreskosmogramm.

Die Macht der Empfindung oder wenn Lügen keine Lügen sind

Wer Kinder beim Spielen beobachtet, weiss, wie intensiv diese sich in ihrer eigenen Welt befinden können. Ihrer Fantasie und Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt. Alles andere, was um sie herum geschieht, wird ausgeblendet. Sie funktionieren noch sehr stark über die rechte Hirnhälfte, welche der Intuition, inneren Bildern, der Nachahmung und Wahrnehmungsfähigkeit zugeordnet ist. Diese wird dem weiblichen Prinzip zugeordnet. Mit dem Heranwachsen des Kindes tritt nun vermehrt das männliche Prinzip, also die linke Hirnhälfte in den Vordergrund. Für das abstrakte Lernen, für Struktur und Ordnung und für das Realitätsdenken muss nun das Kind seine linke Hirnhälfte schulen. Dies geschieht vor allem ab dem Schulalter. Ideal ist, wenn das Kind nun lernen kann, wie es mit beiden Hirnhälften arbeiten kann und wo es sinnvoll ist, nur die eine zu gebrauchen. Diesbezüglich sind auch wir Erwachsenen immer wieder im Lernprozess.
Kleines Beispiel: Sie möchten weggehen und ihre Sonnenbrille einpacken, doch diese ist nicht am gewohnten Platz. Sie wissen nicht mehr, wo sie sie hingelegt haben. Alles gedankliche Durchchecken und Durchsuchen der Regale und Schubladen hilft ihnen nicht weiter. Dies alles tun sie mit der linken, männlichen Hirnhälfte. Nun überlegen sie, wo sie das letzte Mal mit Sonnenbrille waren und erkennen, dass sie mit dem Auto und mit aufgesetzter Sonnenbrille heimfuhren. Ab jetzt arbeiten sie mit der rechten, intuitiven, weiblichen Hirnhälfte und stellen sich vor, wie sie damals aus dem Auto stiegen, ins Haus gingen usw. Sie lassen einfach „den Film laufen“ wie sie sich damals verhalten haben –und siehe da, sie „sehen“ wo sie die Sonnenbrille hingelegt haben. Kennen Sie solche Beispiele? Wenn nicht, dann probieren sie es aus. Es erspart ihnen Zeit.
Kinder beherrschen dieses switchen mit den Hirnhälften noch sehr gut, verlieren jedoch leider oft im Schulalter diese Fähigkeit, weil vermehrt der Intellekt, nicht aber die intuitive Wahrnehmung gefördert wird. Nun gibt es aber Kinder, welche sehr stark mit ihrer Wahrnehmung –mit ihrer wahren Welt- verbunden sind und Mühe haben, ihre inneren Bilder in ein Verhältnis zur äusseren Realität zu setzen. Diesen Kindern wird oft das Lügen vorgeworfen. Sie fantasieren oder fabulieren. Das wird vor allem dann schwierig, wenn ein Sachverhalt wiedergegeben werden sollte und das Kind nicht mehr unterscheiden kann, was in seinen inneren Bildern ablief und was tatsächlich vorgefallen ist. Für das Kind aber ist alles was es sagt wahr, weil es dies so empfindet und es ist sehr irritiert, wenn es nicht ernst genommen wird. Es fühlt sich als falsch funktionierend und nicht angenommen. Das stürzt nicht nur das Kind, sondern auch die Eltern in grosse Not. Eine starke Vorstellungskraft kann ein Segen sein, Ideen können nur so sprudeln und eine blühende Fantasie kann neue Errungenschaften kreieren. Aber sie kann auch sehr deprimierend und frustrierend sein, weil das Kind spürt, dass man ihm nicht glaubt. Erwachsene, Eltern wie auch Lehrpersonen, sind immer verunsichert, ob das Kind die Wahrheit sagt oder nicht. Für das Kind aber ist es die Wahrheit, seine Wahrheit, seine Empfindung und es schmerzt sehr, wenn es hören muss, dass es lügt. Es droht auch die Gefahr, dass man dem Kind gerade dann nicht glaubt, wo es angebracht und wichtig wäre.
In der Regel haben Mütter und auch Väter genügend Einfühlungsvermögen, um zu spüren, dass ihr Kind nicht einfach lügt, sondern Mühe hat mit der Unterscheidung von Fantasie und Realität. Trotzdem ist es unumgänglich, dem Kind immer wieder den Unterschied zu erklären und es behutsam und mit viel Verständnis in die realistische Welt zu führen.
Der Einblick ins Kosmogramm des Kindes ist hierzu sehr hilfreich. Daraus ist nicht nur das intuitive und sensitive Potenzial ersichtlich, sondern auch seine Lernmöglichkeit zum Erfassen der realistischen Welt. Es braucht Zeit, Geduld und viele Übungen, aber mit einer auf das Kind abgestimmten Lernmethode und Kommunikation lernt es Schritt um Schritt den Unterschied zwischen Fantasie und Realität immer besser kennen. So kann es sich in der realen Welt behaupten und sich trotzdem seine Intuition und Inspiration bewahren.

Vollmond- und Neumond-Geborene

Die Astrologische Psychologie der Huber-Lehre beinhaltet einen aussagekräftigen, tiefenpsychologischen Einblick in die unbewussten Verhaltensweisen; auch was die für uns nicht fassbare, jedoch zum Teil auch irritierende Kind-Eltern-Beziehung anbelangt. Dieses spezifische Deutungsmodell des Kosmogramms wird in der Huber-Astrologie als Familienmodell bezeichnet.
Der Mond im Kosmogramm steht für das Kind, die Sonne für den Vater und der Saturn für die Mutter. Aus dieser astrologischen Betrachtungsweise kann die Frage beantwortet werden, wie das Kind in der frühen Prägung (Schwangerschaft und 1.Lebensjahr) die Eltern wahrgenommen hat und wie es sich in der Familie positioniert. Aus der Konstellation dieser drei Planeten, also wo im Kosmogramm sie stehen und wie sie untereinander verbunden sind, ergibt sich ein präziser tiefenpsychologischer Deutungsansatz des Eltern/Kind-Verhältnisses.
Zwei Konstellationen zwischen Sonne und Mond, also Vater und Kind, möchte ich näher beleuchten, ohne die Tierkreiszeichen, astrologischen Häuser und Hausbereiche zu berücksichtigen: Die Sonne/Mond Opposition, also die bei Vollmond geborenen Kinder, und die Konjunktion, die Neumond-Geborenen.
Die nun folgenden Ausführungen betreffen also die Wahrnehmung des Kindes aus tiefster Schwingungsebene. Je nachdem, wie die Erziehungszeit dann tatsächlich erlebt wird, ob die Prägung verstärkt, aufgelöst oder ins Erwachsenenleben mitgenommen wurde, ist nur aus dem Gespräch zu eruieren. Nicht selten aber haben wir als Erwachsene einen „blinden Fleck“ diesbezüglich und nehmen unbewusste Verhaltensmuster mit in die Beziehung.
Es sind also Aufzeichnungen, wie die Verhaltensweisen sein können. Es spielt selbstverständlich eine grosse Rolle, wie der erzieherische Hintergrund, das Umfeld und die gesellschaftlichen Normen der Eltern war; wie offen, fähig und bereit sie selber sind, die Psyche ihres Kindes möglichst ganzheitlich kennen zu lernen; wie sie in der Kinderbegleitung die Gratwanderung von Führung und Freiraum bewältigen können.

Sonne/Mond Opposition (Vollmond):
Bei der Opposition stehen sich Sonne und Mond gegenüber, Vater und Kind erleben dieses einander Gegenüberstehen in ihrem tiefsten Gefühl. Das Kind lernt die Gegensätzlichkeit kennen und will besser sein als der Vater, was oft Konflikte heraufbeschwört. Es ist ein starkes, aber distanziertes oder gespanntes Verhältnis zum Vater, dennoch besteht eine innere Abhängigkeit. Das Kind fühlt sich beobachtet und kontrolliert, auch wenn der Vater nicht physisch anwesend ist. Es spürt die Andersartigkeit, will aber den Vater nicht enttäuschen. Eine Diskrepanz, welche das Kind alleine zu bewältigen nicht im Stande ist. Auch als erwachsene Person kann das zwiespältige Gefühl zwischen der Abhängigkeit und der erarbeiteten Eigenständigkeit gut spürbar sein. Es ist ein Gefühl zwischen Verpflichtung und Eigensinn, zwischen Anpassung und Individuation, zwischen Gehorsam und Lösen.
Für den Vater ist diese Gegensätzlichkeit schwierig zu akzeptieren. Sie löst ihn ihm die Befürchtung aus, das Kind „gerate nicht gut“, es wähle den falschen Weg. Er interpretiert die Andersartigkeit des Kindes als Ablehnung, Frust oder Trotz. Er möchte das Beste für sein Kind, dieses jedoch hat andere Bedürfnisse und Gefühle als die, welche er glaubt zu kennen, und später oft auch andere Meinungen und Ansichten als die, die er als richtig einstuft. Diese ihm eher unvertraute Persönlichkeitsstruktur dem Kind zuzugestehen, die eigenen Vorstellungen und familiären, oder auch gesellschaftlichen Erwartungen loszulassen und voll und ganz auf das Kind einzugehen, ist für diesen Vater eine besonders schwierige Aufgabe.
Vollmond-Geborene ringen immer wieder um Akzeptanz, möchten sich verstanden und unterstützt fühlen. Spüren sie dies zuwenig, so gehen sie im Kindes- und Jugendalter oft weg zu Kameradinnen oder Kameraden, denn sie suchen „im Aussen“ als Kompensation die dringend benötigte Anerkennung und Akzeptanz. Damit laden sie sich aber unbewusst Schuldgefühle auf, denn sie können sich nicht mühelos abnabeln. Tief in ihrem Innern schlummert der Satz: „Der Vater hat doch recht, er weiss es und ich bin falsch“. Ein Dilemma, aus dem sie den Weg hinaus finden müssen wie aus einem Labyrinth.
Nicht selten steht die Mutter in der Sandwich-Position und gerät arg unter Druck.

Sonne/Mond Konjunktion (Neumond):
Ganz anders verhält es sich bei Neumond-Geborenen. Sonne und Mond stehen bei der Geburt also in Konjunktion. In der Symbolsprache der Sterne bedeutet dies, dass Vater und Kind energetisch eng zusammen sind. Dieses Kind nutzt geschickt die Deckung des Vaters. Es übernimmt vieles von ihm, ahmt ihn nach oder übt die Rolle des Vaters aus. Es idealisiert den Vater und möchte sein wie er. Das Kind ist dem Vater ähnlich und dies gefällt ihm. Er kann nicht wissen, dass dies nur Nachahmung ist und nicht wirklich dem eigenen Naturell des Kindes entspricht. Das Kind ist dadurch zwar früh erwachsen, jedoch fehlt ihm durch die Idealisierung des Vaters die gefühlsmässige Eigenständigkeit und es ist nicht einfach, diese im Erwachsenenleben zu erlangen. Im Erwachsenenalter ist es mitunter gar schwierig, die eigene Identität zu finden, besonders für Söhne. Beide –Töchter wie Söhne- können sich aber auch „hinter dem Vater versteckt“ fühlen, dadurch sich selbst überfordern, zuviel von sich verlangen, um selbst zu strahlen, dann aber frustriert sein, weil sie das Ideal des Vaters nie erlangen. Sie messen sich dauernd an ihm. Auch für die Mutter ist es kaum möglich, das Naturell des Kindes so kennen zu lernen, als dass sie dieses von Nachahmung unterscheiden könnte. So ist es auch ihr erschwert, das Kind auf dem Weg in seine Eigenständigkeit und zum eigenen Potenzial optimal zu unterstützen.

Diese obigen beiden Beispiel-Interpretationen betreffen also nur die Sonne/Mond Opposition und Konjunktion, ohne Berücksichtigung der Tierkreiszeichen, der Häuser und Hausbereiche, der Stellung des Saturns (Mutter), sowie der Gesamtheit des Kosmogramms.
Und so wie sich Sonne und Mond in verschiedenen Graden zueinander verhalten, so ergeben sich auch im Kosmogramm verschiedene Verbindungen zwischen diesen beiden Himmelskörpern und somit andere psychologische Ausführungen der Vater-Kind-Thematik.
Im Kosmos ist alles ständig in Bewegung, jedes Neugeborene trägt sein eigenes kosmisches Gefüge und damit seine einzigartige Persönlichkeitsstruktur inklusive den vor- und nachgeburtlichen Prägungen in sich. Den (tiefen-)psychologischen Analysen sind somit keine Grenzen gesetzt. Trotzdem bietet die Astrologische Psychologie keine absolute Einsicht in die Psyche und Struktur eines Menschen. Wahrhaftig wird diese erst im Zusammenhang mit einem Gespräch mit der betreffenden Person, beziehungsweise der Eltern.
Des Weiteren ist in Besprechungen des Kindes der Beizug der Kosmogramme der Eltern sehr aufschlussreich für eine umfassende Familienanalyse (diesbezügliche weiterführende Informationen im folgenden Beitrag „Astrologie und Elternberatung“

Vielleicht finden Sie ein paar ruhige Minuten und spüren in sich hinein, wie Ihre Beziehung zum Vater war und ob Sie allenfalls heute ähnliche Verhaltensweisen gegenüber anderen, Ihnen wichtigen Personen, vor allem Partner oder Partnerin, feststellen können. Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Eintauchen in Ihr Innerstes!

Gerne möchte ich noch einen Gedanken zu Gunsten junger Erwachsener anfügen. Das Pluto/Uranus Quadrat habe ich schon mehrfach in Newslettern erwähnt. Es handelt sich hierbei kurz gesagt um Zusammenbruch, Neuorientierung und Aufbruch; Ende und Neuanfang. Es betrifft die Tierkreiszeichen Widder, Waage, Krebs und Steinbock. Junge Erwachsene, welche Planeten in diesen oder einem dieser Zeichen aufweisen und es jetzt in dieser energetisch kraftvollen Zeit schaffen, sich aus festgefahrenen Schienen zu befreien oder sich aus einengenden, blockierenden familiären Strukturen zu lösen, sollten unterstützt werden. Sie brauchen die begleitende und verständnisvolle Liebe der Eltern, um zu ihrer eigenen Identität, Lebensweise oder auch zu beruflicher Erfüllung finden zu können. Später werden sie als selbstbewusste und dankbare Töchter oder Söhne ihre Eltern besuchen.

Löwe-Mann versus Fische-Frau

Ein fiktives Beispiel einer Beziehungsanalyse in Kurzform

Immer mal wieder taucht in Beratungen die Frage auf: Welches Sternzeichen passt zu mir?
Das Sternzeichen ist das Tierkreiszeichen, in welchem bei der Geburt und auch an jedem folgenden Geburtstag die Sonne steht. Nachfolgend nenne ich dieses Zeichen deshalb Sonnenzeichen.
Jeder/r kennt sein Sonnenzeichen und mehr oder weniger die dazugehörenden psychologischen Eigenschaften.
Obige Frage lässt sich jedoch nicht auf eine Antwort bezüglich des Sonnenzeichens reduzieren. Unsere Psychodynamik ist viel komplexer. Wichtig für die Beziehungsebene sind vor allem der Mond und die beiden Libidoplaneten Mars und Venus (selbstverständlich noch andere Planeten, eine komplette Ausführung würde jedoch diesen Rahmen sprengen).

Kleines Astro-Lexikon:
Sonne: Denk- und Willenskraft, Unabhängigkeit, Individualstreben, Expansion, Gesamtpersönlichkeit
Mond: Gefühlsleben, Sympathie/Antipathie, Kontaktverhalten, Gespür, Liebe, Einfühlungsvermögen, innere Stimme (Bauchgefühl).
Mars: Leistung, Antrieb, Engagement, aktiv-gebend, männliche Libido
Venus: Genussfähigkeit, Hingabe, passiv-empfangend, weibliche Libido

Es verlieben sich ein Löwe-Mann (Sonne bei der Geburt in Löwe) mit Mond in Zwillinge, Mars in Jungfrau und Venus in Schütze und eine Fische-Frau mit Mond in Stier, Mars in Skorpion und Venus in Widder.
Die Anziehungspunkte vom Löwe-Mann und der Widder-Venus-Frau sind diese beiden energetischen Feuerzeichen. Das feinfühlige Gespür, welches die Fische-Frau in sich trägt deckt sich teilweise mit dem sinnlich geprägten Jungfrau-Mars des Löwe-Mannes.
Die erobernde Widder-Venus-Energie seiner Fische-Partnerin imponiert seiner eigenen Löwe-Energie. Er fühlt sich stark, geliebt und als Mann bestätigt. Die einfühlsame Fische-Frau geniesst mit ihrem Stier-Mond jegliche Zweisamkeit, braucht viel Berührung und mit ihrem Mars in Skorpion ist sie bestrebt, viel für das seelische Gleichgewicht beider zu tun und die Beziehung tiefgründig und lebendig zu halten.
Ist das Feuer etwas erloschen und treten beim Löwe-Mann seine gefühlsgeprägten Wünsche stärker in den Vordergrund, so strebt er mit seinem Zwillinge-Mond die Vielfalt an. Der Wunsch nach Weiterbildung oder das Kennenlernen und der Austausch mit anderen Menschen –auch Frauen- tritt verstärkt hervor. Er fühlt sich
hin- und hergerissen zwischen der verlässlichen marsischen Jungfrauen-Energie und der breit gefächerten Interessensenergie seines Zwillinge-Mondes. Seine Venus-Energie in Schütze unterstützt diese Gefühle. Reisen, Sprachen lernen im Ausland, die exotische Küche –dies zieht ihn an. Als Löwe-Mann möchte er sich erproben und immer wieder bestätigt fühlen können. Seine Widder-Venus-Partnerin kann dies einigermassen verstehen und nachfühlen, jedoch mit ihrer Mond-Energie in Stier trägt sie einen bewahrenden Aspekt in sich. Sie möchte ihn halten und fürchtet sich vor Totalverlust. Sie tut sich schwer loszulassen –auch wenn es zeitlich beschränkt wäre. Mit ihrer Fische-Sonne fühlt sie sich gedanklich hilflos, kann kaum konkrete Entscheidungen fällen, es zerfliessen ihr jegliche Überlegungen und lösen sich in Nichts auf. Sie vertraut weder ihrem Gefühl noch ihrem Verstandesbewusstsein.
Wie kriegt sie das in den Griff? Wie kann Toleranz gelebt werden? Wie geht’s weiter, ohne dass beide einander in der Entwicklung blockieren? Ohne Verlustängste? Mit vertrauensvoller Annahme allfälliger Veränderungen? Wie kommunizieren sie über ihre eigenen Gefühlswelten und -wahrnehmungen? Wissen beide genügend voneinander, wie sie funktionieren? Sind ihnen ihre eigenen Gefühlswelten –Mond- UND Venus-Ebene bewusst?
Erst diese Selbsterkenntnis lässt zu, dass die verschiedenen Persönlichkeitsanteile und Gefühlsebenen dem Partner, der Partnerin gezeigt und darüber gesprochen werden kann.
Dies ist eine kurze Ausführung anhand eines fiktiven Beispiels, wie es sein könnte. Für eine umfassende Paar-Analyse sind noch mehrere andere Aspekte wichtig und mit einzubeziehen.

Kosmischer Ausblick in die ersten paar Monate im 2014

Just zum Jahresende 2013 stellt sich Jupiter gegenüber Pluto in Position. Es ist der Beginn einer neuen energetischen Qualität, welche sich zur Pluto-Uranus Verbindung aufbaut und sich bis Mitte Mai hält mit Schwerpunkt des Monates April.
Kurz nach Neujahrsbeginn schliesst sich Mars mit Jupiter und Pluto zusammen. Ab 11. Januar gesellt sich die Venus dazu. Es werden Themen berührt, welche mit Beziehungsfähigkeiten, Partnerschaften und auch Sinn- und Wahrheitsfindung zu tun haben. Die Spannungen zwischen Tradition/Familie/Zugehörigkeit und Individualismus/Eigenständigkeit werden erhöht. Die Finanzwelt, religiöse Werte und Strukturen sowie die Stellung der Frau in Familie und Beruf sind Themen, welche Transparenz, Offenheit, Diskussionen und Neuordnungen verlangen.
Aufrichtigkeit in Beziehungen aller Art wird eine wichtige Funktion einnehmen.
Ist Mars ab dem 23. Januar energetisch besänftigt, hat sich bereits am 17. Januar Jupiter mit Pluto und Uranus zusammengetan und bildet ein Leistungsdreieck. Dieses erstreckt sich über das Universum bis Ende Mai mit höchster Intensität im Monat April.
Das Pluto Uranus Quadrat haben wir bereits kennengelernt. Es wirkt von 2012 bis 2015 wiederkehrend siebenmal. Stichworte: Umbruch, Zusammenbruch, Aufbruch, Neuorientierung. Es wurde und wird Vieles an die Oberfläche gespült, sei es aus der Bankenwelt, der kirchlichen Institutionen oder auch von lange unterdrückten und jetzt sich wehrenden Völkern. Totgeschwiegenes taucht auf, wir vernehmen von Entgleisungen und Überwachungen aller Art.
Wir bekommen vermehrt zu spüren, wie machtlos und klein der Mensch gegenüber Naturgewalten ist: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis und auch die Klimaveränderung mit Folge des auftauenden Permafrostes und ansteigenden Meeresspiegels sind in einer Intensität passiert, welche uns betroffen macht. Wir lesen von Nahrungsmittel- und Wetter-Manipulationen, von der Cholesterin-, Werbe- und CO2-Lüge.
Jetzt stehen wir vor der grossen Aufgabe, das Wahre und Annehmbare sowie auch das Veränderbare herauszufiltern.
Mit Jupiter zusammen kann nun das bereits Erlebte und Erfahrene in intensiverer Form geschehen. Naturkatastrophen könnten durchaus heftiger ausfallen, eventuell auch durch verstärkte Sonneneruptionen oder –stürme. Jupiter wird allgemein auch als der Glücksplanet bezeichnet. Wie passt dies nun zusammen? Wenn wir uns diesen Herausforderungen stellen, unsere Denkmuster anschauen, eventuell ändern und uns nicht durch alte Muster bremsen und verbiegen lassen, sondern im Fluss bleiben, können wir einen grossen Bewusstseinssprung machen.
Es werden Fragen auftauchen über Sinn, Zweck und Wert der Materie. Die Wichtigkeit menschlicher Nähe und Solidarität kontra Statussymbole. Wie planen wir den Wiederaufbau von Wohnstrukturen in den von Naturkatastrophen gefährdeten Gebieten? Nach altem Muster oder völlig neuen Ideen?
Der Wert unseres Seelenheils, unserer Gefühle, unserer Innenschau steht dem materiellen Wert gegenüber. Wie gewichten wir diese beiden Pole?
Steht der Geist über der Materie oder umgekehrt? Ist die Zeit ein genau messbares Abstraktum oder schwingt sie im veränderbaren Fluss der kosmischen Rhythmen? Oder kann sie beides sein? Es ist gut möglich, dass gerade in diesem ersten Drittel des neuen Jahres verblüffende Erfahrungen gemacht werden. Empfindungen über bestehende Strukturen können aus den Fugen geraten und völlig neue Denkdimensionen eröffnen.
Von Wissenschaftlern könnten Entdeckungen gemacht werden, welche uns im ersten Moment völlig utopisch erscheinen und wir uns erst daran gewöhnen müssen.
Oder vielleicht schaufeln Archäologen Artefakte frei, welche unser Weltbild erschüttern. Ich nehme an, dass wir mit Tatsachen konfrontiert werden, vor denen wir nicht die Augen verschliessen können.
Hinschauen, sich kümmern und Solidarität leben, sei dies mit den Mitmenschen oder mit unserer Mutter Erde, mit der Natur allgemein oder ausgeweitet im Einklang mit den kosmisch-zyklischen Rhythmen und Strukturen oder auch mit neuartigen Technologien, das wird vermehrt zum Nachdenken anregen.
Die ersten paar Monate im 2014 betreffen somit das Frage-Thema „Miteinander oder Kräftemessen?“ und zwar zwischen Geist und Materie, zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip: zwischen Wissenschaft und Spiritualität, Gedanken und Materie(erschaffung), Chemie und Homöopathie, Ablehnung und Integration, Selbstbestimmung und Unterdrückung, Beharrung und Öffnung, Astronomie und Astrologie.
Es geht um ein Miteinander im Sinne von Sowohl als auch, um ein Zusammenspiel oder Verschmelzen von männlich und weiblich, um Neues zu erschaffen. So wie es seit Urzeiten zwischen Mann und Frau geschieht, um neues Leben zu schöpfen. Oder so wie eine Handlung immer auch einen vorausgegangenen Gedanken braucht. Nur wer das weibliche Prinzip (Gedanke) und das männliche Prinzip (Aktivität) vereint, ist zu einer Handlung fähig.
Die Frau hat sich schon sehr gut durchgesetzt was Beruf und Familie betrifft. Sie hat vermehrt das männliche Prinzip in ihr aus dem Dämmerschlaf geholt. Nun darf auch der Mann sein weibliches Prinzip erlösen. Er darf und soll seine weiche, intuitive, einfühlsame, sensitive Seite leben. Er darf sich mit Fragen der Spiritualität, des Feinstofflichen und Nichtbeweisbaren auseinandersetzen. Das Matriarchat ist Vergangenheit, das Patriarchat in der Auflösung. Jetzt sollte das Zusammenspannen auf gleicher Ebene beginnen.
Jupiter kann nun all diese Kräfte mobilisieren helfen. Wir sollten aber auf diese Zeit gut vorbereitet sein, unsere eigenen Kräfte bündeln und sinnvoll einsetzen, um nicht übers Ziel hinauszuschiessen!
Abschwächen wird sich diese energetische Qualität zwischen Ende Mai bis 10. Juni, dann beruhigen bis zum Herbst. Am 17. Oktober beginnt wiederum das Pluto-Uranus-Quadrat zu wirken.
Dieser Aus- und auch Einblick in den Kosmos mit seinen Planetenkonstellationen ist mundaner Natur und bezieht sich auf die energetisch starken Planetenverbindungen. Die eigene Spürbarkeit und Intensität dieser universellen Strukturen ist abhängig vom persönlichen Kosmogramm, beziehungsweise Naturell. Für eine individuelle Zeitqualitätsanalyse ist dieses zwingend nötig. Das eigene Kosmogramm ist im Vergleich mit den momentanen Konstellationen und der jeweiligen Lebenssituation eine hilfreiche Unterstützung in der Entscheidungsfindung und Persönlichkeitsentwicklung.
Die oben erwähnten Konstellationen betreffen die Tierkreiszeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock. Personen mit Planetenbesetzungen in diesen Zeichen werden diese Kräfte vermehrt spüren.